Die Fortsetzung der Arktis-Thriller von Bestsellerautorin Elisabeth Herrmann
Der Treck der Rentiere zu den Sommerweiden ist ein alljährliches Ritual, zu dem alle Samen der Renzüchterfamilie zusammenkommen. Auch für Ravna Persen, Studentin der Polizeihochschule in Oslo, ein Pflichttermin. Als Ravna sich bei der Suche nach vermissten Rentieren verletzt, kommt ihr eine Fremde zur Hilfe. Am nächsten Morgen will Ravna sich nach ihrer Helferin erkundigen, doch sie erfährt, dass das Mädchen bereits seit sieben Jahren vermisst wird. Und kurz darauf findet sie ihre Leiche.
Ungekürzte Lesung mit Vanida Karun
11h 55min
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Spannender Arktis Krimi
Bewertung aus Eichstetten am 13.07.2023
Bewertungsnummer: 1979614
Bewertet: eBook (ePUB)
Schon der 1.Teil war spannend, und auch die Fortsetzung lässt keine Wünsche offen. Ravna muss innerhalb ihrer eigenen Familie ermitteln was ihre Lage nicht einfach macht. Die Zerrissenheit von ravna wird von der Autorin super dargestellt wie der Leser auch interessante Einblicke in die samische Kultur und Lebensweise erhält. Auch der Einfluß des sog Fortschritts wird gut dargestellt. Dabei verliert das Buch nie die Spannung und erst zum Schluß kommt die Aufklärung in einem packenden Finale.
Fazit : Die Ravna Reihe ist ein wahres krimi-Highlight und ich habe auch diesen Band wieder verschlungen. Übrigens können zumindest die ersten beiden Bücher unabhängig voneinander gelesen werden (aber besser man kauft gleich beide)
Ein spannender, geheimnisvolle…
Jasminh86 aus Wuppertal am 24.07.2022
Bewertungsnummer: 2776298
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein spannender, geheimnisvoller, facettenreicher und interessanter Nordic All-Age-Thriller! ,,RAVNA – Die Tote in den Nachtbergen" von Elisabeth Herrmann ist ein Nordic All-Age-Thriller, der am 23. Mai 2022 im cbj-Verlag erschienen ist. Die Autorin hat hier ein spannendes, großartiges, naturnahes, interessantes, gut recherchiertes und facettenreiches Schauspiel zustande gebracht, welches für ein Lesealter ab 14 Jahren geeignet ist. Mir hat der Thriller unheimlich gut gefallen, da er sich von den herkömmlichen Thrillern deutlich positiv unterscheidet. Ich bekam viele interessante und sehr gute Einblicke in das Leben der Samen, was mir besonders gut gefallen hat. Ich habe ehrlich gesagt bis vor dem Lesen des Buches nichts von einer samischen Bevölkerung gewusst, was sich durch die Geschichte nun geändert hat. Dies hat schließlich dazu geführt, dass ich nach dem Beenden der Geschichte nach weiteren Informationen des interessanten Volks gesucht habe, da dessen Leben für großes Interesse meinerseits gesorgt hat. Trotzdem bekommt man alleine auf den 456 Seiten schon sehr detaillierte, klare und vor allem bildliche Einblicke, was der Autorin hervorragend gelungen ist. Obwohl dies der zweiten Band ihrer RAVNA-Reihe ist und ich den Vorgänger nicht vorab gelesen habe, kam ich gut mit der kompletten Handlung und einigen Andeutungen aus dem Vorgängerband zurecht. Elisabeth Herrmanns Schreibstil empfand ich als flüssig, bildlich und authentisch, sodass ein schneller Lesefluss vorhanden ist. Die hier beschriebenen norwegischen Umgangsformen sorgen für einen authentischen Charakter der Geschichte. Samische Bezeichnungen, Erklärungen aus dem Leben der Samen und dessen Sprache tragen ebenfalls einen großen Teil dazu bei, die extra als Fußnoten am Ende jeder Seite zu finden sind. Ravna, die Hauptfigur, verbringt ihren Urlaub im Varangerfjord, dem Siedlungsgebiet der Samen und brachte mir neben dem harten Alltag der samischen Rentierzüchter, die auf dem Falkfjellet beheimatet sind, auch die Schönheit und die Abgründe, Geheimnisse, Legenden und Mythen der Varangerhalbinsel in Finnmark sehr deutlich zum Ausdruck. Ich erfuhr einiges über die Kälbermarkierung zu Mittsommer und über die Probleme der samischen Bevölkerung Sápmi. Mich hat ein eindrucksvolles und naturnahes Setting beeindruckt, ich konnte den eisigen Wind sechshundert Kilometer über dem Polarkreis während des Lesens deutlich spüren. Diese Atmosphäre hat perfekt zum Plot gepasst, denn die samische Polizistin in Ausbildung Ravna sorgt in der Sommersiedlung der Samen für große Aufruhr. Ihre »Siida«, also Großfamilie, ist alles andere als begeistert, als die taffe Ravna die Leiche der seit 10 Jahren vermissten Linnéa entdeckt und anschließend gemeinsam mit ihrem eigenwilligen Vorgesetzten Rune Thor ermittelt. Nach und nach verstricken sich Zeugen in ihren Aussagen, sodass die Stimmung in Sápmi immer weiter kippt und schließlich eskaliert. Als ein weiterer Mord geschieht, ist sich Ravna sicher, dass der Täter unter ihrer Familie oder Freunden steckt und kommt einem gefährlichen Geheimnis sehr nahe. Ich habe oftmals mit ihr mitgefiebert und ich konnte mich gut in ihre Gedanken hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Ihre innere Zerrissenheit kam besonders gut zur Geltung, da ihr ihre Entscheidungen oft nicht leicht gefallen sind. Die Geschichte, die hauptsächlich aus Ravnas Perspektive im Präsens und gelegentlich aus Linnéas Sicht aus der Vergangenheit vor genau 10 Jahren geschrieben ist, ist fesselnd und spannend zugleich, sodass Jugendliche ab 14 gut mit dem Inhalt zurechtkommen. Es gibt keine blutigen oder extrem brutalen Handlungen, was dieser Thriller aber auch nicht nötig hat. Eine angespannte Atmosphäre überzeugt und die Suche nach dem Täter ist gut durchdacht und schlüssig gestaltet, sodass ich regelmäßig am Miträtseln war. Das Ende hat mich überrascht, mit dem ich nicht gerechnet habe. Was die zwei Morde gemeinsam haben und warum es einen perfiden Zusammenhang
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