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Die Bienen und das Unsichtbare

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

19/11,7/2,6 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47256-9

Beschreibung

Rezension

»Setz erschließt einen faszinierenden Kontinent. Dieser liegt hinter den Büchern, den Namen und Wörtern, und in ihm ist nichts selbstverständlich. Wie in der Kunst.« ("DIE ZEIT")
»Wie schief gewachsene Bäume stehen [Clemens J. Setz’] Sätze herum und bieten ihre Astlöcher zum Blick in eine andere Wirklichkeit an. Hier tanzen Sprache und Welt miteinander, hier treten sie einander ständig auf die Füße.« ("Der Tagesspiegel")
»... eine grandiose Liebeserklärung an sein Material und Handwerkszeug: Sprache.« ("DIE WELT")
»... ein weit verzweigtes, dreckiges Höhlensystem, das den gesamten Literaturbetrieb zu untergraben bereit ist, mit seinen traditionsverliebten Kanonisierungen der sogenannten Weltliteratur.« ("der Freitag")
»›Die Bienen und das Unsichtbare‹ ist mitreißend, weil auf jeder Seite durchscheint, wie sehr der Autor Sprache liebt – und weil der intelligente Montagestil die zahlreichen Informationen unterhaltsam und spannend präsentiert.« ("SR2 KulturRadio")
»Wenn [Clemens J. Setz] an den Grenzen der Sprache kratzt, dann geht es ans Eingemachte.« ("ORF")
»Clemens J. Setz hat die fast obsessive Auseinandersetzung mit der eigenen Fasziniertheit für konstruierte Sprachen in einen Text verwandelt, der zwischen Personal Essay, Reportage, Studie und Erzählung changiert, der lehrreich ist und nicht zuletzt sehr lustig, kalauernd und ernst.« ("SWR")
»... Clemens J. Setz führt und verführt souverän in ein oft exotisch anmutendes Wort-Reich, mit Bravour, Intensität und Tiefsinnigkeit, die schlicht sprachlos macht.« ("Kleine Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

413

Maße (L/B/H)

19/11,7/2,6 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47256-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Hinreißend and very learned

talos aus Wien am 24.06.2023

Bewertungsnummer: 1967272

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jetzt habe ich schon fast alles von Setz gelesen und habe das Gefühl, immer weiter und weiter ins Setz'sche Universum oder in die kleinstmögliche Blumenwelt eines sprachlichen Zaubergartens zu gelangen; es gibt alles, für mich wirkt auch das Unsichtbare herz- und hirnzerreißend. Jean Paul, Robert Musil, Arno Schmidt et multi al. haben mich in andere Realitäten entführt. Jetzt gibt mir Setz ein neues Rauschmittel. DANKE!

Hinreißend and very learned

talos aus Wien am 24.06.2023
Bewertungsnummer: 1967272
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jetzt habe ich schon fast alles von Setz gelesen und habe das Gefühl, immer weiter und weiter ins Setz'sche Universum oder in die kleinstmögliche Blumenwelt eines sprachlichen Zaubergartens zu gelangen; es gibt alles, für mich wirkt auch das Unsichtbare herz- und hirnzerreißend. Jean Paul, Robert Musil, Arno Schmidt et multi al. haben mich in andere Realitäten entführt. Jetzt gibt mir Setz ein neues Rauschmittel. DANKE!

Interessante Feldstudie

KJ aus Wien am 11.08.2021

Bewertungsnummer: 1548047

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein klassischer Setz. Verschroben, kurios und viele bekannte Versatzstücke aus früheren Büchern. Das ist an sich nicht schlecht, schafft Setz doch damit seinen ganz eigenen Kosmos an Bedeutungen, Symbolen und Motiven. Wie so oft verschränkt Setz auch hier Fiktion mit erlebter Realität. Wo die Grenzen zwischen dem plansprachenforschenden Erzähler und dem Autor liegen, bleibt oft ungewiss. Setz betreibt ein Verwirrspiel, bei dem der Leser oft versucht ist, Erzähler und Autor als ein und derselbe zu identifizieren. Letzten Endes bleibt Setz' Versuch, den Plansprachen auf den Grund zu gehen eine interessante Feldstudie mit so mancher kurioser Anekdote. Mehr eine Ansammlung loser Kapitel als ein in sich geschlossenes Konzept.

Interessante Feldstudie

KJ aus Wien am 11.08.2021
Bewertungsnummer: 1548047
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein klassischer Setz. Verschroben, kurios und viele bekannte Versatzstücke aus früheren Büchern. Das ist an sich nicht schlecht, schafft Setz doch damit seinen ganz eigenen Kosmos an Bedeutungen, Symbolen und Motiven. Wie so oft verschränkt Setz auch hier Fiktion mit erlebter Realität. Wo die Grenzen zwischen dem plansprachenforschenden Erzähler und dem Autor liegen, bleibt oft ungewiss. Setz betreibt ein Verwirrspiel, bei dem der Leser oft versucht ist, Erzähler und Autor als ein und derselbe zu identifizieren. Letzten Endes bleibt Setz' Versuch, den Plansprachen auf den Grund zu gehen eine interessante Feldstudie mit so mancher kurioser Anekdote. Mehr eine Ansammlung loser Kapitel als ein in sich geschlossenes Konzept.

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Die Bienen und das Unsichtbare

von Clemens J. Setz

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  • Intro

    Erstes Kapitel: Das Tänzeln

    Zweites Kapitel: Die schwer verfilmbare Geschichte des Mr Bliss

    Drittes Kapitel: Liber Pictorum

    Viertes Kapitel: Mein Sommer im Volapük

    Tagebuch

    Ek, water. Ek, writer

    Die Einwohner des Landes Prashad

    Childhood Bedroom Dream : Eine Parabel

    Tagebuch, Monate später

    Nachtrag

    Das Ende

    Fünftes Kapitel: Umzaka. Die Nonsens-Dichtung und ihr Double

    Unter Ausschluss der Zuhörerschaft

    Die Sphinx von Soweto

    Drei Versuche

    Walla, Herbeck, Mach – die Linguae Ignotae von Gugging

    The Ballad of Austin Creek

    Gifts from God

    Sadasa Ulna

    Arli’s Poems

    Sechstes Kapitel: Die große Befreiung : Esperanto

    Die Reise

    Herkunft

    Wie man Esperanto lernt

    Meister der Esperanto-Dichtung

    Ĉie amikoj, überall Freunde

    Über Liebe und Ländergrenzen

    Märchenerzähler und Anarchist

    Dunkelblonde Locken

    Baldur Ragnarsson : Nachdenklichkeit im Universum

    Deportation und Verfolgung

    Die Tragödie der Küken und anderer Tiere : Eroschenkos chinesische Jahre

    Das Genie : Jorge Camacho

    Eroschenko verschwindet

    Die Kunst des Kabei

    Von Päpsten, Programmierern und imaginären Grenzen : Der Fall des Quenya

    Das eigentliche Genie : Spomenka Štimec

    Eroschenkos späte Jahre

    Coda: Was ist das Gegenteil von Hase ?