Produktbild: Geschichte eines Kindes

Geschichte eines Kindes Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022

12

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2388 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772324

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2388 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772324

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  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    07.10.2022

    eBook (ePUB)

    Eine junge Frau bringt ein…

    Eine junge Frau bringt ein Kind zur Welt und ist davon überzeugt, dass sie es nicht behalten möchte. Also wird es zur Adoption freigegeben. So weit, so gut. Allerdings sehen die Verantwortlichen ein Problem, da der Säugling nicht dem gängigen Aussehen entspricht. Er gilt als „mittelbreitnasig“ (ja, diesen Begriff gab es damals) und das bedeutet, dass der Erzeuger ein „Schwarzer“ sein muss. „Wie vermisst man einen Menschen?“ Unglaublich, dass diese Frage im Jahr 1953 obere Priorität hatte. Wer als alleinstehende Mutter sein Kind nicht abtreiben, sondern zur Adoption freigeben wollte, der durfte keinen Mischling entbinden. Da waren sich die Sozialarbeiter einig. Kein Ehepaar will ein Baby adoptieren, welches „Negerblut“ in den Adern hat. Für uns heute nicht vorstellbar, damals aber leider normal. Der kleine Junge wurde immer wieder genauestens untersucht und vermessen. Also unter anderem der Abstand zwischen den Augen, die Breite der Nase und jene seiner Lippen. Und trotzdem konnte kein Experte mit Bestimmtheit sagen, dass es sich um einen Mischling handelt. Nur die Identität des Erzeugers würde für Klarheit sorgen. „Geschichte eines Kindes“ ist die fiktive Erzählung einer österreichischen Schriftstellerin. Im Jahr 2013 reist sie in die USA. Ihr Name ist Franziska und sie bezieht ein Zimmer bei Frau Joan Truttman. Die beiden kommen sich näher und Frau Truttman wird mutig. Sie fragt, wie es sich anfühlt, als einzige Asiatin unter „Weißen“ zu leben. Franziska ist selbstbewusst und weiß darauf eine passende Antwort. Jedoch, wie mag es für den kleinen Daniel gewesen sein? Als „Mischling“ geboren zu sein? Die Autorin verwebt sehr gekonnt ihre eigene Geschichte mit jener, die vor vielen Jahren ihren Anfang nahm. Ist es tatsächlich heute leichter, wenn das Aussehen nicht dem eines „Weißen“ entspricht? Ich denke nicht. Sehr abstoßend empfand ich diese unsäglichen Untersuchungen des Säuglings, die in dem Buch sehr glaubhaft dargestellt wurden. Ich empfehle das Buch allen, die bereit sind, sich mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen.

  • Read.And.Create

    aus mehr Rezensionen auf Instagram

    3/5

    20.02.2023

    eBook (ePUB)

    „Was passiert, wenn man in seinen Wünschen die Unscheinbarkeit pflegt? Was, wenn man seine Hoffnungen eindampft, bis kaum noch etwas übrig ist?“

    Dieses Buch beruht auf einer wahren Lebensgeschichte, die sehr deutlich die Folgen von Rassismus aufzeigt und wie es ist, als 'fremd' wahrgenommen zu werden. Die "Rasse" bzw. die Herkunft/Abstammung ist das komplette Buch über ein sehr großes Thema. Der Roman spielt zum einen 1953 in den USA und in der Gegenwart in den USA/Österreich. Die Behördensprache 1953 ist extrem rassistisch und der Sozialdienst/Krankenschwestern beginnen mit der Segregation bereits bei Neugeborenen! Die verschiedensten Körpermerkmale werden mehrmalig untersucht und bewertet. Säuglinge werden zudem mehreren Intelligentestes unterzogen - mit eine Vorhersage ihres Bildungsweges,… Mich hat die Geschichte sehr berührt, aber Schreibstil hat mich leider nicht richtig gefesselt. Die Zeitschiene ab er Geburt von Daniel bis zur Adoption ist als Aktennotizen des Sozialamtes dargestellt. Das ist recht trocken. Zwischendurch gibt es gute Textpassagen der, im Buch recherchierenden, Protagonistin Franziska mit österreichischen und koreanischen Wurzeln, die ebenfalls überall 'fremd' ist. @Suhrkampverlag vielen Dank, für dieses Rezensionsexemplar! (Meine Meinung hat diese Tatsache nicht beeinflusst.)

