Happy Birthday, lieber Dämon! – Der dritte Band der aberwitzigen Dämonen-Reihe.
Zauberlehrling Skeeve wird von einer befreundeten Dämonin dazu eingeladen, mit ihr einen Bummel durch die Dimensionen zu machen. Sie braucht seine Hilfe, um ein Geburtstagsgeschenk für seinen Mentor Aahz zu … organisieren. Doch dann geht etwas schief, und Skeeve ist gezwungen, sie in Gefangenschaft zurückzulassen. Zum Glück ist Aahz ebenfalls ein Dämon, und gemeinsam trommeln sie eine höllische Truppe zusammen, um die gefangene Freundin zu befreien. Richtig kompliziert wird es allerdings erst, als Aahz sich weigert, sein Geburtstagsgeschenk zurückzulassen – die ebenso einzigartige wie hässliche Trophäe des größten Sportereignisses der Welt.
Die Dämonen-Reihe bei Blanvalet:
1. Ein Dämon zu viel
2. Als Dämon kriegst du nie genug
3. Ein Dämon auf Abwegen
4. Ein Dämon kommt selten allein
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Alexander
5/5
17.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Skeeve als Regent
In "Ein Dämon auf Abwegen" steht Skeeve vor einer neuen Herausforderung, als er plötzlich in die Rolle eines Regenten gedrängt wird. Nach dem Verschwinden des Königs von Possiltum wird Skeeve zum provisorischen Herrscher ernannt und muss sich nun mit den politischen Intrigen und den alltäglichen Aufgaben des Regierens auseinandersetzen. Dabei stößt er auf eine Reihe von Problemen, die sowohl magisch als auch weltlicher Natur sind. Unterstützt von seinen treuen Freunden, einschließlich seines dämonischen Mentors Aahz, muss Skeeve lernen, wie man ein Land regiert und gleichzeitig seine eigenen Werte und Ziele nicht aus den Augen verliert.
Uwe Taechl
aus Bremen
5/5
04.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Die Jagd nach dem ungewöhnlich…
Die Jagd nach dem ungewöhnlichen Geschenk Einen Teil der Dämonen-Reihe habe ich damals Anfang der 1980er als Jugendlicher gelesen. Die Neuauflagen im Blanvalet Taschenbuch Verlag sind also für mich eine ideale Chance noch einmal zu Zauberlehrling Skeeve und sein Lehrmeister Aahz zurückzukehren. Die humorvollen Fantasygeschichten rund um dimensionsreisende Dämonen sind neben den Scheibenweltromanen von Pratchett die Bücher des Genres, die mir in bester Erinnerung geblieben sind. Zauberlehrling Skeeve träumt immer noch davon, selbst Dimensionsreisen durchführen zu können, doch seine Ausbildung ist noch lange nicht so weit vorangeschritten. Bis dahin nutzt er die Chance sich mit Dämonin Tanda auf die Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Aahz zu machen. Die Suche führt sie an die entlegensten Orte und als Tanda endlich ein ultrahässliches Geschenk entdeckt hat, geht bei der Beschaffung so gut wie alles schief. Skeeve bleibt nur die Wahl sich an Aahz zu wenden, um Tanda zu befreien und die hässliche Trophäe für seinen Lehrmeister zu sichern. Auch im dritten Roman wartet wieder ein ziemlich abgefahrenes Abenteuer auf Skeeve, das ihn an neue Orte, in große Gefahren und zu neuen Herausforderungen führt. Die Ereignisse sind ein bisschen zum Schmunzeln, die Welten und ihre Bewohner mehr als seltsam und das Dimensionsreisen rundum ein Erlebnis. Besonders zu empfehlen ist diesmal auch das Hörbuch, das von Simon Jäger hervorragend eingelesen wurde. Die verteilten Rollen mit jeweils eigener Stimmlage sind ein Genuss und so kann man sich hervorragend in der Handlung verlieren. Für mich hat sich der Ausflug in die Vergangenheit gelohnt. Ich hoffe, die weiteren Teile der Serie finden auch wieder eine neue Leserschaft. Ein lohnenswerter Ausflug in die Dämonenwelten der 80er und 90er Jahre. Geschichten von einem Autor, der mit seinen eigenen Dämonen kämpfen musste und den es sich lohnt, wiederzuentdecken. Für Fans humorvoller Fantasy, die sich gerne auf abgedrehte Handlungen einlassen.
