Produktbild: Luftpolster

Luftpolster Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Leykam

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/2,4 cm

Gewicht

327 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8232-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Leykam

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/2,4 cm

Gewicht

327 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8232-9

Herstelleradresse

Leykam Buchverlag
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    An psychischen Unebenen wachsen!

    Die pure Realität knallt dem Leser schonungslos ins Gesicht. Die Buchstaben verkleinern sich, wie die Welt der Protagonistin, deren Leben um schmerzhafte, vergangene und gegenwärtige Realitätsspiralen wirbelt. Wie ein Fluss reißt es einem mit, man dringt in die Tiefen des Schmerzes ein, schichtweise spaltet er sich auf, bringt Ängste, Verluste, Zweifel, Ohnmacht in voller Intensität empor. Man hält den Atem an, das Erzählte dringt in die eigenen Gefühlsporen ein, lässt die eigenen Erlebnisse und die Psyche rotieren. Die familiären Wurzeln aufgeritzt, die Sehnsucht nach Nähe als Gratwanderung. Die Dunkelheit schwappt über, die zwischenmenschlichen Wogen glätten sie. Die Sprachgewalt intensiviert, verwandelt die poetische Kraft in beseelte, sanfte Zwischentöne. Die Lebenspfade der Protagonistin hinterlassen schmerzhafte Spuren. Sie lassen tief blicken, in Sphären der Verletzlichkeit, innere Emporkömmlinge von Trauer, Angst und dem Loslassen. Grandios erzählt, psychische Unebenen ehrlich und authentisch beleuchtet. Ein wunderbar berührendes Buch, ein Weckruf, eine Bewusst-werdung über psychisches Leid und deren Folgen und Chancen.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr intensives und wichtiges Buch

    In diesem Buch, das in der Ich-Form erzählt wird ist es eine eigentlich namenlose Protagonistin, welche aber wie man erfährt von ihrer Familie "Peach" genannt wird.  Nach dem versuchten Selbstmord ihrer Schwester lässt sich die Protagonistin in eine Psychaterie einweisen. Schon seit geraumer Zeit hat sich der psychische Zustand der Schwester verschlechtert. Die ganze Familie hat durch diesen Zustand sehr gelitten. Die Protagonistin ist selbst schwer belastet durch ihre nun überwundene Eßstörung. Doch nun braucht sie selbst Zeit für sich um mit dem Suizidversuch ihrer Schwester klarzukommen.  Was ihr jetzt  Halt und Kraft gibt sind die geregelten Abläufe des Klinikalltags, strengen Therapieplänen und auch die Essen- und Schlaftherapie und aber auch für sie sehr wichtig sind die Gespräche mit den anderen Patienten.  Wir kommen bei der Handlung des Buches mal in die Gegenwart aber auch in die Vergangenheit der Protagonistin. Und man merkt leider auch das der Selbstmordversuch der Schwester eigentlich schon vorprogrammiert war. Es gab in der Vergangenheit der Geschwister nicht nur Schwierigkeiten mit den Eltern und Probleme in der Schule sondern auch bei der Protagonistin das sie damals als Jugendliche nie mit ihrem Körper zufrieden war. Ich habe so sehr mit der Protagonistin mitgelebt. Die Autorin hat hier mit ihren Debütroman die pure Wahrheit aufgezeigt und sie hat das wirklich fabelhaft gemacht.  Sie zeigt wie die Protagonistin am Ende ihrer Kräfte ist , weil sie sich eben so um ihre Schwester gekümmert hatte. Die Autorin zeigt auf mit ihrer Protagonistin, die wirklich sehr beeindruckend ist. Und durch die Kindheit von Peach ..die doch so sehr gelitten hatte... lernt jetzt, das man nicht perfekt sein muss..und die durch Luftpolster geht. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und schreibt auch keine langen Sätze und schreibt, einfach, perfekt.  Auch verzichtet sie auf Groß- und Kleinschreibung.  Mir hat das Buch sehr gut gefallen und dieses Buch ist auch für mich persönlich sehr wichtig und ich bin  froh das die Autorin diese wichtigen Themen aufgegriffen hat. Denn leider sind psychische Erkrankungen auch heute noch das große Tabuthema und zum "Schämen". Daher finde ich dieses Buch so wichtig und bin  froh darüber das es dieses Buch gibt.  Man lebt mit der Protagonistin von der ersten bis zur letzten Seite mit. Dieses Buch ist auf jeden Fall für sehr viele Menschen lesenswert, egal ob selbst Betroffener oder Angehöriger. Eine absolute Leseempfehlung. 

