Produktbild: Die Frauen vom Karlsplatz: Henny
Band 2 - 50%

Die Frauen vom Karlsplatz: Henny

Aus der Reihe Die Lichterfelde-Reihe
12
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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1712

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3948 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644007765

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1712

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3948 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644007765

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  • traumweltenwanderer

    3/5

    27.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schön für zwischendurch.

    Die junge Henny nimmt ihr Schicksal in die Hand und studiert Medizin - so wie es ihre Mutter Lotte immer wollte und der dieser Lebensweg leider immer verwehrt wurde. Doch auch um 1913 wird es den Frauen an der Universität nicht besonders leicht gemacht. Allgemein sind die Spannungen wegen eines kurz bevorstehenden Krieges groß und als dann auch noch Hennys Ziehmutter Auguste stirbt, ist das Geld knapp. Hennys Medizinstudium steht auf dem Spiel und eine Lösung muss her. Könnte der Vater, den sie nie kennengelernt hat, diese Lösung sein und ihre finanzielle Situation zum Guten wenden? Und was ist mit Paul, dem jungen Assistenzarzt, an den sie immer öfter denken muss? Der Schreibstil zeichnet sich durch eine lockere, leichte Art aus, der man gut folgen kann. Die Handlung entwickelt sich wie bei Auguste (Band 1) eher ruhig und es passiert nichts übermäßig Spannendes, auch wenn die Zeitspanne, in der wir uns befinden, auf große Spannung hoffen ließ. Schon beim Lesen sind mir einige Gemeinsamkeiten zum ersten Teil aufgefallen, was es leicht machte zukünftige Geschehnisse vorherzusagen, das Lesen gleichzeitig jedoch eintönig bis langweilig gestaltete. Der Punkt, an dem doch alles anders kommt, als erwartet, blieb leider aus. Im Verlauf der Geschichte wurden immer wieder Briefe eines Soldaten an seine Familie eingefügt, die ich jedoch unpassend fand. Das Kriegsthema, das damit sicher beleuchtet werden sollte, wurde meiner Meinung nach nicht ausführlich genug behandelt, sondern war meistens nur ein Thema am Rande. Sehr schade, denn davon hätte ich gerne mehr gelesen. Die Charaktere sind manchmal etwas unglaubwürdig, da ihr Handeln sehr übermütig ist und Entscheidungen sehr schnell getroffen werden. Dadurch waren sie für mich manchmal nicht gut nachvollziehbar, was aber auch an der Perspektive aus der dritten Person liegen kann, durch die man nicht so stark in die Gefühlswelten eingebunden wird. Die Charaktere wirkten dadurch ziemlich oberflächlich. Während Henny durch eine rosarote Brille blickt und sich dementsprechend auch verhält, machte sich Paul, der nette Assistenzarzt, der ein Auge auf Henny geworfen hat, durch seine unglaubwürdigen Stimmungsschwankungen und sein Verhalten gegenüber Henny schnell unbeliebt. Ich empfand, dass hier zu viele Perspektiven, die für den Verlauf dieser Geschichte keinen Mehrwert darstellten, zusammengeschmissen wurden. Im Zusammenhang wollten sie nicht so ganz hereinpassen. Die Frauen vom Karlsplatz- Henny, der zweite Band einer Tetralogie, ist ein kurzweiliger Roman für zwischendurch, den man schnell und leicht lesen kann.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2025