Bewertung
5/5
08.08.2022
Buch (Taschenbuch)
"Ein bisschen mehr Schleim in die Achselhöhlen bitte!"
Bedauere, ich werde DIESE Überschrift ganz bestimmt nicht weiter kommentieren! :D Und mal ehrlich: Ein chaotischer Zauberlehrling und eine schelmische Diebin machen auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Dämonen verschiedenste absurde Welten unsicher... und... najaaa... möglicherweise geht das ein oder andere dabei ein gaaanz klein wenig schief? Mehr muss man dazu wirklich nicht sagen - außer vielleicht, dass das Ganze noch eskalierender und noch lustiger als die ersten beiden Bände ist! Sixpack durch intensives Lachmuskeltraining war noch nie zuvor so greifbar nah! :D
Buecherbriefe
4/5
03.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Leichter und humorvoller Fantasyroman
Mit Ein Dämon auf Abwegen liegt der dritte Teil der humorvollen Dämonen-Reihe von Robert Asprin vor. Kann der Roman vierzig Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen immer noch unterhalten?
Im Mittelpunkt des Romans stehen dabei der Zauberlehrling Skeeve und sein Lehrmeister Aahz. Aahz, ein Dämon aus einer anderen Dimension, verlor in den vorherigen Bänden durch ein missglücktes Ritual seine magischen Kräfte und fühlt sich nun dazu berufen, Skeeve auszubilden und daneben finanziell von dessen Kräften zu profitieren.
Die Handlung beginnt damit, dass Skeeve von der befreundeten Dämonin Tanda dazu genötigt wird, ein Geburtstagsgeschenk für Aahz zu suchen. Sie durchstreifen mehrere Dimensionen und tatsächlich finden sie ein angemessenes Geschenk. Dabei geht natürlich so einiges schief: Während es Skeeve gelingt zu fliehen, wird Tanda gefangen genommen.
Um ihre Freundin zu befreien und vor allem um Aahzs Geburtstagsgeschenk zu sichern, ist unser Duo zu nicht weniger gezwungen, als bei dem größten Sportereignis aller bekannten Dimensionen den Sieg zu erringen. Folglich stellen sie eine schlagkräftige Truppe zusammen, bestehend unter anderem aus einem introvertierten Troll und einem verspielten Baby-Drachen…
Fantasy und Humor – das sind zwei Komponenten, die wunderbar zusammenpassen. Kaum ein anderes Genre ist so überschwemmt von Stereotypen wie die phantastische Literatur und bietet daher so viel Potential für Parodien. So gehört etwa die Heldenreise, innerhalb des Genres auch oft als Quest bezeichnet, so den Grundpfeilern vieler Werke. Robert Asprin hat schon früh diese Verbindung erkannt und in Ein Dämon auf Abwegen durch den Kakao gezogen.
Da wäre zum einen die altbekannte Konstellation eines Jünglings, der angetrieben durch einen weisen Mentor verschiedene Abenteuer erleben muss und dabei einen Reifeprozess durchläuft. Dumm nur, dass Skeeve kein Interesse daran hat die Welt zu retten oder einen mächtigen Erzfeind zu besiegen. Eigentlich möchte er nur ein Meisterdieb werden und magische Fähigkeiten sind dabei nachvollziehbarerweise ganz hilfreich. Und ach ja, der Ruhm, der einem Magier vorauseilt, den nimmt man als junger Mann auch gerne mit. Sein Mentor Aahz entspricht ebenfalls so gar nicht dem Klischee eines weisen und alten Mentors. Auch er verfolgt keine hehren Ziele – ein stetiger Geldfluss ist sowieso deutlich greifbarer und motivierender.
