«Ne otpuskay menya» – pronzitel'naya kniga, kotoraya po pravu vhodit v spisok 100 luchshih angliyskih romanov vsekh vremen po versii zhurnala «Time». Ee avtor – urozhdennyy yaponec, vypusknik literaturnogo seminara Mal'kol'ma Bredberi i laureat Bukerovskoy premii (za roman «Ostatok dnya»).
Tridcatiletnyaya Keti vspominaet svoe detstvo v privilegirovannoy shkole Heylshem, polnoe strannyh nedomolvok, polovinchatyh otkroveniy i podspudnoy ugrozy. Eto roman-pritcha. Eto istoriya lyubvi, druzhby i pamyati. Eto predel'noe oveshchestvlenie metafory «sluzhit' vsey zhizn'yu».
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
5/5
31.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Amazing storytelling
Kazuo Ishiguro's book is, without a doubt, one of the most powerful love stories I've ever encountered, with a haunting touch of darkness. His mesmerizing narrative style, intricate character exploration, and lyrical prose make this a compelling and thought-provoking read that will stay with you long after you've finished the last page.
Bewertung
aus Port
4/5
13.07.2021
Buch (Taschenbuch)
deprimierend aber sehr spannend
eine sehr packende und gefühlsgeladene geschicht. bis zum ende fesselnd
Sandra Hint
4/5
02.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Unauffallend einmalig
Man liest Ishiguros neuen Roman mit ruhe und neutralen Gefühlen, als die 28-jährige Kathy von ihren Erinnerungen aus der Schulzeit berichtet, denn es scheint am Anfang, als wären es nur typische Erinnerungen eines Mädchens aus ihrer Teenager-Zeit.
Stück für Stück stellt sich aber das Puzzle zum Ende zusammen: Kathy und ihre Freunde sind Clones, modelliert, um ihre vitalen Organe für andere zu spenden und um das Alter 30 zu sterben.
Die wahre Tragik dieser Geschichte kulminiert stark in den letzten 50 Seiten, als Kathy und ihr Freund dem Gerücht nachgehen, dass wahre Liebe erlaube ihnen dem vorgesehenen Schicksal entgehen.
Ishiguro besitzt eine besondere Gabe, ganz unbewusst ganz tief unter die Haut zu kriechen. Man fängt das Buch an und ist zwar interessiert - die Kapitel hören auch immer an der richtigen Stelle auf -, aber nicht emotional erschüttert. Hat man das Buch dann zu ende gelesen, sieht man das ganze Bild und bekommt fast wie einen Schlag ins Gesicht - die geschickt verdeckten Nuancen des Geschehens und die dazu spielenden einfach scheinenden, doch emotional sehr komplexen Hauptfiguren spielen am Ende zu einem wunderbaren Feuerwerk der Emotionen zusammen.
Auf jeden Fall ein Erlebnis.