    Hörbuch-Download

    Die Frauen vom Karlsplatz 2: Henny

    Inhalt siehe Klappentext. Nachdem mich der erste Teil der Lichterfeld-Reihe, Die Frauen vom Karlsplatz: Auguste, in seinen Bann gezogen hatte, konnte mich Anne Stern auch mit Band 2, Henny, mitreißen. Henny, die Tochter von Lotte, aufgewachsen bei deren Freundin Auguste, ist inzwischen (1913 und folgende Jahre) Studentin der Medizin, Ziehmutter Auguste ist verstorben und Henny auf der Suche nach ihrem Vater. Henny hat es als Frau an der Universität nicht leicht, um nicht zu sagen, einfach schwer, die Kommillitonen machen es den Frauen nicht gerade einfach, und auch die Professoren sähen wohl lieber nur Männer im Hörsaal. Nur eine Ärztin glaub an Henny …Was ich faszinierend finde, ist, dass jeder, der Henny sieht, sofort Lotte vor Augen hat und glaub, sie sei ihnen „erschienen“. Deutschland befindet sich im Ersten Weltkrieg, Hennys Verlobter Paul hat ganz andere Ansichten als die junge Frau, die ihn zwar liebt, aber noch keine Kinder möchte und eher auf eine Heirat als auf Kampf aus ist. Es kommt, wie es kommen muss, Henny und Dienstmädchen Olga stehen mal wieder alleine, verarmt, mitten in Berlin, Onkel Ludwig, seinerzeit Verlobter von Auguste, kann aufgrund seiner Gesinnung auch nicht immer helfen. Es fehlt an allen Ecken und Enden, alles ist zu viel, zu teuer, zu schwer, man merkt den Druck, die Not, beim Hören, wenn Sprecherin Brigitte Trübenbach das Hörbuch in 9:01 Stunden vorliest. Traurige, dunkle Zeiten stehen bevor, Henny ist in anderen Umständen, ledig, ohne Arbeit, ohne Mann, einfach aussichtslos. Und plötzlich tun sich Türen auf, Käthe, Augustes Mutter (hier empfehle ich, unbedingt Teil 1 vorweg zu lesen oder zu hören) tritt in Erscheinung, interessiert sich zwar nicht für Henny, aber für deren Söhnchen Wilhelm. Man hätte es nicht für möglich gehalten, dass Käthe nochmal Gefühle zeigen wird, aber es geschehen wohl noch Wunder. Hoffen wir mal, dass Wilhelm sich mit seiner politischen Meinung nicht zu weit aus dem Fenster lehnt, immerhin ist die Lichterfeld-Reihe inzwischen in 1927 angelangt und es sieht gar nicht gut aus - nicht nur für die jüdischen Mitbürger Berlins. Ein weiterer Band aus der Feder von Anne Stern, wunderbar eingelesen, der die Vergangenheit lebendig werden lässt und zeigt, wie schwer es Frauen damals hatten. Meine Empfehlung: Bei Teil 1 beginnen und einfach komplett durchhören oder lesen. „Henny“ bekommt von mir 4,5-5 Sterne und Teil 3 liegt schon bereit.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    15.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegend

    Für Henny erfüllt sich im Jahr 1913 ein Traum. Sie darf Medizin studieren. Doch sie muß hart dafür kämpfen, denn in der Männerwelt der Universität ist kein Platz für eine studierende Frau. Als sie den jungen Arzt Paul kennenlernt, verliebt sie sich sofort in ihn. Auch Paul ist von Henny hingerissen, aber er ist mit der reichen Friederike verlobt. Durch sie erhofft er sich den Aufstieg in die wohlhabende Gesellschaft. Als er sich dann doch von Friederike trennt, um für Henny frei zu sein, beginnt für die beiden eine Zeit wie im Rausch. Doch immer öfter kommt es zum Streit, weil Paul eine Begeisterung für den drohenden Krieg entwickelt, mit der Henny so gar nicht einverstanden ist. Als es dann wirklich zum Krieg kommt, meldet Paul sich freiwillig zur Front. Henny bleibt allein zurück - unverheiratet und schwanger... Wenn ich ein schönes altes Haus sehe, habe ich schon oft überlegt, was es wohl über seine Bewohner in all seinen Jahren erzählen könnte. Genau diesen Gedanken hatte wohl auch Anne Stern, als sie ihre Romanreihe "Die Frauen vom Karlsplatz" begann. Mit dem Titel "Henny" hat man nun den zweiten Teil vor sich. Und dieser ist genauso gelungen wie Teil eins. Da ist wieder die lebhafte Art, wie Anne Stern die Personen beschreibt. Wenn sie Hunger haben, könnte man fast die Mägen knurren hören und empfindet tiefes Mitleid. Viele Menschen aus dem ersten Teil sind auch wieder dabei. Das ist sehr schön, denn man kann ihnen beim Älterwerden zuschauen. Einige gehen mit der Zeit, aber andere sind in ihren Zwängen erstarrt. Die Grausamkeit des Krieges ist in dieser Geschichte realistisch dargestellt. Die Begeisterung zu Anfang ist mir total unverständlich und das bittere Ende macht einfach traurig. Dieses Buch ist sehr bewegend und macht neugierig auf die dritte Geschichte über eine tapfere Frau namens Vera.