Bei den anderen Charakteren greift Asprin ebenfalls bekannte Stereotype auf und dreht sie in seinem Sinne auf den Kopf. Ob es nun um einen eigentlich introvertierten Troll geht, der in der Öffentlichkeit den stumpfen Menschenfresser spielt, Drachen, die eigentlich am liebsten herumtollen wollen oder um die Magier-Zunft, die scheinbar nur aus geldgierigen Stümpern besteht – kein Klischee ist vor Robert Asprin sicher. Dabei gestaltet er seine Charaktere so liebenswert, dass wir wirklich für alle Charaktere Sympathien aufbringen können, sei es nun für unsere „Helden“ oder auch für die vermeintlichen „Feinde“.
Die Geschichte spielt dabei in einem mittelalterlichen Setting, wird aber durch phantastische Elemente (Drachen, Dämonen etc.) ausgeschmückt. Interessant finde ich das Konzept des Reisens durch mehrere Dimensionen, dass den Leser in viele schräge und außergewöhnliche Welten wirft und noch viel Potential für die weiteren Romane verspricht. Beim Lesen habe ich mich ein Stück weit an die herausragende Serie Rick and Morty erinnert gefühlt, die sich wohl nicht unerheblich von der Roman-Reihe inspirieren lassen hat…
Auch oft übersehene Aspekte in der phantastischen Literatur – etwa das Geld oder das Essen – baut er so überzogen und gleichzeitig realistisch ein, dass man als Leser aus dem Lachen nicht mehr herauskommt – beispielsweise wenn ein Krieg verschoben wird, weil eine Woche einfach zu kurz ist um die passenden Merchandise Produkte herzustellen.
Daneben lebt die Geschichte vor allem von ihrer Situationskomik, vor allem in Gestalt von Skeeve und Aahz. Die beiden bilden ein ungleiches Duo und es ist immer wieder umwerfend, wie Skeeve von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und Aahz versuchen muss, die beiden aus diesen Situation heraus zu manövrieren. Dabei spielen auch die oben erwähnten Dimensionen eine Rolle. Jede Dimension hat ihre eigenen Sitten und Gebräuche und bietet so viel Potential für jede Menge Missverständnisse.
Alles in allem bin ich positiv überrascht von diesem Band. Natürlich darf man keinen hochkomplexen Roman mit nachvollziehbaren Charakterentwicklungen und tiefsinnigen Gedanken erwarten. Es handelt sich hierbei um eine leichte und überaus humorvolle Geschichte, die mit den Regeln des Genres spielt und für wenige Stunden gute Unterhaltung bietet. Nicht mehr, aber auf keinen Fall auch weniger. Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch die restlichen Bände der Reihe neu aufgelegt werden.
Fazit: Ein Dämon auf Abwegen ist ein humorvoller und leichter Fantasy-Roman, der für einige Stunden hervorragende Unterhaltung bietet und zum Abschalten einlädt.
