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So reich wie der König Roman

44

23,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Rich Boy Poor Girl + weitere

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Insel

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21/12,7/2,7 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Aussi riche que le roi

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64284-8

Beschreibung

Rezension

»Abigail Assor erzählt mit einer unvergleichlichen Sogwirkung von verbissenen Hoffnungen und unzerbrechlichen sozialen Konventionen. ... Ein atemberaubender, atmosphärisch dichter Roman.« ("Berliner Morgenpost")
»Dieser Roman ist eine große Empfehlung. So reich wie der König erzählt von einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, vom Träumen und Hoffen, aber auch von dem Fall zurück in die Realität.« ("WDR 2 Lesen")
»In einer eingängigen, genauen Sprache erzählt Abigail Assor Assor die schmerzhaften Lernprozesse einer 16-jährigen ... Spannend, ja dramatisch bleibt er bis zur letzten Seite.« ("Deutschlandfunk")
»Brutal, strahlend und sinnlich.« ("Les Inrockuptibles")
» So reich wie der König überrascht auf jeder Seite, bringt uns zum Lachen oder Schaudern. Der Roman verändert mit jedem Kapitel die Klangfarbe und bewahrt dabei stets seine Kraft.« ("Le Figaro")
»Abigail Assor beschreibt eine Welt des Scheins und des Nicht-Sagbaren mit einem einzigartig scharfen Sinn für Details. Und mit einem unaufgeregten Ton, der die Brutalität der Zustände hervorkehrt – die elitäre Abgehobenheit der einen und die unendliche Armut der anderen.« ("Le Monde")
»Kann man vergessen, dass man arm ist? Mehr noch als ein Liebesroman – oder vielleicht gerade, weil es ein Liebesroman ist –, ist So reich wie der König eine Geschichte der Macht. Um die zwei jungen Leute herum lebt, zitt ert, irrt die Stadt Casablanca.« ("Libération")
»Ein Roman von sinnlicher und poetischer Sprachgewalt, der zwischen Schönheit und Härte changiert.« ("Buch-Magazin")
»Es ist das gelungene Porträt einer entschlossenen und mutigen jungen Frau, die nach einem besseren Leben strebt. ... Ein Buch, das den Leser nicht nur mit auf Reisen nimmt, sondern auch zum Nachdenken anregt, wie die frankophone Literatur es so vorzüglich versteht.« ("Frankreich erleben")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Rich Boy Poor Girl
  • Forbidden Love/Romance
  • Opposites Attract

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Insel

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21/12,7/2,7 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Aussi riche que le roi

Übersetzt von

Nicola Denis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64284-8

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@insel-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abigail Assor zeichnet Bilder voller Glanz und Elend

    Schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt, ganz fasziniert von dem, was meine Sinne während des Lesens durch die Lebendigkeit dieses Budes aufgeschnappt haben. Es geht um die schreiende Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich... Der Roman war 2022 ein absolutes Jahreshighlight und hat mich noch Wochen danach über sich nachdenken lassen. Große Leseempfehlung!!

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verzweifelt verliebt.

