Produktbild: Die Geister von Triest

Die Geister von Triest Gaetano Lamprecht ermittelt

49

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/2,9 cm

Gewicht

481 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2122-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/2,9 cm

Gewicht

481 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2122-8

EU-Ansprechpartner

Alexander Potyka
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7
1080 Wien
AT
info@picus.at

Herstelleradresse

Picus Verlag
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7
1080 Wien
AT
E-Mail-Adresse: info@picus.at

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  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannender Fall im historischen Triest

    Wir sind in Triest im Jahre 1914. Der erste Weltkrieg hat begonnen, an allen Fronten wird gekämpft, und das Grauen dieses ersten modernen Krieges wird langsam sichtbar. Gatenao Lamprecht, Anfang 20, Sohn einer italienischen Mutter und eines Österreichers, ist Ispettore bei der Triester Polizei. Und bevor ich jetzt weiterschreibe, noch mal ein Blick in die Historie: Triest war damals nämlich keine italienische Stadt (wie ich das dachte…), sondern gehörte seit dem 14. Jahrhundert zu den Habsburgern, war also österreichisch. Direkt nebendran liegt Slowenien, und natürlich Italien. Also alles ein bisschen anders als heutzutage, und ich habe ein wenig gebraucht, um mich einzufinden. Okay, weiter im Text; in Triest wird eine alte Frau, die als Hexe verschrien wurde, bestialisch ermordet, Ispettore Lamprecht muss ermitteln, und begibt sich auf die Spur des rätselhaften Mörders. Der Fall ist recht verzwickt; das Leben und die Familiengeschichte des Opfers entpuppt sich als gelinde gesagt sonderbar, wenn nicht sogar als verflucht, und ein etruskisches Artefakt scheint eine Rolle zu spielen….und so ermittelt Lamprecht teils in der damaligen Kunsthandelsszene als auch im lokalen Kleinganovenmileu…. Der Klappentext verrät: „Auf seiner Seite: seine kluge Schwester Alida, seine Sekretärin Clara und die schöne Witwe Alessia – die Gaetanos Leben gebührend auf den Kopf stellt….“ Hm, ich habe dem Klappentext entnommen, dass hier der Inspektor gemeinsam mit ein paar starken Frauen ermittelt, aber ganz so war es dann doch nicht. Frauen spielen im Leben des jungen Polizisten durchaus eine Rolle, aber ermitteln tut er doch lieber alleine. Er bespricht durchaus einiges mit seiner kleinen Schwester, denn deren Klugheit hilft oft weiter, und auch Sekretärin Clara, eine der ersten weiblichen Kräfte in der Polizei (der Krieg und der Männermangel lassen grüßen, darf gerne unterstützen, aber den Hut hat Lamprecht alleine auf. Ach ja, und die schöne Witwe Alessia – nun die hat mit dem Fall eigentlich gar nichts zu tun. Da hat mich der Klappentext ein wenig in die Irre geführt. Mein Leseeindruck: Kurz und knapp – das war ein guter Krimi. Hat mir sehr gut gefallen. Der Fall war interessant, ebenso die Protagonisten. Bestechend tut der Krimi aber aufgrund des historischen Settings. Das war ein Ausflug ins historische Triest der k.u.k.Monarchie, Ich fand das richtig spannend. Einerseits hat uns der Autor die politischen Hintergründe bezüglich des ersten Weltkrieges etwas nähergebracht, andererseits ist schlicht die Zeit vor 110 Jahren auferstanden. Dem Privatleben des Inspektors wird durchaus einiges an Raum zugestanden, und ich fand vor allem sein Familienleben bemerkenswert: er siezt den Vater, der duzt ihn natürlich. Mit der Mama ist er auf Du und Du. Gaetano ist zwar ein aufstrebendes Talent bei der Polizei, zuhause hat aber der Papa das Sagen, und das geht so weit, dass dieser ihn sogar als Freiwilligen zur Front melden darf. In der österreichischen Armee natürlich – es lebe der Kaiser. Dass sein Sohn gar nicht so kriegsfreudig ist, kommt erst peu a peu heraus…. einer seiner Kollegen kam traumatisiert von der Front zurück ins heimische Triest, und hatte schlimme Dinge zu berichten, die nicht in den Zeitungen standen….ja, das war ein Nebenschauplatz, der berührt und zum Nachdenken anregt. Also, ich wiederhole mich, die Story war gut gemacht, Der Erzählstil war flüssig und bildhaft, ich habe den Krimi in ein paar kurzen Tagen durchgelesen. 5 Sterne also für 2Die Geister von Triest“. Einen Minuspunkt habe ich für die Aufmachung des Buches zu vergeben. Die ist nämlich echt etwas merkwürdig. Wir haben hier ein Hardcover, aber der Umschlag ist aus schlichter, aber sehr fester Pappe, und schließt bündig mit den anderen Seiten ab. Also so wie ein Taschenbuch, aber eben mit Pappe. Haptisch etwas merkwürdig. Gewöhnungsbedürftig zumindest. Und die Ecken der Pappe lösen sich schon nach ein paar Tagen auf, bzw. die Pappschichten lösen sich voneinander. Das Ganze hat mit dem Inhalt nicht das Geringste zu tun, aber ich muss das loswerden. Ja, das war Lamprechts zweiter Fall, und ich bin jetzt schon auf den Nachfolgeband gespannt, der im nächsten Frühjahr erscheinen soll!

