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Über Carl reden wir morgen Roman

32

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/4,2 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07292-3

Beschreibung

Rezension

"Taschler erweist sich in dieser Familiensaga, in der unaufdringlich und umso eindrücklicher auch Weltgeschichte verhandelt wird, erneut als meisterhafte Erzählerin, deren Sound mit jedem ihrer Bücher besser, komplexer und intensiver wird.“ Bettina Ruczynski, Sächsische Zeitung, 07.07.22
"Fesselnder Familienroman vor ländlicher Kulisse." Meike Schnitzler, Brigitte, 15.06.22
"Taschler ist eine große Erzählerin, die weiß, wie Romane raffiniert zu komponieren sind." Udo Schöpfer, Die Rheinpfalz, 26.04.22
"Mit 'Über Carl reden wir morgen' überzeugt Judith W. Taschler sprachlich und erzählerisch restlos. Brillant!" Helmut Atteneder, Oberösterreichische Nachrichten, 22.04.22
"Judith W. Taschler hinterfragt Familie, Identität und Schicksal, ohne vereinfachende Erklärungen zu geben." Thomas Leitner, Falter, 20.04.22
"Ein großartiger Familienroman. ... Taschlers Lust am Erzählen gepaart mit profunder Recherche machen 'Über Carl reden wir morgen' zu einem Schmöker im besten Sinn.“ Doris Kraus, Die Presse, 17.04.22

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/4,2 cm

Gewicht

570 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07292-3

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Manuela Bogenhuber

    5/5

    10.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesevergnügen pur

    Eine Mühlviertler Familiengeschichte, die sich durch drei Generationen zieht und in gewisserweise mit dem Leben der Autorin verbunden ist. Es geht immer ums Auswandern und Heimkehren und um die Wiren der damaligen Zeit. Sprachliche Gewandtheit, wie man sie von Judith Taschler kennt und zugleich sehr überzeugend und mitreißend geschrieben, jedoch kein Buch für zwischendurch. Ich war sehr begeistert und hoffe auf die Fortsetzung!

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Carl reden wir morgen

    Dieser wunderbare Familienroman über drei Generationen, spielt von ca. 1820 bis 1920 und ist ganz großes Kino! Ich habe es kaum geschafft, dieses wahnsinnig fesselnde Buch aus der Hand zu legen und es in zwei Tagen gelesen. Den vielen verschiedenen Mitgliedern der Familie Brugger, ihren guten und weniger guten Eigenschaften, ihren Gefühlen, ihren Schicksalen kann man sich nach wenigen Seiten einfach nicht mehr entziehen. Große Gefühle wie Neid, Missgunst, Schuld und Sühne, Hass und Liebe wechseln sich ab. Die Autorin schildert alles ohne reißerische Worte zu benötigen und in ruhigen klaren Worten. Man wird sich als Leser immer wieder bewusst, wie hart das Leben der einfachen Bevölkerung gewesen ist, wie viel die Menschen ertragen mussten. Die geschichtlichen Ereignisse Österreichs im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert prägen die Lebensgeschichte der einzelnen Familienmitglieder auf verschiedene Art und Weise. Sehr hilfreich ist ein grober Familienstammbaum, der sich als Lesezeichen im Buch befindet- mein Tipp: ergänzen Sie sich diesen durch die Namen diverser anderer Familienmitglieder und anderer wichtiger Menschen, die im Buch vorkommen, um nicht verwirrt zu werden von der Menge der vorkommenden Personen. Lesen Sie diesen tollen Roman!

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragende Familiengeschichte

    Ich habe dieses Buch verschlungen, vor allem, weil die Charaktere so lebensecht, vielschichtig und trotz ihrer zahlreichen Schwächen, so liebenswert sind. Etwas anspruchsvoll war es, den Ueberblick über die Figuren zu behalten, da immer wieder vor- und zurückgespult wird. Aber Judith Taschler versteht es meisterhaft, die Leser in ihren Bann zu ziehen und die Palette der Ereignisse ist sehr breit: Episoden aus dem ersten Weltkrieg, Einblicke in das ärmliche Leben von Kleinbauern, soziale Ungerechtigkeiten und häusliche Dramen und der Aufstieg unternehmerischer Abenteurer. Definitiv kein “Frauenbuch”, sondern für alle interssierten Leser lohnende und spannende Lektüre!

