Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin und eine Familie, deren Geschichten von der ersten bis zur letzten Seite fesseln - das Finale!
Bernadette von Plesow, Inhaberin des feudalen Grand Hotels in Binz auf Rügen, hatte einen Traum: Sie sah ihren Sohn Constantin vor sich, der vor ihren Augen stirbt. Sie weiß, es war nur ein Traum, aber sie macht sich große Sorgen. Constantin hat sich mit der Unterwelt angelegt und befindet sich zur Zeit im Gefängnis, wo er auf seinen Prozess wartet. Sogar die Todesstrafe könnte ihn erwarten. Natürlich muss Bernadette etwas tun, sonst wäre sie nicht die Frau, die sie ist. Während ihre Tochter Josephine das Grand führt, versucht Bernadette alles, um ihrem Sohn einen Freispruch zu garantieren. Dabei kommt sie der Unterwelt gefährlich nah und verärgert einen äußerst gefährlichen Mann …
Außerdem in der Reihe "Das Grand Hotel" erschienen:Die nach den Sternen greifen
Die mit dem Feuer spielen
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Lesefee23.05
aus Stepenitztal
5/5
24.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Gegen alle Widerstände „Es…
Gegen alle Widerstände „Es ist ein solches Taktieren und Gemauschel. Nie weiß man, wer auf welcher Seite steht.“ „Das Grand Hotel – Die der Brandung trotzen“ ist der dritte Band der Grand-Hotel-Saga von Caren Benedict. Er erschien im März 2022 im Blanvalet Verlag und sollte nicht einzeln gelesen werden. Bernadette von Plesow hat bereits zwei ihrer Kinder verloren, um die letzten Zwei kämpft sie daher umso entschiedener. Aktuell hat Constantin ihre Unterstützung am meisten nötig, denn er steht vor einem Gerichtsprozess und die Todesstrafe ist nicht ausgeschlossen. Bernadette setzt also alles daran, ihren Sohn zu retten und bringt sich dabei selbst in Gefahr… Der finale Band der „Grand-Hotel-Saga“ hat es in sich. Bernadette muss erneut all ihre Kraft zusammennehmen, um ihre Familie zu schützen, denn Constantin steht vor einem Gerichtsprozess, der ihm den Tod bringen kann. Während sie versucht, ihren Sohn zu retten, legt sie sich jedoch mit nicht gerade harmlosen Leuten an und bringt sich selbst in große Gefahr. Sorgen um sich selbst macht Bernadette sich jedoch nicht. Sie ist weiterhin die knallharte Geschäftsfrau mit einem einmaligen Auftreten und einer Raffinesse, die seinesgleichen sucht. Ihr Auftreten ist wie zuvor selbstbewusst, beherrscht und stark. Ich bewundere sie für ihre Haltung sehr, denn in ihrem Leben musste sie bereits viel durchmachen, hat aber ihre Stärke und ihren Kampfgeist nie verloren. Sie ist in diesem Band die klare Hauptfigur, während die anderen Personen, auch Constantin und Josephine, diesmal nur kleine Rollen bekommen. Gerade bei Josephine fand ich dies ein wenig schade, denn sie gefällt mir als Person sehr. Josie ist fröhlich, hilfsbereit und enthusiastisch, hat sich aber deutlich weiterentwickelt und ist von einer jungen, etwas ziellosen Frau zu einer selbstbewussteren und stärkeren Person mit eigenen Zielen geworden. Sie beginnt langsam in die die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und arbeitet hart für die Wiedereröffnung des Nachbarhotels vom Grand. Constantin bleibt im gesamten Band ein wenig blass, dennoch wird deutlich, dass auch er eine große persönliche Entwicklung durchgemacht hat… Der Schreibstil von Caren Benedict ist diesmal unglaublich mitreißend und flüssig. Sowohl hier als auch in der Handlung selbst zeigt sich eine deutliche Steigerung im Rahmen der Buchreihe. Während ich den ersten Band der Reihe noch als etwas zäh und den Schreibstil ebenso als etwas schleppend empfunden habe, bin ich diesmal – wie auch schon in Band zwei – nur so durch die Buchseiten geflogen. Die Spannung ist durch einige unerwartete Wendungen, viele Intrigen und Komplotte durchgehend hoch. Es ist nahezu unmöglich zu durchschauen, wer nun eigentlich wirklich mit wem zusammenarbeitet und was Wahrheit und was Lüge ist. Unterstützt wird diese Unsicherheit durch die personale Erzählperspektive, welche zwar zwischen den Figuren wechselt, aber von deren Gedanken und Gefühlen immer nur einen kleinen Teil preisgibt. Dem Leser wird so viel Interpretationsspielraum bezüglich der jeweiligen Handlungen der Figuren gelassen, wodurch