In der deutschen Provinz erschießt ein schüchterner Schüler Lehrer und Klassenkameraden; waggonweise wird im Jahr der Finanzkrise Geld verbrannt, das bereits vorher nicht existiert hat; Lieblinge der Medien und Günstlinge der Politik halten ihren Vorteil für die einzige Wahrheit, der sie sich verpflichtet fühlen. In seinen Texten verwandelt Gauß die Dinge des Lebens: Im Marginalisierten zeigt er das Bedeutsame, im Unscheinbaren Schönheit, Würde, Renitenz. Von Leben und Tod erzählt dieser Grenzgänger der Epochen, Länder und Genres aus Österreich. Und zuletzt geht es um die Frage, wie man gegen die Anfechtungen der Zeit ein richtiges Leben führen kann und dabei den Anspruch auf das Glück nicht preisgibt.
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5.0/5.0
Hannes Schwaiger
aus Linz
5/5
21.04.2012
Buch (Gebundene Ausgabe)
Polemisch witziger Roman
Karl Markus Gauß, gebürtiger Salzburger, beschreibt in seinen zahlreichen kurzen Texten die vielen Facetten des Lebens. Das in drei Teile gegliederte Buch enthält literarische Themen( Sandor Marai), politische und allgemein das Leben betreffende Augenblicke. Auch autobiographische Erlebnisse fließen in sein Buch ein.
Mit seiner genauen und pointierten Sprache trifft der Autor präzise das, was viele nicht in Worte fassen können.
Sein enormes Wissen, seine Kenntnis über diverse Länder bereichern ebenfalls und erfüllen ein hervorragendes Leseerlebnis.
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