Produktbild: Die Woche

Die Woche Roman

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316 (Printausgabe)

Dateigröße

2326 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772263

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316 (Printausgabe)

Dateigröße

2326 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772263

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Am Verstand vorbeigeschrieben

Bewertung am 15.04.2024

Bewertungsnummer: 2178757

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was erzeugt beim Lesen Emotionen? Zweifellos werden wir tief bewegt von Inhalt, von nahbaren und genau beschriebenen Charakteren, die spannende oder traurige, aber vor allem nachvollziehbar erzählte Geschichten erleben. Und doch steht die Nachvollziehbarkeit der Emotionalisierung häufig auch im Weg, da sie auch zur Rationalisierung des Gelesenen einlädt. “Die Woche” verwehrt sich genau dieser Herangehensweise, da es Heike Geißler wie kaum jemand beherrscht, am Verstand vorbeizuschreiben. “Am Verstand vorbeischreiben” bedeutet in diesem Fall, dass sich viele Elemente der Handlung nicht sofort deuten lassen: Der mittellose Kaspar lebt auf dem Dach und springt immer morgens am Fenster vorbei nach unten, hin und wieder taucht der personifizierte schönste Roman aller Zeiten auf, der Tod zieht in die Wohnung der Protagonistin ein und Riesen bauen ein Karussell vor der Tür. Nicht zuletzt häufen sich außerdem die Montage in der titelgebenden Woche. Es ist, als fehlten dem Roman feste Konturen, die eine klare Handlung einschließen könnten. Gerade dieser Umstand trägt allerdings dazu bei, dass Klage über und Unzufriedenheit mit den gesellschaftlich-politischen Gegebenheiten der Gegenwart, die “Die Woche” so sehr ausmachen, immens an Wortgewalt gewinnen. Jede Nuance von Frustration, Zynismus oder Witz entfaltet sich in kunstvollen Formulierungen, die direkt spürbar werden. Und auf diese Weise entwickelt “Die Woche” eine Art von Nahbarkeit, die auf andere Weise wohl kaum erreichbar wäre.

Am Verstand vorbeigeschrieben

Bewertung am 15.04.2024
Bewertungsnummer: 2178757
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was erzeugt beim Lesen Emotionen? Zweifellos werden wir tief bewegt von Inhalt, von nahbaren und genau beschriebenen Charakteren, die spannende oder traurige, aber vor allem nachvollziehbar erzählte Geschichten erleben. Und doch steht die Nachvollziehbarkeit der Emotionalisierung häufig auch im Weg, da sie auch zur Rationalisierung des Gelesenen einlädt. “Die Woche” verwehrt sich genau dieser Herangehensweise, da es Heike Geißler wie kaum jemand beherrscht, am Verstand vorbeizuschreiben. “Am Verstand vorbeischreiben” bedeutet in diesem Fall, dass sich viele Elemente der Handlung nicht sofort deuten lassen: Der mittellose Kaspar lebt auf dem Dach und springt immer morgens am Fenster vorbei nach unten, hin und wieder taucht der personifizierte schönste Roman aller Zeiten auf, der Tod zieht in die Wohnung der Protagonistin ein und Riesen bauen ein Karussell vor der Tür. Nicht zuletzt häufen sich außerdem die Montage in der titelgebenden Woche. Es ist, als fehlten dem Roman feste Konturen, die eine klare Handlung einschließen könnten. Gerade dieser Umstand trägt allerdings dazu bei, dass Klage über und Unzufriedenheit mit den gesellschaftlich-politischen Gegebenheiten der Gegenwart, die “Die Woche” so sehr ausmachen, immens an Wortgewalt gewinnen. Jede Nuance von Frustration, Zynismus oder Witz entfaltet sich in kunstvollen Formulierungen, die direkt spürbar werden. Und auf diese Weise entwickelt “Die Woche” eine Art von Nahbarkeit, die auf andere Weise wohl kaum erreichbar wäre.

Zerrissene Erzählung Da fahre…

Juti aus HD am 20.04.2022

Bewertungsnummer: 2768149

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zerrissene Erzählung Da fahre ich zweimal in unsere Hafenstadt Mannheim zur „Lesen“ und zweimal schwätzt Insa Wilke von diesem Buch. Ich lese also den als Geheimtipp gehandelten „Roman“. Die FAZ setzt es zurecht in Gänsefüßchen, denn dieses Werk ist nicht mehr als ein Zettelkasten der Reste vorheriger Werke. Sprachlich fallen die Anaphern auf. So beginnen die ersten 3 Sätze mit „Wir sind“, die ersten 8 mit „Wir“. Auch später ist es das Einzige, was bei mir hängen bleibt. Aus organisatorischen Gründen musste ich das Werk in den 70ern Seiten unterbrechen. Bei der Wiederauflage ist das Gelesene wie weggeblasen. Ich lese also den Kommentar der FAZ und finde die eingangs erwähnte „zerrissene Erzählung“. Und so fühle mich nach dem Geheimtipp weder hin- noch hergerissen sondern ganz zerrissen. Damit ich das Buch nicht auch noch zerrissen haben werde, legte ich es nach dem zweiten Montag auf S.81 bei Seite. 1 Stern und bitte keine Geheimtipps mehr.

Zerrissene Erzählung Da fahre…

Juti aus HD am 20.04.2022
Bewertungsnummer: 2768149
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zerrissene Erzählung Da fahre ich zweimal in unsere Hafenstadt Mannheim zur „Lesen“ und zweimal schwätzt Insa Wilke von diesem Buch. Ich lese also den als Geheimtipp gehandelten „Roman“. Die FAZ setzt es zurecht in Gänsefüßchen, denn dieses Werk ist nicht mehr als ein Zettelkasten der Reste vorheriger Werke. Sprachlich fallen die Anaphern auf. So beginnen die ersten 3 Sätze mit „Wir sind“, die ersten 8 mit „Wir“. Auch später ist es das Einzige, was bei mir hängen bleibt. Aus organisatorischen Gründen musste ich das Werk in den 70ern Seiten unterbrechen. Bei der Wiederauflage ist das Gelesene wie weggeblasen. Ich lese also den Kommentar der FAZ und finde die eingangs erwähnte „zerrissene Erzählung“. Und so fühle mich nach dem Geheimtipp weder hin- noch hergerissen sondern ganz zerrissen. Damit ich das Buch nicht auch noch zerrissen haben werde, legte ich es nach dem zweiten Montag auf S.81 bei Seite. 1 Stern und bitte keine Geheimtipps mehr.

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Die Woche

von Heike Geissler

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