die Handlung einfach unglaublich spannend wird. Historische Ereignisse werden diesmal nur wenig eingewoben. Letztlich spielt der zeitliche Kontext für die Handlung aber auch kaum eine Rolle, weshalb die eingearbeiteten Aspekte insgesamt absolut ausreichend sind. Der Titel des Buches ist erneut super gewählt und absolut passend, denn Bernadette und ihre Familie müssen gegen einige Widerstände kämpfen und der „Brandung trotzen“. Mein Fazit: Für mich ist der Abschluss der „Grand-Hotel-Saga“ absolut gelungen. Die Autorin fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und schafft ein grandioses Finale für die Familie von Plesow. Als Schlüsselfigur der Buchreihe überzeugt Bernadette diesmal absolut und beweist einmal mehr, warum sie mit dem Grand Hotel so erfolgreich ist. Ich vergebe für diesen Band 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung, wobei die Reihenfolge der Bän
MarySophie
5/5
29.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Das Grand Hotel - Die der Brandung trotzen1
Auf den ersten Seiten war es für mich schon wichtig, langsam und aufmerksam zu lesen, damit zum einen die Erinnerungen an die Vorgängerbände wiederkommen, und ich zum anderen auch das Gelesene in einen Zusammenhang bringen kann. Doch ich habe mich schnell wieder an die Situation und die Figuren gewöhnt, bin flüssig mit dem Lesen vorangekommen und es hat nicht lange gebraucht, bis mich die Geschichte wieder in ihren Bann ziehen konnte!
Von der ersten Seite an gab es einen sehr angenehmen, gut lesbaren und lebendigen Sprachstil. Er führt den Leser gekonnt durch die Geschichte und gibt lebhafte Einblicke in das Leben der Figuren, in die verschiedenen Settings und gibt der Erzählung auch immer wieder einen spannenden Faktor. Auch dies war einer der Gründe, weshalb ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe, ich wollte permanent wissen, wie es weitergeht, was das Schicksal für die Protagonisten noch bereithält und wie sich offene Fragen im Folgenden wohl auflösen werden.
Häufig werden die Szenen mit einem stimmungsvollen Unterton erweitert. In diesen Momenten lässt es sich besonders gut nachvollziehen, was die Personen gerade fühlen und welche Aura von einzelnen Figuren ausgeht. Das hat bestimmte Augenblicke noch besonderer gemacht und mir richtig gut gefallen.
Trotz der Fülle des Romans gab es für mich keinen einzigen Augenblick, wo die Geschichte zu langatmig, langweilig oder üppig daherkam. Man wurde stets ausreichend über jegliche Angelegenheiten informiert, es gibt geschickte Auslassungen an gewissen Stellen, die die Spannung erhöhen und den Platz bieten, um der Fantasie freien Lauf zu lassen. Ich bin absolut zufrieden mit dem Fortgang der Handlung und finde, dass sie eine schöne Länge hat, die dafür sorgt, dass man zu den Figuren eine starke Bindung aufbauen kann!
Im Verlauf der Geschichte folgt man verschiedenen Handlungssträngen, die immer irgendwie miteinander verbunden sind und insgesamt einen vielfältigen Eindruck bieten. Sie versprechen Abwechslung und einen Blick auf verschiedene Lebensweisen und Charaktere, es wird gewährleistet, die Personen durch verschiedene Augen zu betrachten und insgesamt bietet sich die Möglichkeit, von jeglichen Themen, Personen und Ereignissen ein detaillierteres Bild zu erhalten.
Von den Figuren bin ich komplett überzeugt. Ich mag die Vielfalt, die sie darstellen, ihre lebendigen Charaktere und die Menschlichkeit, die sie ausstrahlen. Man kann sich als Leser ein Stück weit selbst wiedererkennen, sie sind greifbar gezeichnet und es wirkte an vielen Stellen gar nicht so, als liest man die Geschichte fiktiver Persönlichkeiten.
Besonders das Ende konnte mich mit der Spannung, mit überraschenden Wendungen und der Stimmung überzeugen. Ich war auf den letzten vielleicht fünfzig Seiten sehr involviert in die Handlung und habe es geliebt, wie vielfältig und auch versöhnlich sich das Ende gestaltet hat. Erst dachte ich ja noch, dass es eventuell noch einen weiteren Band der Reihe geben könnte und insgeheim habe ich auch darauf gehofft. Aber als ich dann den Epilog gelesen habe, war ich doch vollkommen zufrieden mit dem Fortgang der Ereignisse und ich konnte das Buch guten Gewissens aus der Hand legen!
