Produktbild: Land in Sicht

Land in Sicht Roman

20

11,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,1/1,5 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3932-1

Beschreibung

Rezension

»Die Autorin [...] schafft es in ihrem Debütroman durch gerade diesen schnörkellosen Humor, dem Kitsch zu entkommen.« Hannah Segers Hannah Segers der Standard 20250809

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.06.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,1/1,5 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Terracotta / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3932-1

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Kranichfeld

    5/5

    07.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Dieser Roman hat mir super gefallen, sehr gute Erzählweise. Ich habe den Roman verschlungen, das Thema ist sehr aktuell, mit allem, was erzählt wird und kommt sehr humorvoll rüber. Dankeschön

  • Hanna von Buchsichten

    aus Düsseldorf

    5/5

    01.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vatersuche auf Flusskreuzfahrt

    Acht Tage und sieben Nächte auf einem Flusskreuzfahrtschiff der Route Passau - Wien sind mit 24 Jahren wohl keine übliche Urlaubswahl. Auch Jana wäre nicht auf die Idee gekommen, wenn auf der MS Mozart nicht ihr Vater der Kapitän wäre. Sie hat ihn nie kennengelernt, doch die Suche nach ihm hat nicht lang gedauert, nachdem sie erst einmal beschlossen hatte, das zu ändern. Nun schippert sie mit Dutzenden Unterhaltung suchenden Rentnern über die Donau, im Gepäck zahlreiche Fragen und Zweifel rund ums Thema Vater: Wie sage ich es ihm? Wie wird es sich anfühlen? Was verspreche ich mir davon? Die Geschichte schlägt von Beginn an einen lockeren und sarkastischen Ton an. Jana checkt auf der MS Mozart ein und nimmt die Atmosphäre des Flusskreuzfahrtschiffes in sich auf. Für die ansonsten ausnahmslos älteren Mitreisenden ist sie eine willkommene Abwechslung. Ihre Reflektion dieser Art, Urlaub zu machen, fand ich unterhaltsam und ich konnte mir die Stimmung an Bord gut vorstellen. Jana ist allerdings mit einer Mission gekommen: Sie will ihren Vater, den Kapitän des Schiffes, kennenlernen. Doch nun zögert und beobachtet sie, denkt darüber nach, wie es war, ohne ihn aufzuwachsen und fragt sich immer wieder, was genau sie sich nun eigentlich von dieser Begegnung verspricht. Ihre Auseiandersetzung mit der Vaterfrage geht in die Tiefe und ich konnte ihre Zweifel und Überlegungen gut nachvollziehen. „Land in Sicht“ ist schnell gelesen und bietet skurrile Situationen, messerscharfe Beobachtungen und nachdenklich stimmende Momente. Die Autorin hat einen tollen schwarzen Humor, der die Geschichte prägt. Wie wäre es mit einer Flusskreuzfahrt für den diesjährigen Urlaub in der Heimat? Schnappt euch das Buch und legt ab!

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    25.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    „mein Leben ist dasselbe, aber nicht mehr das gleiche“

