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Wie alles begann und wer dabei umkam Roman

7

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00357-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00357-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: [email protected]

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Gerechtigkeit und Recht

Bewertung am 19.12.2021

Bewertungsnummer: 1626061

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

Gerechtigkeit und Recht

Bewertung am 19.12.2021
Bewertungsnummer: 1626061
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

Skurrile und bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen

Chrissysbooks am 11.02.2021

Bewertungsnummer: 1451897

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Held dieses Romans findet bereits in seinen Kindertagen zur Juristerei und verurteilt im Wohnzimmer seine bösartige Großmutter in Abwesenheit zum Tode, ohne eine Berufung zu zulassen. Sein ausgeprägter Charakter festigt sich während seines Jurastudiums in Freiburg. Dort setzt sich der hochbegabte Jurastudent auf seine Weise mit den Gesetzen auseinander, verzweifelt an diesen und nimmt schließlich das Recht in die eigene Hand. Getrieben von seinem Gerechtigkeitsempfinden entwirft er kurzerhand das IStdGB (Inoffizielle Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland) und landet letztendlich in einer Gefängniszelle. Der Roman „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist definitiv kein x-beliebiger Roman. Aber ist dieses Buch überhaupt ein Roman? Für mich ist es vielmehr eine anspruchsvolle und begeisternde Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesetzgebung in Form einer Biografie. Simon Urban ist eine Mischung aus sehr vielen skurrilen Szenen, einer gewissen Situationskomik und einer bitterbösen Gesellschaftsanalyse gelungen. Die Story spielt in den 80er und 90er Jahren und nimmt u.a. Bezug auf damalige Morde und Ereignisse. So z.B. der Fall der Marianne Bachmeier, die 1981 den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss. Der Held hat kein Mitleid mit Straftätern und geht am Ende davon aus, dass es im Zweifel besser wäre, die Existenz eines Schuldigen auszulöschen, bevor der Schuldige die Existenz eines Unschuldigen auslöscht. Der Autor lässt den Helden im Rahmen seines Studiums der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in Theorie und Praxis sehr viel erleben und beschreibt diese Erlebnisse sehr detailgetreu und anschaulich. Der Leser ist somit hautnah dabei, auch wenn er das manchmal vielleicht gar nicht möchte (damit ist aber nicht das durchaus amüsante Treffen mit Heino gemeint). Die Story nimmt auch Dank der ungewöhnlichen Protagonisten und Nebenfiguren einen interessanten Verlauf, auch wenn einige Passagen und Gedankenspiele etwas ausschweifend beschrieben werden. „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist ein anspruchsvolles Buch, das sich von der Masse abhebt und auf unterhaltsame Art zum Nachdenken anregt. Mich hat Idee zu dieser Story und die wunderbare Umsetzung einfach begeistert.

Skurrile und bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen

Chrissysbooks am 11.02.2021
Bewertungsnummer: 1451897
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Held dieses Romans findet bereits in seinen Kindertagen zur Juristerei und verurteilt im Wohnzimmer seine bösartige Großmutter in Abwesenheit zum Tode, ohne eine Berufung zu zulassen. Sein ausgeprägter Charakter festigt sich während seines Jurastudiums in Freiburg. Dort setzt sich der hochbegabte Jurastudent auf seine Weise mit den Gesetzen auseinander, verzweifelt an diesen und nimmt schließlich das Recht in die eigene Hand. Getrieben von seinem Gerechtigkeitsempfinden entwirft er kurzerhand das IStdGB (Inoffizielle Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland) und landet letztendlich in einer Gefängniszelle. Der Roman „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist definitiv kein x-beliebiger Roman. Aber ist dieses Buch überhaupt ein Roman? Für mich ist es vielmehr eine anspruchsvolle und begeisternde Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesetzgebung in Form einer Biografie. Simon Urban ist eine Mischung aus sehr vielen skurrilen Szenen, einer gewissen Situationskomik und einer bitterbösen Gesellschaftsanalyse gelungen. Die Story spielt in den 80er und 90er Jahren und nimmt u.a. Bezug auf damalige Morde und Ereignisse. So z.B. der Fall der Marianne Bachmeier, die 1981 den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss. Der Held hat kein Mitleid mit Straftätern und geht am Ende davon aus, dass es im Zweifel besser wäre, die Existenz eines Schuldigen auszulöschen, bevor der Schuldige die Existenz eines Unschuldigen auslöscht. Der Autor lässt den Helden im Rahmen seines Studiums der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in Theorie und Praxis sehr viel erleben und beschreibt diese Erlebnisse sehr detailgetreu und anschaulich. Der Leser ist somit hautnah dabei, auch wenn er das manchmal vielleicht gar nicht möchte (damit ist aber nicht das durchaus amüsante Treffen mit Heino gemeint). Die Story nimmt auch Dank der ungewöhnlichen Protagonisten und Nebenfiguren einen interessanten Verlauf, auch wenn einige Passagen und Gedankenspiele etwas ausschweifend beschrieben werden. „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist ein anspruchsvolles Buch, das sich von der Masse abhebt und auf unterhaltsame Art zum Nachdenken anregt. Mich hat Idee zu dieser Story und die wunderbare Umsetzung einfach begeistert.

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Wie alles begann und wer dabei umkam

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