Fazit
Ich bin glücklich und traurig zugleich. Die Reihe hat ein tolles und stimmiges Ende erhalten und meine Erwartungen komplett erfüllt, ich empfinde auch den dritten Teil als unheimlich stark und empfehlenswert. Durchweg wurde ich gut unterhalten, ich bin von der Spannung, als auch von den geschickten Wendungen überrascht und sehr angetan und finde, dass ein rundum stimmiges, schönes Buch vorliegt, welches einen würdigen Abschluss der Saga bietet. Ich kann nur eine ganz große Empfehlung für die Reihe aussprechen, ich freue mich auf neue Projekte der Autorin!
Meggie
aus Mertesheim
5/5
26.06.2022
Buch (Taschenbuch)
ein schmerzlicher Abschied
Bernadette von Plesow und ihre Kinder Constantine und Josephine versuchen ihr Leben auf die Reihe zu bringen. Doch der bevorstehende Prozess lässt es nicht zu, dass die Familie endlich Ruhe findet. Die Anklage wegen Mord macht Constantine zu schaffen. Er kann auf die Unterstütztung seiner Mutter zählen, doch kann sie verhindern, dass er ins Gefängnis muss? Auch Josephines Ängste sind groß. Die Sorgen um ihren Bruder und die Verantwortung, ein neues Hotel zu eröffnen, lassen sie nicht schlafen.
Doch die von Plesows sind eine starke Familie und finden immer einen Weg. Wenn da nicht die erdrückende Beweislast gegen Constantine und die Jugend Josephines wären.
Mittlerweile bin ich bei dritten Teil der Grand Hotel-Reihe angekommen und habe gleich zu Anfang gemerkt, dass ich es sehr schade finde, diese tapfere Familie mit ihren schweren Schicksalen nun mal verlassen zu müssen. Auch wenn ich nicht immer konform mit der Vorgehensweise von Bernadette und Constantine ging, sind mir doch alle sehr ans Herz gewachsen. Vor allem Josephine, die im Laufe der drei Bände eine erstaunliche Wandlung durchgemacht hat.
Zu Anfang noch weinerlich, verwöhnt und ohne Pläne für die Zukunft, hat sie nun die Aufgabe, sich um das Palais zu kümmern, ein Hotel, welches Bernadette geerbt hat. Dieses soll nun in seinem alten Glanz erstrahlen und Josephine trägt Verantwortung, sich um die Neueröffnung zu kümmern. Sie geht mit Feuereifer an die Umsetzung und entwickelt dabei unkonventionelle Methoden. Dabei ringt sie ständig um die Aufmerksamkeit ihrer Mutter.
Währenddessen geht Constantine wie immer seinen eigenen illegalen Wege, was aber jetzt dazu führt, dass er wegen Mordes angeklagt wurde. Er hinterfragt nun aber plötzlich sein Leben und sucht einen Ausweg, um freigesprochen zu werden.
Bernadette allerdings seht nicht nach Ruhe und einem geregelten Alltag.
Alle drei von Plesows müssen nun herausfinden, wie es für sie weitergeht.
Die Autorin allerdings gönnt ihnen keine Ruhe und findet immer wieder neue Wege, um sie in Schwierigkeiten zu bringen.
Es gab einige Schreckmomente, bei denen mir der Mund offen stand, weil ich mit so Tragischem gar nicht gerechnet hatte.
Das Grand Hotel ist mir sehr lieb geworden, auch wenn es im dritten Teil keine so große Rolle gespielt hat, da wir uns hauptsächlich in Berlin aufhalten. Viele Figuren haben ihr "Happy End" bekommen, auch wenn meist nur angedeutet, was darauf hinweisen könnte, dass vielleicht noch ein vierter Teil in Planung ist oder gar ein Spin-of. Denn gerade bei Josephine fehlt mir ein Richter Abschuss. Es wird zwar etwas angedeutet, doch nichts "fest gemacht". Also bleibt ein kleiner Lichtblick für eine Weitererzählung.
Der Schreibstil war - wie auch bei den Vorgängern - wieder fesselnd. Die Geschichte hatte keine Längen und war logisch nachvollziehbar.
Einige Vorgehensweisen - wie schon oben erwähnt - gerade von Constantine und Bernadette fand ich etwas befremdlich aber das liegt eben in ihrem Naturell und ich sehe großzügig darüber hinweg.
Ich freue mich aber darauf, bei meinem nächsten Rügenurlaub in Binz beim echten Grand Hotel vorbeizuschauen und an diese tolle Reihe der Autorin zurückzudenken.