    gilt für die vierundzwanzigjährige Jana nach einer Donauschifffahrt auf der man sie als Leser begleiten darf. »Unter ferner liefen.«, diese drei Worte mit ironischem Unterton ausgesprochen, sind die einzige Antwort ihrer Mutter, wenn Jana nach ihrem Vater fragt. Damit hat sie sich lange abgefunden, denn ihre alleinerziehende Mutter „stellte sich mit aller Breitbeinigkeit in diese Lücke, so gut es ging. Meine Mutter war durchaus auch ein guter Vater. Sie erfüllte männlich wie weiblich konnotierte Aufgaben mit derselben Kompetenz. Reifenwechseln, Milchreis kochen, Haare flechten, Kopfrechnen, alles war möglich.“ Ein weiteres Nachforschen war bisher nie ein Thema, doch „Was lange undenkbar war, wurde im Laufe weniger Monate plötzlich zur dringenden Idee: Ich muss meinen Vater finden und kennenlernen, sagte ich mir, sonst bleibe ich vielleicht für immer nur halb – halb Ich, halb da, halb am Leben. Diese Furcht überstieg die Vorstellung, einem Fremden zu begegnen, der mein Vater war, sich aber nicht vertraut anfühlte.“ Und da genau dieser Vater Kapitän der MS Mozart ist, hat Jana, eine Flasche Merlot intus, eine Donaukreuzfahrt zwischen Passau und Wien auf genau diesem Kreuzer gebucht, die nun ansteht. Als Leser begleitet man Jana für die Zeit dieser Reise, geht mit ihr am ersten Tag mit an Bord, wird dann Zeuge davon, wie sie zunächst einer zufälligen ersten Begegnung aus dem Weg gehen, diese zu etwas Besonderem machen will, was jedoch dann nicht so ganz gelingt. Dann darf man zwischen Gesprächen mit anderen Reiseteilnehmern, Bordmusikern oder Taxifahreren, deren Lebensgeschichten und auch dem einen oder anderen Landausflug mit in ihr Gedankenkarussell einsteigen und neugierig darauf sein, ob sie ihren Vater, der sie nicht erkennt, mit der Wahrheit konfrontieren wird und wie er reagiert. Ich musste nie auf einen Elternteil verzichten, was eine Jana fühlt, wie es ihr ohne Vater wirklich eben auch unter der Fassade geht, wird hier toll zum Ausdruck gebracht. Sehr gut konnte ich z.B. nachvollziehen, dass gilt, „Auch, wenn ich die meiste Zeit nicht darüber nachgedacht habe, so etwas wie einen Ideal-Vater gibt es in meinem Kopf dann eben doch. Er ist langsam gewachsen über die Jahre, ohne dass es mir je aufgefallen wäre. Eine Figur, die ein Mosaik ist aus allen Vaterfiguren aller Filme, die ich jemals gesehen habe, alle Väter, die ich kenne oder auf der Straße beobachtete, und von allen Popsongs, Romanen und Märchen, in denen es um Väter geht. Und wahrscheinlich nicht nur Väter, sondern insgesamt einfach alle Männer. Mein Vater ist alle guten Männer. Zumindest in meiner Vorstellung.“, und dass nun die Angst davor, dass er dem nicht entspricht, genauso groß sein muss, wie die davor dass „Schlimmer wäre es eigentlich, wenn er richtig cool ist. Wenn klar wird: Scheiße, wär das schön gewesen. Hätte gut werden können, wahrscheinlich.“, oder er sie am Ende gar nicht als Tochter anerkennt. Ihre Unsicherheit, die Tatsache „Seit ich an Bord bin, habe ich verlernt, mich wie ich zu verhalten. Damit hatte ich gerechnet“ wird durch die Ich-Perspektive, in der die Autorin Jana erzählen lässt, deutlich erlebbar. Ilona Hartmann schafft es die Gefühle gelungen zu transportieren. Sie verwendet viele Bilder, beschreibt äußerst anschaulich, sodass ich das Gefühl hatte mit an Bord zu sein, selbst Blicke auf die anderen Passagiere werfen zu dürfen, wie „Ihr Gesicht ist wirklich unfassbar runzlig, bei jedem ihrer Worte setzen sich die Fältchen in Bewegung wie bei einer Laola-Welle.“. Der Roman wird mit den Worten „…voll schwarzem Humor. Ihre Sätze, die möchte man sich an die Wand hängen, so gut sind sie.« beworben und auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt meine Wände damit dekorieren wollen würde, wird das Versprechen meiner Meinung nach schon relativ gut gehalten. „Jemand Perfides hat eine Waage neben die Tür zum Frühstücksraum gestellt, was entweder ein schlechter Witz ist oder eine gute Methode, um die Ausgaben für Lebensmittel an Bord gering zu halten.“, „Hier trifft keiner die Liebe seines Lebens. Höchstens jemanden für den nächsten Wanderurlaub.“, oder auch „Ich dachte ja, Rentner tragen viel Beige und hielt es für eine gute Idee, mich anzupassen. Es stellt sich heraus, dass das nicht der Fall ist und ich als Einzige auf dem Schiff wie ein Stück Butter angezogen bin.“, sind nur drei kleinen Kostproben. Lobend erwähnen möchte ich auch noch, dass auch ein kleiner Wink auf die Klimasünde einer Kreuzfahrt nicht ganz fehlt. „200 Liter Diesel pro Stunde verbraucht die MS Mozart laut Steckbrief im Foyer, da kann man sich im Hinblick auf den ökologischen Fußabdruck schon mal überlegen, ob man nächstes Jahr nicht doch lieber selber rudert.“ Durch die Ich-Perspektive ist man als Leser natürlich Jana besonders nah. Sie, ihre innere Zerrissenheit, ihre Unsicherheit, ihre Suche nach einer Identität sind toll dargestellt. Ihren Vater Kapitän Milan, lernt man nur aus ihrer Wahrnehmung kennen. Bei mir hat sich ein wenig Ernüchterung eingestellt, je näher sie sich kennenlernen. Mein Traumvater wäre es nicht, aber das muss er ja zum Glück auch gar nicht sein, interessanter wird die Geschichte durch ihn sicher. Alles in allem hatte ich mit Land in Sicht kurzweilige, amüsante Unterhaltung, die mich durchaus auch emotional ansprechen konnte. Auch wenn ich es mir vielleicht noch eine Spur witziger vorgestellt habe, reicht es noch für fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    21.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvolle Familiengeschichte