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    düster

    Der Roman "Die Geister von Triest" von Christian Klinger entführt die Leser in das Triest des Jahres 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs. In dieser historischen Kulisse muss der Protagonist, Gaetano Lamprecht, Ispettore der Triestiner Polizei, einen mysteriösen Mord aufklären und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Kriegsausbruchs stellen. Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus Kriminalfall, historischem Hintergrund und dem Alltag in einer Hafenstadt während des Krieges. Gaetano Lamprecht ist eine facettenreiche Figur, und die verschiedenen Figuren und ihre Beziehungen werden gut entwickelt. Der Autor vermittelt die Stimmung und Atmosphäre der Zeit sehr authentisch, und man bekommt einen Einblick in die politischen und sozialen Spannungen jener Ära. Die Kombination aus Krimi und historischem Roman ist interessant, und die Handlung ist gut durchdacht. Die Ermittlungen sind fesselnd, und die Entwicklungen im Verlauf des Buches halten die Spannung aufrecht. Auch der Schreibstil des Autors ist angenehm und trägt zur Atmosphäre des Buches bei. Man spürt, dass der Autor sich mit der Geschichte und der Region sehr gut auskennt und dies in seinen Roman einfließen lässt. Insgesamt ist "Die Geister von Triest" eine gelungene Fortsetzung und ein empfehlenswerter historischer Krimi, der den Leser in eine vergangene Zeit eintauchen lässt und mit einer interessanten Handlung sowie vielschichtigen Charakteren überzeugt.

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman "Die Geister von…

    Der Roman "Die Geister von Triest" von Christian Klinger entführt die Leser in das Triest des Jahres 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs. In dieser historischen Kulisse muss der Protagonist, Gaetano Lamprecht, Ispettore der Triestiner Polizei, einen mysteriösen Mord aufklären und sich gleichzeitig den Herausforderungen des Kriegsausbruchs stellen. Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus Kriminalfall, historischem Hintergrund und dem Alltag in einer Hafenstadt während des Krieges. Gaetano Lamprecht ist eine facettenreiche Figur, und die verschiedenen Figuren und ihre Beziehungen werden gut entwickelt. Der Autor vermittelt die Stimmung und Atmosphäre der Zeit sehr authentisch, und man bekommt einen Einblick in die politischen und sozialen Spannungen jener Ära. Die Kombination aus Krimi und historischem Roman ist interessant, und die Handlung ist gut durchdacht. Die Ermittlungen sind fesselnd, und die Entwicklungen im Verlauf des Buches halten die Spannung aufrecht. Auch der Schreibstil des Autors ist angenehm und trägt zur Atmosphäre des Buches bei. Man spürt, dass der Autor sich mit der Geschichte und der Region sehr gut auskennt und dies in seinen Roman einfließen lässt. Insgesamt ist "Die Geister von Triest" eine gelungene Fortsetzung und ein empfehlenswerter historischer Krimi, der den Leser in eine vergangene Zeit eintauchen lässt und mit einer interessanten Handlung sowie vielschichtigen Charakteren überzeugt.

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    02.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ispettore Lamprecht ermittelt wieder in seinem Triest

