In Simone Lapperts Lyrik vermoosen Gedanken und leuchtet der Mond siliziumhell. Die Liebe schmeckt nach Quitte, die Katastrophe nach Erdbeeren, und die Dichterin fragt sich, fragt uns: ›sag, wie kommt man noch gleich ohne zukunft durch den winter?‹ Gedichte über Aufbrüche, Sehnsüchte, Selbstbestimmung und die fragile Gegenwart. Alle Sinne verdichten sich, aller Sinn materialisiert sich in diesen Texten voller Schönheit, Klugheit und Witz.
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MaWiOr
aus Halle
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24.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Simone Lappert ist eine…
Simone Lappert ist eine Schweizer Schriftstellerin, die ihr literarisches Debüt mit dem Roman „Wurfschatten“ vorlegte. Nun ist mit „längst fällige verwilderung“ ihr erster Lyrikband erschienen. Der schmale Band versammelt Gedichte, die viele Bereiche unseres Lebens berühren. Man könnte sagen, es sind liebevolle Bestandsaufnahmen des Lebens. Dabei sind die Sujets und Themen vielfältig, die Lappert bewegend und emotional gekonnt verarbeitet. In den rund sechzig Gedichten spürt man eine Feinfühligkeit und gleichzeitig eine Zeitlosigkeit, egal an welcher Stelle man den Gedichtband aufschlägt. Mit seiner gelungenen Aufmachung ist er ein Kleinod in jedem Bücherregal.
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