Wer könnte perfider morden als ein Thriller-Schriftsteller? Oder am besten gleich ein Autorenpaar? Cameron und Lisa Murdoch sind so ein Paar und behaupten, sie könnten ein perfektes Verbrechen begehen. Als ihr Sohn verschwindet, scheint aus blutigen Geschichten Ernst zu werden. Es beginnt eine öffentliche Hetzkampagne gegen das Ehepaar. Als Lisa bei einem Tumult schwer verletzt wird, bricht die Welt ihres Mannes endgültig zusammen. Doch dann wird der wahre Kidnapper des Jungen gefunden - tot. Cameron wird böse ... sehr böse ... und er will sich an denen rächen, die leben ... die noch leben!
»Seine Worte schneiden wie ein Skalpell!« New York Times
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
niggeldi
4/5
24.04.2022
eBook (ePUB 3)
Perfider Thriller
Das Autorenpaar Cameron und Lisa Murdoch sind bekannt für ihre Thriller und behaupten, sie könnten das perfekte Verbrechen begehen, ohne von der Polizei erwischt zu werden. Als dann plötzlich ihr Sohn vermisst wird, geraten sie in eine regelrechte Hetzkampagne. Stecken sie wirklich dahinter? Zugegeben, ihr Sohn hat einen schwierigen Charakter, aber ist das Grund genug, sein eigenes Kind zu ermorden?
Das Cover hat schöne Farben, ist aber nichts Besonderes.
Der Schreibstil ist flüssig und die kurzen Kapitel verlocken, das Buch in einem Zug zu lesen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, hauptsächlich aus der Sicht des Vaters Cameron und aus der Sicht der Polizei. Somit bekommt man einen tieferen Einblick in die Geschichte. Leider besteht die erste Hälfte des Buches nur aus der verzweifelten Suche nach dem verschwundenen Kind und wie die Polizei versagt. Die vermittelten Gefühle sind zwar sehr authentisch und man fühlt richtig mit, dennoch hätte das meiner Meinung nach ein wenig kürzer sein können. Vor allem die Hetzjagd macht einen wütend, wie dumm Menschen sein können. Der spannende Plottwist war sehr überraschend und hat mir sehr gut gefallen.
Leider verrät der Klappentext viel zu viel, sodass die Wendung ein wenig abgemildert wird. Nichtsdestotrotz kann ich diesen Thriller nur empfehlen. 4 Sterne
Nayezi
aus NRW
5/5
19.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Was wäre wenn?
Die Storyline, sowie der Protagonist waren genial ausgearbeitet, und immer wenn man dachte man wüsste was passiert, war die Geschichte voller überraschender Wendungen. Persönlich bin ich beim lesen durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Dies lag besonders daran, dass man dadurch, dass alles aus der Ich Perspektive von Cameron geschrieben war noch mehr ins Geschehen und die damit verbundenen Emotionen hineinversetzt wurde. Zudem war meine Meinung bzw. Einstellung zu den Nebencharakteren durchgängig im Wandel, was das Ganze umso unberechenbarer und aufregender gestaltet hat.
Mein Einziger Kritikpunkt ist, dass der Klappentext schon einiges vorweg nimmt, sodass man die Hälfte des Buches auf den bereits verratenen Wendepunkt wartet. Durch den phänomenalen Schreibstil des Autors, sowie die unvorhersehbaren, düsteren Ereignisse, die sich bis dahin dann allerdings ereignen, fällt dies nicht weiter ins Gewicht.
Alles in allem also ein absolut empfehlenswertes Buch.
M. E.
aus Ronnenberg
5/5
18.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Top!
"Kellergrab" war mein erster Thriller des Autors. Auch mein letzter? Sicher nicht, denn der Autor hat es meiner Meinung nach geschafft, einen Plot zu entwickeln, dem sich zu entziehen nicht möglich ist. Ich kann für diesen Thriller nur eine klare Leseempfehlung aussprechen!
booksurfer
aus Ludwigshafen
5/5
25.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Spannung bis zur letzten Seite
Paul Cleave ist zurück mit einer neuen abgedrehten und spannenden Geschichte:
Wer könnte besser morden als ein Thriller-Schriftsteller? Eventuell ein Autorenpaar? Cameron und Lisa Murdoch sind so ein Paar und behaupten, sie könnten ein perfektes Verbrechen begehen. Als ihr Sohn verschwindet, scheint aus blutigen Geschichten Ernst zu werden. Die Polizei und die Öffentlichkeit stellt sich die Frage, haben die beiden ihre Andeutungen wahr gemacht oder was steckt hinter dem Verschwinden des Jungen ...
Paul Cleave gehört für mich zu den absoluten Top-Thriller Autoren, wie er in seinen diversen Christchurch Büchern bewiesen hat. Und auch Kellergrab steht dem ganzen in nichts nach. Auch hier haben wir wieder eine absolut spannende Geschichte, die die einen packt und bis zum Ende im Dunklen tappen lässt.
Der Focus der Geschichte liegt gar nicht so auf dem Verschwinden des Jungen, das ist nur der Auslöser. Vielmehr betrachten wir, wie die Verdächtigen, hier die Eltern, und die Öffentlichkeit sich verhalten und was Druck und Hilflosigkeit mit ihnen macht. Das Spannende an der Geschichte ist, dass man niemanden ausschließen, kann, dass, er etwas mit dem Verschwinden des Jungen zu tun hat. Stecken wirklich die Eltern dahinter oder doch jemand ganz anderes?
Der Schreibstil von Paul Cleave konnte mich von der ersten Seite direkt begeistern. Gekonnt legt er falsche Fährten aus und immer wieder kommt es zu unvorhersehbaren Wendungen und den Cleave typischen WTF Momenten, die einen total aus der Bahn werfen.