    Zu Beginn des Ersten Weltkriegs findet man in Triest die schlimm zugerichtete Leiche einer schrulligen Alten, von allen „Hexe“ genannt. Der zuständige Ispettore der Triestiner Polizei, Gaetano Lamprecht, muss zur Lösung des rätselhaften Mordes in die Geschichte Triests und in Kunsthandels eintauchen. Dabei stößt er auf halbseidene Ganoven und generationenübergreifenden Aberglauben. Begleitet wird er von seiner klugen Schwester Adina, seiner neuen Sekretärin Clara und der schönen Witwe Alessia … Das Cover zeigt einen alten Torbogen in Triest sowie drei Männer, die der damaligen Zeit gemäß gekleidet sind. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und deren Überschriften verweisen in wenigen Worten auf den ungefähren Inhalt des jeweiligen Abschnitts. Im Anhang verfügt das Buch über den Stammbaum der „Hexe“. Der Schreibstil überzeugt wie auch schon im ersten Teil des Kriminalromans rund um den leidenschaftlichen Rennradfahrer Gaetano Lamprecht, der in Triest als Kriminalinspektor tätig ist. Der Autor baut italienische Wörter ein, genau wie auch typisch österreichische Ausdrücke der Zeit. Die Hafenstadt an der Adria ist weiterhin ein Schmelztiegel unzähliger Ethnien, allerdings scheint ihr Zusammenleben durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs nun nicht mehr ganz so friedlich. Auch der soziale Aspekt der damaligen Zeit wird in dieser Geschichte verarbeitet, indem nicht nur die Situation der Arbeiter jener der Villenbewohner gegenübergestellt, sondern auch die Rolle der Frauen beleuchtet wird. Alle angesprochenen Punkte verarbeitet der Autor mit einer Leichtigkeit wie nebenbei in diesem spannenden Kriminalfall, der natürlich die Hauptrolle in diesem Buch übernimmt. Ein Familiengeheimnis, das viele Jahre gewahrt werden konnte, führt letztendlich zu mehreren Morden. Und diese Geschehnisse werden auf so fesselnde Weise wiedergegeben, dass man beim Lesen keine Pause machen möchte. Wer den sympathischen Kommissar in „Ein Giro in Triest“ bereits kennenlernen durfte, wird ihn auch in diesem Teil wieder lieben. Mag man seinen Handlungen nicht immer positiv gegenüberstehen, verzeiht man ihm wegen seiner sympathischen Art doch vieles. Und hofft auf eine Fortsetzung aus dem Leben des Gaetano Lamprecht ...

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    01.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein alter Fluch, eine tote Hexe und Gefühlsverwirrungen

    Dies ist der 2. Fall von Gaetano Lambrecht, den ich zusammen mit ihm löse. Erneut führen die Ermittlungen durch die Gassen und über die Plätze Triest, so dass ich einen guten Eindruck der Örtlichkeit bekomme. Dabei bleibt Zeit für eine Tasse Kaffee in einem der vielen Straßenlokalen. Der Fall ist verzwickt, denn der Tod einer alten Frau, die als Hexe verschrien war, weckt Ängste und Aberglauben. Es scheint kein Motiv zu geben. Ein Neffe der Toten kommt als Täter in Betracht. Um ihn befragen zu können, müsste Lambrecht ihn fangen , was ihm nicht gelingen will. Je tiefer Lambrecht in den Familienangelegenheiten des Opfers gräbt, um so vielschichtiger wird der Fall. Ein alter Fluch und ein vor langer Zeit gestohlenes Artefakt der Etrusker werfen ihre Schatten auf die Gegenwart. Wie bereits im 1. Band spielt die besondere politische Situation Triest eine interessante Nebenrolle. Wir schreiben das Jahr 1915. Der 1. Weltkrieg ist in vollem Gange. Der Widerstand der italienischen Bevölkerungsanteils gegen die Habsburger flammt auf und führt zu Zwischenfällen, um die sich Lambrecht zusätzlich kümmern soll, sehr zu seinem Leidwesen. Und würde dies Lambrechts Leben nicht schon anstrengend genug machen, bringen die Frauen seine Gefühlswelt aus dem Gleichgewicht. Die eine ist zu seinem Leidwesen weit weg, die andere ist nicht standesgemäß und die dritte beschäftigt ihn mehr, als sie sollte. Was mir sehr gut gefallen hat, Lambrecht bekommt es dieses Mal mit sehr selbstbewussten Frauen zu tun , was ihn etwas aus der Ruhe bringt. So war die Tote eine ledige Mutter . ohne sich um die Meinung der anderen zu scheren und die Tochter weiß sich auch zu behaupten. Da viele Männer im Krieg sind, sind freie Stellen mit Frauen besetzt worden, so auch auf der Polizeidienststelle. Ein absolutes Novum ! Lamprecht ist mir ans Herz gewachsen. Er ist empathisch und bemüht sich um ein partnerschaftliches Verhalten gegenüber seinen Untergebenen. Er ist unbestechlich und weiterhin ein begeisterter Fahrradfahrer. Er hat ein herzliches Verhältnis zu seiner jüngeren Schwester Adina, die mich gelegentlich nervt. Zu meinem Schreck muss Lamprecht am Ende zum Militär. Ich hoffe , er übersteht den Krieg unbeschadet, denn ich möchte noch viele packende Fälle mit ihm lösen und durch die Straßen Triests spazieren.

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