Callisto
4/5
08.06.2010
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch erzählt die…
Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte von Kathy H. und ihrer Freunde Ruth und Tommy. In Drei Teilen erzählt Kathy H. ihre Lebensgeschichte. Von ihrer Kindheit in einer Art Internat Namen Hailsham, von ihrer kurzen Jungend in den Cottages und ihrem Leben als Spender und Betreuer. Im ersten Teil, der Kindheit, entfaltet sich eine einerseits heile Welt wie in einem Hanni und Nanni Internat, andererseits schwebt da dieses Damoklesschwert „spenden“ über den Kindern, denn noch bevor sie überhaupt in die mittleren Jahre kommen, werden ihnen nach und nach die lebenswichtigen Organen entnommen. Die Kinder waren noch nie in der wahren Welt, sie sind ihr Leben lang in Hailsham interniert, in ihrer eigenen, kleinen, „heilen“ Welt. Für das Leben nach Hailsham gibt es Fächer wie Gesellschaftskunde in welchem Fähigkeiten in Rollenspielen eingeübt werden, die man als normaler Mensch einfach so mitbekommt und erlebt. Die Lehrer werden Aufseher genannt, was sie wohl auch in gewisser weise sind. Dieses Hailsham ist Internat und Gefängnis zugleich. Die Lehrer scheinen mit ihrer Rolle auch nicht glücklich zu sein. Da wäre miss Lucy, die wütend wird, wenn die Kinder Fragen über das Spenden stellen. Die Aufseher verlieren sich in mysteriösen Andeutungen wie "Es geschieht aus gutem Grund. Aus einem sehr wichtigen Grund. (S. 55)" Dann ist da die seltsame Madame, die die schönsten Kunstwerke abholt und sich dabei jedoch vor den Kindern ekelt, wie vor Spinnen (S. 48 ). Warum wird in Hailsham so viel Wert auf Kreativität gelegt und so wenig auf Naturwissenschaften und logisches Denken? Nie sind die Kinder allein, immer in Gruppen. Eine interessante Mischung aus heiler Internatswelt, seltsamer Internierung und Abschottung vor der Außenwelt und einem großen Geheimnis, das immer nur angedeutet wird. Beklemmend und doch wieder heile Welt, surreal und doch wieder nicht. Der Autor entwirft eine geschickte Utopie, wie Menschen zu Dingen werden, das akzeptieren, sich in ihre Rolle einfinden und stolz darauf sind. Das ganze Menschenbild oder besser Spenderbild, das in diesem Buch gezeigt wird ist menschenunwürdig. Ein Spender stirbt nicht, er schließt ab. Die Cottages machen den Eindruck einer Auswilderung. Wie bei wilden Tieren. Ab und an mal vorsichtige Ausflüge ins Umlang um die neue Welt zu erkunden, nachdem man sein Leben im Zoo / Hailsham verbracht haben. Man lernt menschliche Verhaltensweisen unreflektiert aus dem Fernsehen, schaut aber nie Nachrichten und interessiert sich nicht dafür, was in der Welt wirklich passiert. Diese Menschen lernen nie Probleme zu klären. Probleme schwären vor sich hin, werden vermieden, verschwiegen und irgendwann muss es dann zum Ausbruch und Zusammenbruch kommen, was wohl auch beabsichtig ist, die Cottages sollen die Jugendlichen, die vorher zusammenhielten und in der Masse und in ihrer Verbundenheit eine Gefahr wären, entzweien. Sie flüchten in den einzigen ihnen möglichen Beruf als Betreuer, in welchem sie Spender auf dem Weg des Sterbens begleiten. Sie sehen Jahrelang das Leid um sich herum, haben keinen um darüber zu sprechen und das macht sie kaputt. Sie sind psychisch letztendlich so am Ende, dass sie einfach nur spenden und sterben wollen. Ein extrem perfides Kontrollsystem. Probleme hatte ich mit der Datierung der Geschichte, sie spielt in den 1970er – 1990er Jahren. Aber damals war es noch nicht möglich Menschen zu klonen, mir wäre eine Datierung in die Zukunft logischer erschienen. Wer hat diese Kinder geboren? Fazit: Dieses Buch liest sich flüssig und spricht auf emotionale und poetische Weise ethische Dilemmas an, die das Klonen mit sich bringen wird/kann. Das Buch hat aber vielleicht gerade wegen seiner Emotionalität einige logische Lücken und Probleme, die nicht gelöst werden, wie die Datierung der Geschichte. Dennoch extrem lesenswert.
M
3/5
21.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Underwhelming intrigue
Never Let Me Go offers powerful world-building that invites readers to compare their own lives to those of the characters living in its haunting, dystopian parallel world. Where it falls short, in my opinion, is in the portrayal of the main character. While her actions are relatable, the constant foreshadowing—where nearly every page sets up the next—and the frequent second-guessing of her decisions, often without deeper reflection or emotional weight, make the narrative feel repetitive. As a result, what could have been an emotionally gripping story sometimes feels like a flat recounting of events set in an otherwise fascinating world. Overall, the book left me feeling both underwhelmed and intrigued at the same time.
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