    Inhalt: Casablanca, Marokko, Mitte der Neunzigerjahre: Sarah ist eine sechzehnjährige Französin, die Tochter einer Prostituierten, ein Straßenmädchen, das am Rand einer Barackensiedlung aufwächst in einer Stadt, in der entsetzliche Armut und unerhörter Reichtum eng nebeneinander existieren. Um sich selbst aufzuwerten, sucht sie die Aufmerksamkeit reicher Jungs, lässt sich von ihnen aushalten und führt sie an der Nase herum. Driss stammt aus einer muslimischen Familie, der reichsten dieser Reichen, man sagt ihm nach, dass er „so reich wie der König“ sein soll. Darüberhinaus ist Driss hässlich und eigentümlich. Sarah hält das nicht davon ab, ihn auszuersehen, als ihre persönliche Eintrittskarte in ein Leben voller Sorglosigkeit und Überdruss. Sarah will reich werden und dafür muss sie Driss heiraten. Doch bald schon stellt sich heraus, dass der stille Junge auf dem Motorrad gar nicht so leicht zu knacken ist. Sie sucht mit aller Gewalt seine Nähe und als sie sie endlich findet, erkennt sie, dass sie in einer Welt lebt, in der sie alles voneinander trennt. Meine Meinung: „So reich wie der König“ von Abigail Assor ist eines meiner Highlights in diesem Frühjahr und bisher meine liebste Neuerscheinung in 2022. Das Buch verdient es gelesen zu werden. Feinfühlig und poetisch erzählt die Autorin von einer uns fremden Welt, von ihren Gesetzen und Zwängen, die zwei Jugendliche aus unterschiedlichsten Verhältnissen gleichermaßen in Ketten legen. Der Text wirkt unglaublich authentisch. Man spürt schnell, dass Abigail Assor selbst im Casablanca der Neunzigerjahre aufgewachsen ist. Sie scheut sich nicht davor diese Gesellschaft, das Patriarchat und seine schreiende Ungerechtigkeit zu kritisieren, zeichnet Bilder voller Glanz und Elend. Wenige Seiten haben gereicht und ich bin sofort wie durch ein Schwarzes Loch hineingesogen worden in die Atmosphäre dieser einzigartigen Geschichte. Die Sprache der Autorin ist dicht und schön, es ist ein Genuss sie zu lesen. Sarah und Driss sind Figuren, die man nicht so schnell vergisst. Ich habe sie unglaublich lieb gewonnen und noch lange nach dem Lesen über die beiden nachgedacht. Man darf nicht vergessen, wenn man „So reich wie der König“ liest, dass dieses Buch in erster Linie auch ein Gesellschaftsroman und nicht bloß eine Liebesgeschichte ist. Es geht um Geld, um das Haben und Nicht-Haben, und darum, was das mit den Menschen macht. Assors Buch ist kein sexy Romance-Roman mit moralisch unfehlbaren Protagonisten. Armut und edle Motive vertragen sich auch im wirklichen Leben oft nicht. Das ist mir wichtig zu sagen, weil ich mir nicht erklären kann, wie man sich nicht in dieses Buch verlieben will, wenn man es mit den richtigen Erwartungen liest. Das Ende von Sarah und Driss hat mich nach dem Lesen übrigens noch lange umgetrieben. Es ist perfekt für diese Geschichte, wenn auch nicht perfekt für dieses Leben. Fazit: Meine aller größte und eindringlichste Empfehlung, dieses wunderschöne Buch zu lesen, für das ich mir in den kommenden Wochen sehr viel Aufmerksamkeit wünsche. „So reich wie der König“ hat mich berührt und es hat von nun an einen sehr besonderen Platz in meinem Bücherherzen.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    24.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Casablanca zwischen Arm und Reich

    Sarah lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Elendsviertel Casablancas. Da sie aus Frankreich stammt, besucht sie trotz ihrer Armut eine französische Schule - gemeinsam mit Töchtern aus reichen Familien. Sarah möchte ebenfalls wohlhabend sein. Ihr Ziel ist es, einen reichen Mann zu heiraten und damit ihrer Armut zu entfliehen. Als sie Driss kennenlernt, von dem es heißt, dass er "so reich wie der König" ist, setzt sie alles daran, mit ihm zusammenzukommen. Die Geschichte gibt einen Einblick in das Leben im Casablanca der 1990er Jahre und zeigt die Widersprüche zwischen Arm und Reich. Die Schilderungen in poetischer Sprache sind schonungslos und ehrlich. Direkt am Anfang hat es mich schockiert darüber zu lesen, dass sich Sarah für Paninis oder einen Saft in einem Lokal prostituiert. Die junge Frau hat es alles andere als leicht in ihrem Leben. Als sie den Entschluss fasst, einen reichen Mann zu finden, fand ich es dennoch sehr berechnend. Die Beziehung, die sich dann zwischen Sarah und Driss entwickelt, ist keine klassische Liebesgeschichte. Sie ist aber auch nicht gefühllos, wie ich erwartet hätte. Trotz der Widersprüche erkennen sie beide Zwänge und Grenzen, die ihre Leben bestimmen und werden zu einer Art Schicksalsgenossen. Sarah bekommt einen Einblick in das Leben der Reichen und gehört dennoch nicht dazu. Wer von "So reich wie ein König" einen Liebesroman erwartet, der die Grenzen zwischen Arm und Reich überwindet, wird bitter enttäuscht. Der Roman bietet zum Teil schwere Kost. Es geht um Drogen, Gewalt und Prostitution. Darum wie das Leben der Reichen und Armen ist und wie nah beides nebeneinander stattfindet, aber nicht weiter voneinander entfernt sein könnte. Das Thema von "So reich wie der König" ist kein einfaches. Mich hat das Buch dennoch gefesselt. Das liegt insbesondere auch an der bildgewaltigen Sprache, die einen mitten in die Erzählung in Casablanca hinein versetzt hat.

