Produktbild: Lovely Planet
Band 1

Lovely Planet Mit dem Herzen reisen und die Welt bewahren

Aus der Reihe K&S Um/Welt
4

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2022

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/1,9 cm

Gewicht

358 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01224-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2022

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/1,9 cm

Gewicht

358 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01224-9

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
AT
office@kremayr-scheriau.at

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  • Bewertung

    5/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Urlaubslektüre mal anders

    In ihrem Buch "Lovely Planet" beschäftigt sich Maria Kapeller mit der Reiseindustrie. Viele Passagen legen den Finger in die Wunde: was erhoffen wir uns überhaupt vom Reisen? Warum suchen wir dies in der Ferne? Nach welchen Kriterien wählen wir Urlaubsorte aus und wie weit geht es dabei nur um Selbstdarstellung? Anhand von sieben Fragen werden verschiedene Aspekte des Reisens aufgegriffen und mit Expert*innen diskutiert. Maria Kapeller legt basierend auf einer umfangreichen Recherche dar, was aktuell zur Normalität gehört und was dies mit unserem Planeten macht. Sehr gelungen an dem kritischen Sachbuch finde ich das Aufzeigen einer anderen Zukunft, eines Umdenkens des Reisens. So wird ein toller Beitrag zu einer gesamtgesellschaftlich längst fälligen Diskussion gebracht. Denn auch hier zeigt sich mal wieder, dass das Private auch politisch ist und dem Klimawandel nur begegnet werden kann, wenn wir alle unsere Verhaltensmuster grundlegend umdenken. Gerade hier habe ich mich als durchaus Teil der "Generation Instagram" etwas ertappt gefühlt. Zusätzlich habe ich dieses Buch im Urlaub gelesen und war sehr froh, immerhin keine Flugreise gemacht zu haben. Ein tolles Buch für neue Denkanstöße und den weiteren Austausch hierzu mit Freund*innen und Familie, das sich sehr gut liest und trotz des unbequemen Themas durchaus eine kurzweilige Lektüre bietet. Vielleicht schaffen wir es ja alle irgendwann (hoffentlich bald) "mit dem Herzen zu reisen um die Welt zu bewahren".

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    02.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Regt zum Nachdenken an

    In diesem Buch versucht sich die Autorin Maria Kapeller der Frage „Warum reist der Mensch?“ Auf den Grund zu gehen. In sieben Kapiteln bemüht sie sich, Antwort darauf zu finden. Warum reisen wir so maßlos? Welche Folgen hat unsere Reiselust? Warum dürfen wir uns in Dankbarkeit verneigen? Wie erschaffen wir einen neuen Reiserealismus? Welche Wege gibt es, um umweltverträglicher zu reisen? Wie wachsen wir beim Reisen innerlich? Was, wenn wir das Reisen neu erfinden? Maria Kapeller nähert sich dem Thema Reisen philosophisch an. Sie beleuchtet unter anderem die Auswirkungen auf die Einheimischen, die von Touristen häufig bestaunt werden. Die Bedeutung von (Flug)Reisen auf das Klima ist bereits mehrfach erforscht und trotzdem wird munter mit dem Flugzeug verreist. Sicherlich spielen Kosten für Tickets und Zeitersparnis eine Rolle, denn wenn ein Bahnticket Wien-Brüssel gleich dreimal so teuer, und die Reise fast viermal solange dauert, steigt man eher ins Flugzeug als in den Zug. Die Kernfrage ist, „muss“ man überhaupt verreisen? Oder wecken Hochglanzbroschüren eine Sehnsucht, die es ohne dies Bilder nicht geben würde? Die letzten beiden Jahre, die coronabedingt das Reisen eingeschränkt haben, haben deutlich gezeigt, dass vor allem Fernreisen nicht wirklich lebensnotwendig sind. Manche meiner Freunde sind total unentspannt, dass sie nicht reisen durften. Für sie ist das Reisen zum Teil eine Prestigeangelegenheit, weiter, schneller und teurer. Ich persönlich kann diesem Reisefieber wenig abgewinnen. Das Buch ist flott und flüssig geschrieben. Es regt zum Nachdenken an und das ohne den sonst üblichen erhobenen Zeigefinger. Maria Kapeller setzt sich mit den ökologischen und ökonomischen Folgen unserer Reisegesellschaft auseinander. Fazit: Ein Buch, das anregt, die eigenen Reisegewohnheiten zu überdenken. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    4/5

    18.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Philosophische Annäherung ans Reisen

