Rezension
Der Kurzroman „Mohnblume“, eine weitere Geschichtensammlung reiht sich als drittes Buch der Autorin Liane Wagner nahtlos an ihre beiden Vorgängerwerke „Lebenskarussell“ und „Träume entspringen dem Fluss“ an. Die Autorin versteht es meisterlich, die Leserinnen und Leser in die Welt ihrer Hauptfigur einzuführen und sie dort zu begleiten. In lebhafter und überzeugender Weise schildert sie die Gedanken und Empfindungen ihrer Figuren und versteht es dabei, die Menschen zu unterhalten und zu fesseln. Die Leserinnen und Leser erfahren dabei, dass es im Leben immer neue und unerwartete Wendungen des Schicksals gibt. Spannend, einfühlsam und wieder sehr lesenswert! (Dr. Sigurd Hohmann, Uetze, 20.03.2022)
Das Buch erzählt sehr einfühlsam das farbige Leben einer Frau, das symbolhaft mit einer Mohnblume verglichen wird. Die Sehnsucht der Protagonisten nach Liebe und gelingendem Leben wird durch Schicksalsschläge immer wieder auf‘s Neue herausgefordert. Gleich der Mohnblume richtet sie sich nach dem Sonnenlicht in der Hoffnung, es für immer fangen zu können. Der erstaunliche Lebenswille in schwierigsten Situationen, eröffnet Hoffnung, macht aber auch die Tragweite von Entscheidungen deutlich, die zukünftige Schatten des Lebens nicht verhindern können. Das Leben von Jacqueline ist unruhig und erfordert viel Mut. Die Autorin schafft es durch Zeitsprünge, Rückblicke und Perspektivwechsel Spannung aufzubauen, sodass am Ende eines jeden Kapitels die Neugierde des Lesers wächst. Die Autorin fügt geschickt ihre Lebensweisheiten in die Erzählstruktur des Romans ein. Ein Buch, das sich zügig liest und einer breiten Leserschaft gefallen kann. (M.R. Uhlenkamp, 23.03.2022)