Mit Kellergrab setzt Paul Cleave seine Siegesserie fort, auch diesmal weiß er spannungstechnisch und erzählerisch zu überzeugen. Erst ganz am Ende zeigt sich, wie perfide und clever durchdacht die Story wirklich ist. Für mich ein absolutes Highlight, das ich nur empfehlen kann.
5 von 5 Sternen
Susi Aly
5/5
19.04.2022
Buch (Taschenbuch)
ein vielschichtiger und perfider Thriller, der nicht nur an die Nieren geht, sondern auch tiefer graben lässt
Da mich das allererste Werk von Paul Cleave vor Jahren so gar nicht begeistert hat. Hab ich die Finger komplett von seinen Werken.gelassen.
Als jetzt „Kellergrab“ von ihm rauskam, wollte ich einen zweiten Versuch bei ihm starten, weil es so unglaublich gut klang.
Und was soll ich sagen, manchmal lohnt es sich definitiv Autoren eine zweite Chance zu geben. Paul Cleave hat sich in meinen Augen beachtlich weiterentwickelt in den letzten Jahren. Das nächste Buch von ihm ist schon geordert.
Hier mochte ich seinen Schreibstil unglaublich gern. Einnehmend, fesselnd und teils wirklich mit gelungenem Wortwitz versehen, was mich ordentlich zum lachen brachte und dabei merklich die Ernsthaftigkeit hinter der Handlung sehr auflockerte.
Die Handlung empfand ich als sehr düster, teils etwas drückend und beklemmend. Was unglaublich gut zur Story passt.
Im Zentrum von allem steht der Schriftsteller Cameron Murdoch, dessen Perspektive wir auch erfahren. Ich möchte nicht sagen, dass er besonders tiefgründig war. Ich hab es einfach genossen in seine Seele einzutauchen und war wirklich enorm überrascht, was ich dort zu sehen bekam.
Daneben hat mich Rebecca Kent als Ermittlerin wirklich sehr begeistert, weil sie einfach auch die menschliche Seite in sich gut zum Vorschein gebracht hat.
Insgesamt sehr undurchsichtige, aber auch sehr ausdrucksstarke und authentische Charaktere, die mich wirklich begeistern haben.
Der Einstieg hatte mich direkt und ja, ich musste einfach darüber schmunzeln, bei dem was Cameron zu seinem Sohn gesagt hat. Manchmal muss man einfach schlagfertig sein, um die Hilflosigkeit angesichts der Situation nicht nach außen dringen zu lassen.
Relativ schnell verschwand auch Zach und die Täter lagen mehr als klar auf der Hand.
Auch mir ging es so, auch wenn ich wusste, dass es das nicht sein kann.
Dafür hat mich Cameron mit seiner Denkweise, als auch wie er auf bestimmte Situationen reagiert hat, wirklich überrascht.
Die Hilflosigkeit, die Verzweiflung als auch die Zerrissenheit, die ihm stattfindet, ist mehr als deutlich zu spüren.
Und trotzdem fand ich, hat hier manchmal der Wahnsinn regiert. Bis zu einem gewissen Grade absolut verständlich.
Paul Cleave führt uns hier in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, was manchmal wirklich extrem beängstigend war, weil es so viel über den Menschen dahinter aussagt.
Doch relativ schnell wurde klar, dass es hier nicht nur um den toten Jungen geht.
Es geht vor allem darum, wie gut man die Menschen kennt, mit denen man sich umgibt.
Sind sie auch bei dem größten Schmerz, der dir widerfahren kann, an deiner Seite oder lösen sie sich in Luft auf?
Oder noch schlimmer,kämpfen sie gegen dich?
Wie weit reicht die Loyalität?
Heftig fand ich, was für eine Hetzjagd entstand. Denn egal ob die Beschuldigungen stimmen. Es zerbricht etwas in einem, du bist nicht der, der du warst und vor allem bleibst du nicht mehr unbefleckt.
Mir hat diese Story unglaublich viel Spaß gemacht. Die Ermittlungen stehen dabei weniger im Fokus, als vielmehr Camerons Wandlung. Wie er aufpassen musste, dass er nicht komplett an den Geschehnissen zerbricht und sich selbst verliert.
Es gab Aspekte in dieser Story, die haben mich extrem erschüttert und an der Menschlichkeit zweifeln lässt.
Paul Cleave baut hier Wendungen ein, die ich definitiv nicht erwartet habe und die mich immer wieder sprachlos gemacht haben.
Er gibt den Lesern Hoffnung, um sie im nächsten Moment wieder zu zerstören und das ununterbrochen. Und trotzdem baut er sehr gekonnt auch humorvolle Stellen ein.
Auf die Auflösung wäre ich jedoch nie gekommen.
Für mich ein verdammt gut ausgearbeiteter Thriller, der auch die psychologischen Aspekte nicht außen vorlässt und den Leser immer wieder zum nachdenken zwingt.
Ich bin schon riesig gespannt auf seinen nächsten Thriller.
Fazit:
Paul Cleave gelingt mit „Kellergrab“ ein vielschichtiger und perfider Thriller, der nicht nur an die Nieren geht, sondern auch tiefer graben lässt.
Ein berühmtes Schriftstellerehepaar ,dessen Sohn spurlos verschwindet.
Klare Sache oder?
Ich bin wirklich begeistert, wie genial die Twists eingewoben wurden und man bis zum Ende keinen Schimmer hat.
Doch um was geht es hier wirklich?
Definitiv eine Leseempfehlung. Ich freu mich schon sehr auf sein nächstes Werk.
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