Buecherbriefe
4/5
03.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Mit Ein Dämon auf Abwegen…
Mit Ein Dämon auf Abwegen liegt der dritte Teil der humorvollen Dämonen-Reihe von Robert Asprin vor. Kann der Roman vierzig Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen immer noch unterhalten? Im Mittelpunkt des Romans stehen dabei der Zauberlehrling Skeeve und sein Lehrmeister Aahz. Aahz, ein Dämon aus einer anderen Dimension, verlor in den vorherigen Bänden durch ein missglücktes Ritual seine magischen Kräfte und fühlt sich nun dazu berufen, Skeeve auszubilden und daneben finanziell von dessen Kräften zu profitieren. Die Handlung beginnt damit, dass Skeeve von der befreundeten Dämonin Tanda dazu genötigt wird, ein Geburtstagsgeschenk für Aahz zu suchen. Sie durchstreifen mehrere Dimensionen und tatsächlich finden sie ein angemessenes Geschenk. Dabei geht natürlich so einiges schief: Während es Skeeve gelingt zu fliehen, wird Tanda gefangen genommen. Um ihre Freundin zu befreien und vor allem um Aahzs Geburtstagsgeschenk zu sichern, ist unser Duo zu nicht weniger gezwungen, als bei dem größten Sportereignis aller bekannten Dimensionen den Sieg zu erringen. Folglich stellen sie eine schlagkräftige Truppe zusammen, bestehend unter anderem aus einem introvertierten Troll und einem verspielten Baby-Drachen… Fantasy und Humor – das sind zwei Komponenten, die wunderbar zusammenpassen. Kaum ein anderes Genre ist so überschwemmt von Stereotypen wie die phantastische Literatur und bietet daher so viel Potential für Parodien. So gehört etwa die Heldenreise, innerhalb des Genres auch oft als Quest bezeichnet, so den Grundpfeilern vieler Werke. Robert Asprin hat schon früh diese Verbindung erkannt und in Ein Dämon auf Abwegen durch den Kakao gezogen. Da wäre zum einen die altbekannte Konstellation eines Jünglings, der angetrieben durch einen weisen Mentor verschiedene Abenteuer erleben muss und dabei einen Reifeprozess durchläuft. Dumm nur, dass Skeeve kein Interesse daran hat die Welt zu retten oder einen mächtigen Erzfeind zu besiegen. Eigentlich möchte er nur ein Meisterdieb werden und magische Fähigkeiten sind dabei nachvollziehbarerweise ganz hilfreich. Und ach ja, der Ruhm, der einem Magier vorauseilt, den nimmt man als junger Mann auch gerne mit. Sein Mentor Aahz entspricht ebenfalls so gar nicht dem Klischee eines weisen und alten Mentors. Auch er verfolgt keine hehren Ziele – ein stetiger Geldfluss ist sowieso deutlich greifbarer und motivierender. Bei den anderen Charakteren greift Asprin ebenfalls bekannte Stereotype auf und dreht sie in seinem Sinne auf den Kopf. Ob es nun um einen eigentlich introvertierten Troll geht, der in der Öffentlichkeit den stumpfen Menschenfresser spielt, Drachen, die eigentlich am liebsten herumtollen wollen oder um die Magier-Zunft, die scheinbar nur aus geldgierigen Stümpern besteht – kein Klischee ist vor Robert Asprin sicher. Dabei gestaltet er seine Charaktere so liebenswert, dass wir wirklich für alle Charaktere Sympathien aufbringen können, sei es nun für unsere „Helden“ oder auch für die vermeintlichen „Feinde“. Die Geschichte spielt dabei in einem mittelalterlichen Setting, wird aber durch phantastische Elemente (Drachen, Dämonen etc.) ausgeschmückt. Interessant finde ich das Konzept des Reisens durch mehrere Dimensionen, dass den Leser in viele schräge und außergewöhnliche Welten wirft und noch viel Potential für die weiteren Romane verspricht. Beim Lesen habe ich mich ein Stück weit an die herausragende Serie Rick and Morty erinnert gefühlt, die sich wohl nicht unerheblich von der Roman-Reihe inspirieren lassen hat… Auch oft übersehene Aspekte in der phantastischen Literatur – etwa das Geld oder das Essen – baut er so überzogen und gleichzeitig realistisch ein, dass man als Leser aus dem Lachen nicht mehr herauskommt – beispielsweise wenn ein Krieg verschoben wird, weil eine Woche einfach zu kurz ist um die passenden Merchandise Produkte herzustellen. Daneben lebt die Geschichte vor allem von ihrer Situationskomik, vor allem in Gestalt von Skeeve und Aahz. Die beiden b
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