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Klassenkampf Was die Bildungspolitik aus Berlins Schuldesaster lernen kann

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/2,2 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47231-6

Beschreibung

Rezension

»Lorenz Maroldt und Susanne Vieth-Entus haben mit Klassenkampf ein hochexplosives Buch über das Berliner Bildungsdesaster geschrieben, aber es ist mehr als das ...« ("DIE ZEIT")
» Klassenkampf ist eine flott geschriebene Reportage aus dem Herzen der pädagogischen Finsternis, die junge Eltern, neben den exorbitanten Wohnungspreisen, davon abhalten dürfte, ihren Wohnsitz in die Hauptstadt zu verlegen.« ("der Freitag")
»Die Autor*innen können mit präzisen Zahlenangaben belegen, welche Hindernisse jahrelang Negativa produzieren.« ("Berliner Bildungs-Zeitschrift")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

266

Maße (L/B/H)

20,7/12,6/2,2 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47231-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Ein Parforceritt durch die Berliner Bildungslandschaft

    Das kann ja wohl nicht wahr sein! Doch. Alles, was hier steht, ist wirklich passiert.

    Rerum Cognoscere Causas: Die zehn Stationen des Politikversagens in der Berliner Schule

    1. Das Land vertreibt seine Lehrkräfte

    1.1. Wie es dazu kam, dass Berlin jenseits der Alpen nach Personal suchen musste

    1.2. Die Universitäten fahren die Studienplätze runter – und keiner merkt’s

    1.3. Warum die Schüler im sozialen Brennpunkt die Hauptlast des Personalmangels tragen

    1.4. Überforderte Retter: Der schleichende Qualitätsverlust

    2. Der unheilvolle Zwang zur Reform

    2.1. Das JüL-Missverständnis: Die Wissenschaft warnt vergeblich

    2.2. Früheinschulung ohne Pardon: Auch gute Ideen lassen sich ruinieren

    3. Vergessene Pflichten und ignorierte Gesetze

    3.1. Tausende Kinder sollen vor der Schule in die Kita. Aber sie kommen nie an.

    3.2. Alle Lehrkräfte müssen sich der Bewertung durch ihre Klassen stellen. Eigentlich. Und wenn sie es einfach sein lassen?

    4. Einstürzende Schulbauten: Wenn Sparsamkeit Substanz zerstört

    4.1. Wie alles begann: Ein Adventskalender des Schreckens zeigt den Berlinern, was wirklich los ist

    4.2. Unorganisierte Überzuständigkeit – wie Berlin eine Schulbauoffensive plant

    4.3. Eine Schule wird zum BER von Kreuzberg

    5. Wenn iPads mit Digitalisierung verwechselt werden

    6. Alleingelassen im Brennpunkt

    6.1. Der Bundespräsident mahnt, aber es ändert sich nichts

    6.2. Kinder als Insolvenzverwalter

    6.3. Zu gut für die Verwaltung – eine Schule fällt durch

    7. Der Ungleichheit auf der Spur: Das Dilemma bei der Migrantenförderung

    7.1. Als Ost-Berlin zum Drehkreuz für Flüchtlinge aus dem Libanon wurde – und was das mit Berlins Schule zu tun hat

    7.2. Warum die Frühförderung viele Familien nicht erreicht

    7.3. 50 Jahre Zuwanderung, aber keine Professur für Deutsch als Zweitsprache

    7.4. Wie sich das Millionenbudget für die Sprachförderung Jahr für Jahr auflöst

    8. Die verprassten Chancen: viel Geld, aber keine Expertise

    8.1. Ein Bonusprogramm verpufft

    9. Das Schikanieren der Freien Schulen

    9.1. Eine Schule macht alles richtig und wird doch ausgehungert

    9.2. Eine Schule macht alles richtig, bekommt aber kein Haus

    9.3. Eine Schule macht alles richtig, überlebt aber nur dank Sponsoren

    10. Kein Mut zur Leistung

    10.1. Wie ein Student aus Bayern die Berliner Abituraufgaben seziert

    10.2. Vom gescheiterten Versuch, ein bisschen Eigeninitiative zuzulassen

    Auswege aus dem Bildungsdesaster

    1. Lehrkräftemangel. Staatsvertrag statt Kleinstaaterei

    2. Reformgau. Lieber gut verwalten als schlecht reformieren

    3. Beliebigkeit. Pflichten durchsetzen oder aufgeben

    4. Marode Schulen. Von München und Hamburg lernen

    5. Digitalisierung. Klarheit, Verlässlichkeit und Kommunikation

    6. Schulen im sozialen Brennpunkt. Richtig fördern, notfalls schließen

    7. Migration und Bildung. Durch Frühförderung Potentiale entfalten

    8. Schulfinanzierung. Schluss mit dem Gießkannenprinzip

    9. Freie Schulen. Vielfalt fördern

    10. Schwache Leistung. Mehr Macht den Schulen

    Ein Nachwort für Berliner Eltern

    Danksagung

    Literatur und Quellen