    Humorvolle Familiengeschichte Das Buch hat mich interessiert, da ich selbst ohne Vater aufgewachsen bin und gern lesen wollte, wie die Protagonistin diese Reise – im wahrsten Sinne des Wortes – auf sich nehmen wird und wie es ihr dabei ergehen wird. Denn Jana möchte ihren Vater kennen lernen. Dieser arbeitet als Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes – voller Rentner! Und Jans mittendrin um sich ihrem Vater annähern zu können. Ich war sehr froh, als ich mitbekommen habe, dass es sehr humorvoll geschrieben ist und man das eine oder andere Mal herzlich lachen musste. Das Buch mag mit seinen 160 Seiten nicht sehr lang sein, doch macht es dennoch viel Spaß. Sicher kann man auf dieser Länge keine tiefgreifende und lebensverändernde Handlung erwarten, doch unterhält die Autorin Ilona Hartmann ihre Leser dafür umso schöner. Ich kam gut in die Handlung rein und die Geschichte ist sehr kurzweilig und liebevoll geschrieben. Gern wäre ich mit auf der Reise dabei gewesen.

  • nessabo

    4/5

    23.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Voller Humor und mit Leichtigkeit erzählte Suche nach dem eigenen Vater (und der eigenen Identität)

    Das Buch lässt sich in seiner Kürze einfach unfassbar flüssig lesen. Der Schreibstil ist leicht und von einem feinen Humor geprägt. Es ist absolut beeindruckend, wie Ilona Hartmann hier ernste Themen auf eine so leichtfüßige Weise behandelt, ohne ihnen dabei die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Jana sucht ihren Vater und geht dabei an Bord eines Kreuzfahrtschiffes auf der Donau, auf welchem er der Kapitän ist. Es geht aber nicht nur um das Annähern der beiden, um das Gegenüberstellen von Erwartungen und Realität, um die Erinnerung an sein Fehlen. Ilona Hartmann reflektiert durch ihre Protagonistin auch über ganz andere Themen, die meine inner millenial sehr deutlich angesprochen haben. Wie ist eigentlich das wirkliche "Coming of Age"-Leben? Welche Rolle hätte ein Vater spielen können, wäre er zumindest physisch anwesend gewesen? Was genau sind die eigenen Vorstellungen von der Zukunft? Und trotz all dieser bedeutenden Fragen wird das Buch nie schwer. Ich hatte mit dem Buch eine sehr gute Lesezeit und musste etliche Male lachen. Emotional hätte es für mich noch ein wenig intensiver sein können, die Handlung springt dafür dann doch etwas zu schnell hin und her. Doch alle, die eine kurzweilige und humorvolle Lektüre suchen, werden mit "Land in Sicht" glücklich sein.

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