  • Lese_Feesbuchträume

    aus Braunschweig

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Klasse Fortsetzung

    Bei "Die Frauen vom Karlsplatz - Henny" handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie. Während im ersten Teil das Leben von Auguste, der späteren Pflegemutter von Henny, erzählt wird, spielt dieser Teil über ein Jahrzehnt später kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges in Berlin. Henny ist mittlerweile erwachsen, studiert Medizin und hat wenig Geld. Die Autorin Anne Stern hat die Fäden des ersten Teiles wieder aufgenommen und erzählt sehr anschaulich, wie das Leben der Menschen in Berlin der damaligen Zeit ist. Wie sie leben, wie sie denken - politisch und auch gesellschaftlich. Henny, die Hauptfigur in diesem zweiten Teil, hat es nicht leicht in einem von Männern dominierten Studium voranzukommen nebst der finanziellen Nöte. Ich bin sehr schnell in das Leben von Henny eingetaucht, sehe ihr Leben vor mir und am Ende der Geschichte, als der erste Weltkrieg überstanden ist, möchte ich unbedingt wissen, wie das Leben von Henny weitergeht. Bis jetzt hatte Henny schon ein sehr ereignisreiches Leben, mehr möchte ich nicht vorwegnehmen. Ich sehe jetzt schon ganz deutlich die Vorboten des Nationalsozialismus auf sie zu kommen und bin wiederherum überrascht, dass der Antisemitismus schon Jahrzehnte vorher spürbar war. Was diesen Roman besonders macht und mich äußerst fasziniert, ist neben der Hauptfigur Henny, einer starken Persönlichkeit, das Geschick der Autorin nicht nur den Fokus auf Henny zu lenken, sondern sie in das Gesamtgeschehen der damaligen Zeit nebst der anderen Figuren einzubinden. Für mich war dies eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils und ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe klare Leseempfehlung und Kaufempfehlung

  • Lese_Feesbuchträume

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Klasse Fortsetzung Bei "Die…

    Klasse Fortsetzung Bei "Die Frauen vom Karlsplatz - Henny" handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie. Während im ersten Teil das Leben von Auguste, der späteren Pflegemutter von Henny, erzählt wird, spielt dieser Teil über ein Jahrzehnt später kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges in Berlin. Henny ist mittlerweile erwachsen, studiert Medizin und hat wenig Geld. Die Autorin Anne Stern hat die Fäden des ersten Teiles wieder aufgenommen und erzählt sehr anschaulich, wie das Leben der Menschen in Berlin der damaligen Zeit ist. Wie sie leben, wie sie denken - politisch und auch gesellschaftlich. Henny, die Hauptfigur in diesem zweiten Teil, hat es nicht leicht in einem von Männern dominierten Studium voranzukommen nebst der finanziellen Nöte. Ich bin sehr schnell in das Leben von Henny eingetaucht, sehe ihr Leben vor mir und am Ende der Geschichte, als der erste Weltkrieg überstanden ist, möchte ich unbedingt wissen, wie das Leben von Henny weitergeht. Bis jetzt hatte Henny schon ein sehr ereignisreiches Leben, mehr möchte ich nicht vorwegnehmen. Ich sehe jetzt schon ganz deutlich die Vorboten des Nationalsozialismus auf sie zu kommen und bin wiederherum überrascht, dass der Antisemitismus schon Jahrzehnte vorher spürbar war. Was diesen Roman besonders macht und mich äußerst fasziniert, ist neben der Hauptfigur Henny, einer starken Persönlichkeit, das Geschick der Autorin nicht nur den Fokus auf Henny zu lenken, sondern sie in das Gesamtgeschehen der damaligen Zeit nebst der anderen Figuren einzubinden. Für mich war dies eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils und ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ klare Leseempfehlung und Kaufempfehlung

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