  • Nicki.Sally

    aus Mülheim

    5/5

    27.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und Bewegend

    Die namenlose Protagonistin lässt sich nach dem Selbstmordversuch ihrer Schwester in eine Psychiatrischen Klinik einweisen. Schon lange kämpfte ihre Schwester mit psychischen Problemen, welche außerdem die komplette Familie stark belastet. Ebenso auch unsere Protagonistin im Buch. Sie braucht Abstand von allem, so sah sie nur noch einen Ausweg für sich. Sie geht in eine Klinik, um dort wiederum zu sich selbst zu finden und den Schmerz von sich zu lassen. Durch den alltäglich gleichen Ablauf im Hospital gelingt es ihr in kleinen schritten zu sich selbst zu finden und gewinnt dabei wieder Boden unter den Füßen. Gleich zu Anfang taucht man in die Geschichte der Protagonistin ein und durch die Ich-Erzählung entsteht schnell ein nahbares Gefühl. Hierbei kommen die psychische Labilität und die Angstzustände sehr lebhaft rüber. Ausschnitte aus dem vergangenen Leben zeigen deutlich, dass der versuchte Selbstmord ihrer Schwester nur das i Pünktchen von allem gewesen ist. Schon dort wurde sie von Selbstzweifel und Problemen mit ihren Eltern heimgesucht. Die Erzählungen im Buch wechseln von Kindheitserinnerungen, der nahen Vergangenheit und dem aktuellen Klinikalltag. Dabei werden die einzelnen Abschnitte kurz gehalten und es kann ein sehr schneller Lesefluss aufgebaut werden. Mit den wenigen Worten gelang es der Autorin Lena- Marie Biertimpel dennoch die Hoffnungslosigkeit, den Schmerz und die allgemeine deprimierende Stimmung authentisch rüber zu bringen. Es entstand dabei ein Sog, der einen nicht aufhören lies weiter zu lesen. FAZIT Ein zu Tiefs emotionaler Buch, der Nachklang hat. Daher konnte ich nach dem Lesen, nicht gleich eine Rezension zum Roman verfassen. In diesem Buch taucht der Leser sehr tief in die Psyche der Protagonistin ein. Hiermit entstand ein kleiner Einblick darüber, was eine psychische Erkrankung mit einem machen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    27.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch!

    Die namenlose Protagonistin, offensichtlich anfang zwanzig, eine von drei Töchtern in einer nicht unproblematischen Familie, weist sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik ein, nachdem sie mit dem Suizidversuch ihrer Schwester nicht klargekommen ist. In kurzen, auf den Leser sehr distanziert wirkenden Sätzen erfahren wir aus der Ich-Perspektive einiges über den Klinikalltag, über den Therapieverlauf und über die Vorgeschichte der Hauptperson. Die Sprache und auch die Kürze der einzelnen Abschnitte und Kapitel, wie auch die inhaltlichen Sprünge sind Sinnbild für eine zersplitterte Seele - und genau wie die Protagonistin sich aus vielen Teilen neu zusammensetzen muss, so müssen wir als Leser:innen ebenso die Einzelteile zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Die verwendete Sprache scheint mit Ausdruck der Distanz zu sein, die die Protagonistin zu sich selbst hat - und zum Schutz vor der Welt wäre sie natürlich auch gerne eingehüllt in eine 'Luftpolster'-Folie. Und der Klinikaufenthalt ist ihr eine Art Luftpolster - die Rückkehr ins eigene Leben lässt sie sich ersteinmal als schutzlos erleben. "der arztbrief ist sehr lang. ich lese gierig. die sprache ist kurz und abgehackt. viele wörter sind abgekürzt und einige medizinische begriffe verstehe ich nicht. es wird beschrieben, wie es mir bei der aufnahme ging und wie es mir jetzt geht. es ist wirklich passiert. dann sehe ich meine diagnosen. ich halte die luft an. es sind vier diagnosen. es sind vier wunden." Ich wünsche diesem schmalen Buch eine große Leserschar!

  • Nicki.Sally

    aus Mülheim an der Ruhr

    5/5

    27.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    **Emotional und Bewegend**…

    **Emotional und Bewegend** Die namenlose Protagonistin lässt sich nach dem Selbstmordversuch ihrer Schwester in eine Psychiatrischen Klinik einweisen. Schon lange kämpfte ihre Schwester mit psychischen Problemen, welche außerdem die komplette Familie stark belastet. Ebenso auch unsere Protagonistin im Buch. Sie braucht Abstand von allem, so sah sie nur noch einen Ausweg für sich. Sie geht in eine Klinik, um dort wiederum zu sich selbst zu finden und den Schmerz von sich zu lassen. Durch den alltäglich gleichen Ablauf im Hospital gelingt es ihr in kleinen schritten zu sich selbst zu finden und gewinnt dabei wieder Boden unter den Füßen. Gleich zu Anfang taucht man in die Geschichte der Protagonistin ein und durch die Ich-Erzählung entsteht schnell ein nahbares Gefühl. Hierbei kommen die psychische Labilität und die Angstzustände sehr lebhaft rüber. Ausschnitte aus dem vergangenen Leben zeigen deutlich, dass der versuchte Selbstmord ihrer Schwester nur das i Pünktchen von allem gewesen ist. Schon dort wurde sie von Selbstzweifel und Problemen mit ihren Eltern heimgesucht. Die Erzählungen im Buch wechseln von Kindheitserinnerungen, der nahen Vergangenheit und dem aktuellen Klinikalltag. Dabei werden die einzelnen Abschnitte kurz gehalten und es kann ein sehr schneller Lesefluss aufgebaut werden. Mit den wenigen Worten gelang es der Autorin Lena- Marie Biertimpel dennoch die Hoffnungslosigkeit, den Schmerz und die allgemeine deprimierende Stimmung authentisch rüber zu bringen. Es entstand dabei ein Sog, der einen nicht aufhören lies weiter zu lesen. FAZIT Ein zu Tiefs emotionaler Buch, der Nachklang hat. Daher konnte ich nach dem Lesen, nicht gleich eine Rezension zum Roman verfassen. In diesem Buch taucht der Leser sehr tief in die Psyche der Protagonistin ein. Hiermit entstand ein kleiner Einblick darüber, was eine psychische Erkrankung mit einem machen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne

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