  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    3/5

    28.09.2022

    eBook (ePUB)

    Zweifel an Wahl der Erzählform

    Inhalt: „In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Wisconsin bringt im Juli 1953 die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttmann ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie den Jungen zur Adoption frei. Daniel, so sein Name, bleibt in der Obhut eines Sozialdienstes. Bald sehen sich die betreuenden Kinderschwestern mit einem aus ihrer Sicht schwerwiegenden Verdacht konfrontiert: Das Baby scheint, anders als von der Mutter angegeben, nicht »weiß« zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, »indianisch«, »polnisch« oder »negrid« - ein Skandal in einer homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will …“ Schreibstil/Art: Ich bin mir nicht sicher ob ich mich für die Art und Weise dieser heftigen Thematik, aus einer Mischung Reportage und Roman, entschieden hätte. Klar, die Akteneinsichten in die Originaldokumente beruhen auf wahren Tatsachen und Aussagen und sind daher ziemlich trocken gehalten, hier kann man nichts beschönigen. Aber die Sicht von der Journalistin Franziska hätte ich mir durchaus liebevoller und eindringlicher vorgestellt, denn diese Zeitebene dreht sich um den erwachsenen Danny. Auf mich wirkte alles ein wenig abgefertigt. Der tragischen Geschichte würde ich ohne Zweifel 5 Sterne vergeben aber mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ihre Art halte ich für ziemlich kühl, emotionslos und distanziert, mir fehlte Warmherzigkeit. Fazit: Eine bedeutungsvolle und tragische Geschichte über Rassismus und Segregation. Der Sozialdienst bricht Tabus und dringt in die Privatsphären der Beteiligten ein und zerstört sogar Existenzen nur um den Vater des unschuldigen Kindes ausfindig zu machen. Die Schilderungen über diese Vorgehensweise sind erschreckend und stimmen nachdenklich. Doch die Wahl der Erzählform ließ mich leider trotzdem unglücklich zurück.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    09.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rassismus und gesellschaftliche Willkür

    Mich hat die Geschichte eines Kindes von Anna Kim auf verschiedenen Ebenen sehr beeindruckt. Das auf Tatsachen basierte Buch handelt von einem Jungen, der zur Adoption freigegeben wird und dessen genetische Herkunft Fragen aufwirft, da die hellhäutige Mutter den Vater nicht angibt. So wird einerseits der behördliche Umgang mit dem Fall "Dave" in Form von Aktennotizen geschildert, mit dem Hintergrund seiner Zeit und der rechtlichen Situation und den gesellschaftlichen Geflogenheiten. Die Kühle der amtlichen Mitarbeiter_innen, die hier zum Ausdruck kommt, die Vehemenz, mit der scheinbar notwendiger Rassismus und Diskriminierung vorangetrieben werden, ohne auf das Wohl Betroffener Rücksicht zu nehmen, spiegelt sich auch in der Geschichte der Erzählerin wieder, und auf einmal sind wir nicht mehr weit weg in Amerika, sondern mitten in Wien. Deren Leben, in angenehmer Erzählform beschrieben, erzeugt ein stilistisches Wechselbad, das stets zum Nachdenken zwingt. Hier wird deutlich, dass die Veränderung von Begriffen allein, die in ihrer Zeit selbstverständlich waren, uns noch nicht aus Rassismus und Vorurteilen führen. Und schließlich gibt es noch die Ebene der Mütter und des Mütterlichen und die Auseinandersetzung mit der romantischen gesellschaftlichen Vorstellung eines direkten Zusammenhangs dieser beiden Begriffe wird hier gründlich hinterfragt. Ein gutes Buch, um sich kritisch mit Fragen nach eigenen Identitäten und Glaubenssätzen auseinanderzusetzen.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ethnische Vorurteile

    Wir haben das Jahr 1953 in Green Bay, Wisconsin. Ein Kind wird geboren und zur Adoption freigegeben. Die zuständige Sozialarbeiterin versucht eine ethische Bestimmung. Es kommt so gut wie alles vor, außer Alien! Der Arzt versucht einen Intelligenztest durchzuführen ( bei einem Baby!), aber auch der bringt keine Klarheit. Wa uns wie tiefstes Mittelalter vorkommt ist gerade mal 69 Jahre her. Was passiert mit jemandem, der fremdbestimmt wird, dessen Herkunft wichtig für eine Vermittlung wird. Aber sind wir heute besser? Anna Kim beleuchtet diesen Hintergrund, denn genau 60 Jahre später kommt die halbkoreanische Österreicherin Franziska nach Green Bay. Nachdem sie von dieser Geschichte erfährt, macht sie sich auf die Spurensuche. Und wenn sie, liebe Leser, sich daran machen auch mehr von dem kind zu erfahren, denken sie immer daran, es ist erst 69 Jahre her.....

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