Produktbild: Die postkoloniale Stadt lesen

Die postkoloniale Stadt lesen Historische Erkundungen in Friedrichshain-Kreuzberg

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.09.2022

Herausgeber

Natalie Bayer + weitere

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

20/13,9/3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Mango / Marine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-526-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.09.2022

Herausgeber

Verlag

Verbrecher

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

20/13,9/3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Mango / Marine

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95732-526-6

Herstelleradresse

Verbrecher Verlag
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin
DE

Email: [email protected]

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Die Postkoloniale Stadt lesen versammelt Spuren des deutschen Kolonialismus im öffentlichen Raum.

Bewertung am 07.11.2022

Bewertungsnummer: 1821299

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend von Straßen, Bauten, Plätzen und historischen Personen werden die koloniale Vergangenheit und die postkoloniale Gegenwart Friedrichshain-Kreuzbergs in unser Bewusstsein gerückt. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Übersee und Rassismus, andere spannen den Bogen des deutschen Kolonialismusbegriffs weiter und beziehen die imperiale Vereinnahmung des Nahen Ostens und des östlichen Europas mit ein. Schade ist die chronologische Sortierung, denn gerade die ersten Beiträge lesen sich mitunter wie eine Seminararbeit, was mit der fragmentarischen Quellenlage zusammenhängt. Wir erfahren von Macellino, der 1854 vor Gericht seine Freiheit forderte, von W. E. B. Du Bois, Mtoro Bakari, Quane a Dibobe, die im 19. Jahrhundert in Berlin lebten, von Menschenschauen und Kolonialfilmen. von Kolonialwaren und - Handel, wie Sarotti, Muratti, die Oranienapotheke werden thematisiert, ebenso wie der koloniale Kontext von Chamiso, Pückler, Rathenau, Stresemann. Und die wundervollen May Ayim löst 2010 als Namensgeberin für einen Uferabschnitt den Kolonialisten Groeben ab. Ich empfehle die Lektüre von »Die Postkoloniale Stadt lesen« sehr, denn er sollte uns viel präsenter sein, der deutsche Postkolonialismus. Bitte mehr davon.

Die Postkoloniale Stadt lesen versammelt Spuren des deutschen Kolonialismus im öffentlichen Raum.

Bewertung am 07.11.2022
Bewertungsnummer: 1821299
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend von Straßen, Bauten, Plätzen und historischen Personen werden die koloniale Vergangenheit und die postkoloniale Gegenwart Friedrichshain-Kreuzbergs in unser Bewusstsein gerückt. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Übersee und Rassismus, andere spannen den Bogen des deutschen Kolonialismusbegriffs weiter und beziehen die imperiale Vereinnahmung des Nahen Ostens und des östlichen Europas mit ein. Schade ist die chronologische Sortierung, denn gerade die ersten Beiträge lesen sich mitunter wie eine Seminararbeit, was mit der fragmentarischen Quellenlage zusammenhängt. Wir erfahren von Macellino, der 1854 vor Gericht seine Freiheit forderte, von W. E. B. Du Bois, Mtoro Bakari, Quane a Dibobe, die im 19. Jahrhundert in Berlin lebten, von Menschenschauen und Kolonialfilmen. von Kolonialwaren und - Handel, wie Sarotti, Muratti, die Oranienapotheke werden thematisiert, ebenso wie der koloniale Kontext von Chamiso, Pückler, Rathenau, Stresemann. Und die wundervollen May Ayim löst 2010 als Namensgeberin für einen Uferabschnitt den Kolonialisten Groeben ab. Ich empfehle die Lektüre von »Die Postkoloniale Stadt lesen« sehr, denn er sollte uns viel präsenter sein, der deutsche Postkolonialismus. Bitte mehr davon.

Ausgehend von Straßen,…

Kata_____Lović aus Bremen am 07.11.2022

Bewertungsnummer: 2828307

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend von Straßen, Bauten, Plätzen und historischen Personen werden die koloniale Vergangenheit und die postkoloniale Gegenwart Friedrichshain-Kreuzbergs in unser Bewusstsein gerückt. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Übersee und Rassismus, andere spannen den Bogen des deutschen Kolonialismusbegriffs weiter und beziehen die imperiale Vereinnahmung des Nahen Ostens und des östlichen Europas mit ein. Schade ist die chronologische Sortierung, denn gerade die ersten Beiträge lesen sich mitunter wie eine Seminararbeit, was mit der fragmentarischen Quellenlage zusammenhängt. Wir erfahren von Macellino, der 1854 vor Gericht seine Freiheit forderte, von W. E. B. Du Bois, Mtoro Bakari, Quane a Dibobe, die im 19. Jahrhundert in Berlin lebten, von Menschenschauen und Kolonialfilmen. von Kolonialwaren und - Handel, wie Sarotti, Muratti, die Oranienapotheke werden thematisiert, ebenso wie der koloniale Kontext von Chamiso, Pückler, Rathenau, Stresemann. Und die wundervollen May Ayim löst 2010 als Namensgeberin für einen Uferabschnitt den Kolonialisten Groeben ab. Ich empfehle die Lektüre von »Die Postkoloniale Stadt lesen« sehr, denn er sollte uns viel präsenter sein, der deutsche Postkolonialismus. Bitte mehr davon.

Ausgehend von Straßen,…

Kata_____Lović aus Bremen am 07.11.2022
Bewertungsnummer: 2828307
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend von Straßen, Bauten, Plätzen und historischen Personen werden die koloniale Vergangenheit und die postkoloniale Gegenwart Friedrichshain-Kreuzbergs in unser Bewusstsein gerückt. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Übersee und Rassismus, andere spannen den Bogen des deutschen Kolonialismusbegriffs weiter und beziehen die imperiale Vereinnahmung des Nahen Ostens und des östlichen Europas mit ein. Schade ist die chronologische Sortierung, denn gerade die ersten Beiträge lesen sich mitunter wie eine Seminararbeit, was mit der fragmentarischen Quellenlage zusammenhängt. Wir erfahren von Macellino, der 1854 vor Gericht seine Freiheit forderte, von W. E. B. Du Bois, Mtoro Bakari, Quane a Dibobe, die im 19. Jahrhundert in Berlin lebten, von Menschenschauen und Kolonialfilmen. von Kolonialwaren und - Handel, wie Sarotti, Muratti, die Oranienapotheke werden thematisiert, ebenso wie der koloniale Kontext von Chamiso, Pückler, Rathenau, Stresemann. Und die wundervollen May Ayim löst 2010 als Namensgeberin für einen Uferabschnitt den Kolonialisten Groeben ab. Ich empfehle die Lektüre von »Die Postkoloniale Stadt lesen« sehr, denn er sollte uns viel präsenter sein, der deutsche Postkolonialismus. Bitte mehr davon.

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