Meggies Fussnote:
Ein schmerzlicher Abschied vom Grand Hotel in Binz auf Rügen.
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
aus Damme
5/5
20.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Krönender Abschluss der Trilogie
Nach einem blauen und rotem Cover folgt nun ein grünes. Man blickt wieder auf das herrschaftliches Anwesen direkt am Strand. Nur die Perspektive hat sich etwas geändert. Der Strandhafer weht im Wind und lässt mich an einen schönen Urlaub in Binz denken.
Das Grand Hotel – Die der Brandung trotzen von Caren Benedikt ist der Abschluss der Trilogie um die Familie von Plesow. Als Erzähler treten mehrere Personen auf, diese werden jeweils zu Beginn des Kapitels mit einem Zitat genannt. So erkenne ich als Leser sofort mit wem es weitergeht. Im Fokus stehen hier Bernadette von Plesow und ihre zwei Kinder Josephine und Constantin. Neben ihnen treten noch weitere Figuren auf, die mir aus den ersten zwei Bänden sehr vertraut sind. Ich empfehle die Bücher chronologisch zu lesen, da die Bücher mit ihren Erzählungen ineinander übergehen. Nur wer die ersten beiden Bücher kennt, kann der Geschichte im dritten Buch vollumfänglich folgen.
Während ich von Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen total begeistert war, fehlte mir bei dem zweiten Buch: Das Grand Hotel – Die mit dem Feuer spielen das gewisse etwas. Das dritte Buch hat mich wieder voll und ganz gefangen genommen. Und somit ist es für mich ein gelungener Abschluss der Trilogie. Selbst mein geliebter Akkordeon Spieler wird zu einem Erzähler im dritten Band und ich durfte mich mit ihm auf ein neues Leben freuen.
Wie es sich für einen guten Abschluss gehört, werden alle Erzählstränge um die Familie von Plesow zum Ende hin verwoben und gelöst. So zieht sich durch alle drei Bände ein roter Faden, der die einzelnen Bücher miteinander verbindet. Ein paar Nebenhandlungen bleiben wage und so kann ich als Leser mir das ein oder andere Ende selbst überlegen. Mein absolutes Highlight ist der Epilog des Buches. Auf das habe ich seit dem ersten Buch gewartet und freue mich total, dass es jetzt eintreten durfte. Möchtest du auch wissen, was im Epilog steht, dann lese bitte erst das ganze Buch und nehme dir nicht die Freude vorweg.
Hast du die ersten beiden Bücher von der „Das Grand Hotel Saga“ schon gelesen? Dann empfehle ich dir für den krönenden Abschluss das dritte Buch. Es ist wieder eine schöne Mischung zwischen dem beschaulichen Leben in Binz und dem eher kriminellen Leben in Berlin. Hast du die ersten beiden Bücher noch nicht gelesen, dann beginne bitte mit dem ersten Buch, denn ohne Vorwissen wirst du vermutlich nicht so ein schönes Lesevergnügen haben, wie ich es hatte, weil einfach Zusammenhänge fehlen.
Nadys Bücherwelt
aus Freiburg
5/5
17.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein fulminantes, spannendes Finale
Meine Meinung:
Was für eine geniale Trilogie und was für ein nervenaufreibendes Finale. Ich habe nicht geglaubt, dass Caren Benedikt ihren Band Eins und Zwei noch übertrumpfen kann. Aber sie konnte. Ich war wieder von der ersten bis zur letzten Seite dermaßen gefangen, dass ich am liebsten das ganze Buch in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Autorin überraschte mich wieder mit unglaublichen Wendungen und zwischendurch habe ich wirklich aufgehört zu Atmen. Die Spannung wurde so groß, dass mich in dem Moment keiner hätte stören dürfen. Unglaublich, was Caren Benedikt ihren Lesern antun kann (natürlich im positiven Sinne). Aber genau das macht für mich ein 5-Sterne-Buch aus.
5 Sterne bedeuten für mich ein Buch, welches vor Spannung geladen ist, was einen unglaublichen Schreibstil hat und wo man das Gefühl hat, mit den Charakteren zu leiden, sich aber auch zu freuen.
Bei einer Trilogie muss ich am Ende das Gefühl haben, mir wichtige Personen zu verlieren.
Genau das zeichnet für mich eine gute Autorin oder einen guten Autor aus und Caren Benedikt hat all das geschafft. Ein wahrer Lesegenuss und egal was Caren Benedikt bzw. Ellin Carsta veröffentlicht, ich lass mir kein Buch von ihr entgehen.
Somit eine klare Leseempfehlung für diese Trilogie.
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