  • Doris Schweiger

    aus Amstetten

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Finden Sie ihr Glück und behalten...

    "Finden Sie ihr Glück und behalten Sie es" Ein wunderschöner Satz aus dem neuen Roman von J. Taschler. Ein Generationenroman, der wunderbar fesselt und viele überraschende Wendungen parat hat. Sehr komplex und gelungen! absolute Leseempfehlung!

  • Sikal

    5/5

    19.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komplexe Familiensaga

    Im Mittelpunkt des Romans „Über Carl reden wir morgen“ von Judith W. Taschler steht die Geschichte der Familie Brugger, die im oberösterreichischen Mühlviertel heimisch ist. Der Lebensunterhalt wird durch eine Mühle verdient, erst der Sohn Albert erweitert den Betrieb um ein Warenhaus und verhilft so der Familie zu Wohlstand und Anerkennung. Das Buch beginnt 1828 mit Alberts Vater Anton Brugger und dessen Schwester Rosa, die es nach Wien verschlägt. Dabei dürfen wir einerseits erfahren mit welchen harten Bandagen am Land gekämpft wird und andererseits aber auch wie sich zu dieser Zeit die Schere zwischen arm und reich auseinanderzieht. Besonders bei Rosa, die in der Stadt ihr Glück versuchen möchte, wird diese Schere sehr gut dargestellt und wir erfahren mit welch grausamen Mitteln Arme ganz klein gehalten werden. Wir dürfen abwechselnd den einzelnen Familienmitgliedern für einen Zeitraum folgen und erfahren über deren Schicksale, aber auch über Glück und Lebensträume. Der titelgebende Carl taucht erst spät im Roman auf, man begleitet ihn während des Ersten Weltkrieges und erfährt einiges über die Schrecklichkeiten. Währenddessen versucht sein Zwillingsbruder Eugen in Amerika sein Glück – doch dann hat das Leben für die beiden eine überraschende Wendung parat. Während des Romans trifft man auf viele unterschiedliche Personen und Verzweigungen der Familie. Die vielen Namen verwirren anfangs und so darf man froh sein, ein Lesezeichen mit Stammbaum neben sich zu haben, um dem Geschehen uneingeschränkt folgen zu können. Viele verschiedene Themen werden in die Geschichte eingeflochten – die Rolle der Frau, gesellschaftliche Veränderungen, die Auswanderungswelle nach Amerika sowie natürlich der Erste Weltkrieg. Die Autorin schreibt mit bildgewaltiger Sprache und fesselt durch überraschende Wendungen. Gekonnt verknüpft sie die jeweiligen Erzählstränge, die sich zu einem großen Ganzen verbinden. Trotzdem wird ihr Schreibstil nie reißerisch sondern bleibt obgleich der Grausamkeiten, die das Leben zu bieten hat, immer ruhig. Die Figuren sind allesamt authentisch gezeichnet mit Stärken und Schwächen, wobei so mancher ein Geheimnis durch das Leben trägt, welches man nicht vermutet hätte. Andere dafür entwickeln sich im Laufe der Zeit zu einem besseren Menschen – auch wenn hier nicht immer alles so ist wie es scheint. Auf jeden Fall folgt man gerne den Familienmitgliedern auf ihrem Weg, begegnet ihnen im Laufe der Zeit immer wieder und versteht so manche Szene erst im Nachhinein. Ein eindrucksvoller Familienroman über Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Verbundenheit aber auch Verlust und Tod. Für mich unbedingt ein Jahreshighlight. Daher gibt es von mir natürlich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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