    Lovely Planet ist eine philosophische Annäherung an das Thema Reisen - warum reisen wir, was erhoffen wir uns davon, wie gestaltet sich die Reiserealität, und wie können wir das Reisen für alle Beteiligten positiver gestalten. Das Buch ist dabei in 7 Unterkapitel aufgeteilt, die verschiedene Bereiche des Reisens beleuchten, die Auswirkung von Reisenden auf die Einheimischen, die Auswirkungen von Reisen (insbesondere Flugreisen) auf das Klima und die Umwelt, die Gestaltungsmöglichkeiten für nachhaltigeres Reisen. Dabei sind die Überlegungen der Autorin oftmals eher philosophischer Natur und dienen so als Denkanstoß um sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Dadurch bietet es einen guten Einstieg in die ethischen und umwelttechnischen Fragen des Reisens. Ich habe mich bereits aus eigenem Interesse mit vielen der Themen die beleuchtet werden beschäftigt und viele der Denkanstöße umgesetzt, da es das Reisen für mich und meine Mitmenschen angenehmer macht. Aus diesem Grund hätte das Buch für mich gerne an einigen Stellen etwas konkreter, datenbasierter und fokussierter insbesondere auf den Umweltaspekt sein dürfen. Das ist jedoch eine persönliche Geschmacksfrage - wer einen breitgefächerten Einstieg ins Thema sucht wird hier auf jeden Fall fündig werden!

  • Vicky

    aus Österreich, Bucklige Welt

    5/5

    10.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Das Buch der Welt | Tourismus: Qual oder Segen

    'Lovely Planet - Mit dem Herzen reisen und die Welt bewahren' ist ein Sachbuch der Journalistin, Autorin und Gründerin eines alternativen Online-Reisemagazins Maria Kapeller. Beim Cover bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Anfangs hat es mich eher abgeschreckt aber ich habe auf vielen Seiten von dem Buch gelesen und letztlich hat mich ein Interview mit der Autorin davon überzeugt dem Buch doch eine Chance zu geben. Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut, mittlerweile gefällt mir sogar das Cover - je öfter ich es betrachte desto besser finde ich es. Im Buch werden sieben Fragen in den Raum gestellt, diese bespricht die Autorin mit Philosoph:innen, Psycholog:innen und Forscher:innen. Diese Gespräche und Dialoge fand ich sehr interessant. Aber gleichzeitig auch irgendwie anstrengend zu lesen weswegen ich auch einen Stern abziehe. Ich habe fast zwei Monate gebraucht. Es ist äußerst untypisch für mich so lange an einem Buch zu lesen. Das Thema und die behandelten Fragen war spannend aber es war dennoch irgendwie schwer zu lesen und vor allem schwer zu verdauen. Jedes Kapitel beinhaltet eine Reisegeschichte oder kurze Erklärung worum es geht. Danach wird jede, im Prinzip, wie eine Erörterung abgehandelt - Contras, Erklärungen und Lösungs- bzw. Alternativvorschläge. Es wird teilweise überspitzt dargestellt und immer aus europäischer Sicht betrachtet - woanders verhält es sich womöglich nicht so, dies ist nun mal der Geographie sowie kulturellen und sozialen Hintergründen geschuldet - es kann gar nicht anders sein. Ich hatte mir noch zu jeder der sieben Fragen Notizen gemacht aber diese hier noch zu teilen würde die Rezension vollkommen sprengen. Ich fand auch den Hinweis, dass Kritik nicht als Herabwürdigung sondern als prüfende Betrachtung zu verstehen ist. gut - das ist ein interessanter Blickwinkel und gibt so vielleicht einigen den Anstoß zum Neu Betrachten und/oder Überdenken des eigenen Reiseverhaltens. Denn wenn niemand etwas ändern kann es nicht anders werden. Reisen ist nun mal ein Privileg, aber es ist auch meistens mit sozialen Ungerechtigkeiten und hohem Ressourcenverbrauch verbunden - wobei nicht immer alles Schwarz oder Weiß ist, es gibt ganz viel verschiedenes Grau dazwischen. Dieses Buch lädt jeden dazu ein dies zu erkennen und einen anderen Zugang zum Reisen zu entwickeln und vielleicht sogar eine neue Qualität zu verleihen. Aber, Tourismus ist ja nicht per se schlecht. Eine er wichtigsten Fragen ist wohl: Wie touristischen Auswüchse in den Griff zu bekommen seien, ohne auf zu viele Einnahmen zu verzichten Gut fand ich das hier im Buch nicht gegendert wurde sondern am Ende einfach erwähnt wurde dass alle Formen von Menschsein und Geschlechtsidentitäten gemeint sind! Ansonsten sind Bücher immer so mühsam zu lesen und das wäre hier fatal gewesen... Fazit: Ein sehr zeitgemäßes und aktuelles Buch. In Zeiten des Übertourismus sehr empfehlenswert und vielleicht können sich ja einige Leute Denkanstöße aus dem Buch mitnehmen um dadurch Raum für neues zu schaffen. Enden möchte ich mit ein paar Zitaten aus dem Buch, weil ich sie sehr passend und treffend finde: 1. Wir „leisten“ im Job viel, damit wir uns in der Freizeit eine Auszeit „leisten“ können 2. Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. 3. Urlaub, so scheint es, ist ein Grundrecht, das uns ein Stück weit von der Last das Arbeitslebens, des Tun-Müssens, des Funktionieren-Müssens, des Leisten-Müssens befreit. 4. Die Frage ist nicht nur was der Planet uns zu bieten hat sondern auch was wir ihm geben können!

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