  • Nerwen_1205

    5/5

    24.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Casablanca zwischen Arm und…

    Casablanca zwischen Arm und Reich Sarah lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Elendsviertel Casablancas. Da sie aus Frankreich stammt, besucht sie trotz ihrer Armut eine französische Schule - gemeinsam mit Töchtern aus reichen Familien. Sarah möchte ebenfalls wohlhabend sein. Ihr Ziel ist es, einen reichen Mann zu heiraten und damit ihrer Armut zu entfliehen. Als sie Driss kennenlernt, von dem es heißt, dass er "so reich wie der König" ist, setzt sie alles daran, mit ihm zusammenzukommen. Die Geschichte gibt einen Einblick in das Leben im Casablanca der 1990er Jahre und zeigt die Widersprüche zwischen Arm und Reich. Die Schilderungen in poetischer Sprache sind schonungslos und ehrlich. Direkt am Anfang hat es mich schockiert darüber zu lesen, dass sich Sarah für Paninis oder einen Saft in einem Lokal prostituiert. Die junge Frau hat es alles andere als leicht in ihrem Leben. Als sie den Entschluss fasst, einen reichen Mann zu finden, fand ich es dennoch sehr berechnend. Die Beziehung, die sich dann zwischen Sarah und Driss entwickelt, ist keine klassische Liebesgeschichte. Sie ist aber auch nicht gefühllos, wie ich erwartet hätte. Trotz der Widersprüche erkennen sie beide Zwänge und Grenzen, die ihre Leben bestimmen und werden zu einer Art Schicksalsgenossen. Sarah bekommt einen Einblick in das Leben der Reichen und gehört dennoch nicht dazu. Wer von "So reich wie ein König" einen Liebesroman erwartet, der die Grenzen zwischen Arm und Reich überwindet, wird bitter enttäuscht. Der Roman bietet zum Teil schwere Kost. Es geht um Drogen, Gewalt und Prostitution. Darum wie das Leben der Reichen und Armen ist und wie nah beides nebeneinander stattfindet, aber nicht weiter voneinander entfernt sein könnte. Das Thema von "So reich wie der König" ist kein einfaches. Mich hat das Buch dennoch gefesselt. Das liegt insbesondere auch an der bildgewaltigen Sprache, die einen mitten in die Erzählung in Casablanca hinein versetzt hat.

  • Bewertung

    5/5

    14.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Casablanca, wie es Reisenden verborgen bleibt

    Casablanca, die größte Stadt Marokkos, für Touristen ein Reiseziel voll orientalischem Charme, bunten Basaren und positiver Lebendigkeit. Doch es gibt noch ein anderes Casablanca, das der Menschen, die hier leben, eingebunden in eine Gesellschaftsstruktur mit einer mächtigen Oberschicht und denen, die irgendwo stehen zwischen arm, überleben und Slum. Zu denen da unten gehört auch die junge Sarah. Ihre Mutter hatte Träume. Nachdem aber ihr Partner mit ihren Ersparnissen das Weite gesucht hat, muss sie sich nun prostituieren, um ihre Tochter und sich selbst ernähren zu können.. Sich etwas zu leisten, was Spaß macht, etwas was schön ist, in der Hand zu halten, gar ein edles Kleidungsstück zu besitzen, das wird es niemals geben. Aber Sarah, jung und strahlend schön, will genau das, um jeden Preis. Da sie Französin ist, besucht sie die französische Schule und erlebt dort, direkt vor ihren Augen, was es heißt, wohlhabend zu sein, wenn ihre aus sehr gut situiertem Hause stammenden muslimischen Mitschülerinnen von ihren Chauffeuren abgeholt werden. Es gibt nur einen Weg, hineinzukommen in diese abgeschottete reiche Gesellschaft, per Heirat. Und Sarah zieht ihren Plan durch, hat das Objekt dafür bereits im Visier. Driss, ein nicht sehr anziehender, eher schweigsamer Junge, mit einem Vater, dem nachgesagt wird, so reich wie ein König zu sein, er könnte es sein, die Chance nach ganz oben. Die Annäherung funktioniert, zu gut, denn aus purer Berechnung wird eine zarte Liebe, zwischen zwei 'Außenseitern', die verzweifelt versuchen, sich den Widerstände der reichen Geldgesellschaft zu entwinden und ihre unumstößlichen Regeln zu unterlaufen. Dieser Roman ist eine beklemmende, sehr reale Darstellung davon, wie Leben im Casablanca der 1990er Jahre funktioniert, authentisch, bitter, ohne eine Chance auf Veränderung. Hier gelten keine Gesetze, mit denen man so etwas wie Gerechtigkeit einfordern könnte. Hier regiert allein das Geld und die Macht, die sich daraus ableitet, die Welt. Eine sehr intensive Geschichte, nicht einfach zu lesen und bzgl. der beiden Hauptfiguren muss man am Empathiefaktor schon erst einmal arbeiten, aber letztendlich findet sich ein Weg und man versteht. Ein sehr beachtenswertes Debüt und dazu hohe Erwartungen an das, was uns die Autorin zukünftig zeigen wird.

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