Endlich: Das kleine Nein-Schwein jetzt auch als Pappe! Nein, Ferkel mag nicht aufstehen. Im Bett ist es so kuschelig und warm. Aber das Ferkel soll aufstehen. Sagt jedenfalls Mama. Und sich anziehen. Und seinen Frühstücksbrei essen. Und die Zähne putzen. Aber Ferkel mag nicht, ganz und gar nicht. Nein! Nein! Nein! Da kann Mama sagen, was sie will, und schimpfen, so viel sie will. Aber Mama sagt gar nichts mehr, sondern packt Ferkel einfach so aufs Rad. Ohne Jacke und Gummistiefel. Viel zu spät kommen sie beim Kindergarten an. Und dann ist Mama weg, ganz schnell. Ferkel knurrt der Magen, und kalt ist ihm auch. Ein ganz doofer Nein-Tag ist das! Ob Mama bald wiederkommt? Ja, da ist sie und schließt Ferkel endlich in ihre Arme!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Die_Elementarpädagogin
5/5
29.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein humorvoller Blick auf Trotz und Einsicht
Das kleine Nein-Schwein – Ein humorvolles Plädoyer für Trotz und Einsicht Kinder lieben es, Nein zu sagen – und Das kleine Nein-Schwein zeigt auf charmante Weise, wie sich dieser kindliche Trotz anfühlt. Die Geschichte erzählt von einem kleinen Ferkel, das sich an einem Morgen mit aller Kraft gegen die alltäglichen Pflichten wehrt. Anziehen? Nein. Frühstück? Nein. Zähneputzen? Auf gar keinen Fall!
Die Geschichte wird mit einem liebevollen Blick auf das Trotzverhalten kleiner Kinder erzählt. Die reduzierten, klaren Illustrationen bringen die Emotionen des kleinen Ferkels wunderbar zur Geltung, während der einfache Text mit seinen vielen "Neins" zum Mitsprechen einlädt.
Besonders schön ist, dass die Geschichte nicht mit Strafen oder moralischer Belehrung endet, sondern mit einer warmherzigen Umarmung – denn auch kleine Nein-Schweine brauchen am Ende des Tages Geborgenheit.
Fazit: Ein witziges, lebensnahes Bilderbuch, das Kindern (und Eltern!) aus der Seele spricht. Perfekt für kleine Trotzköpfe ab zwei Jahren.
Daggy
5/5
22.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das ist ein echter "Nein-Tag"
Diesmal ist es kein Pappbilderbuch, sondern ein Bilderbuch mit dünnen Seiten, man sieht dem Schwein auf dem Cover schon an, dass es alles verweigert.
Obwohl die Mama liebevoll „Aufstehen, kleines Ferkel!“ ruft, will Ferkel nicht aufstehen, es will einfach im warmen Bett liegen bleiben. Auch Waschen und Zähne putzen will es nicht „Nein!“ Selbst seinen Brei will es nicht essen. Trotzig sitzt es vor dem Teller mit Brei und Erdbeeren. Das Ferkel will sich auch nicht anziehen und den Helm aufsetzten. Es ruft immer nur „Nein!“ Da packt Mama ihn in Unterhose und Helm in den Fahrradsitz und bei Wind und Regen geht es in den Kindergarten. Dort spielen schon alle und Ferkel ist kalt und hungrig. Wie schön, dass Mama kommt und ihn gleich in den Arm nimmt. Morgen wird sicher nicht wieder ein „Nein-Tag“ werden. Dazu sagt Ferkel „Nein!“
Besonders schön ist der Satz „Am Abend, als Mama Ferkel ins Bett bringt, ist alles wieder gut.“ Manche Tage sind nun mal „Nein-Tage“ aber schön sind sie für alles nicht. Da tröstet so ein Bilderbuch mit schönen Bildern und kurzen Texten sehr.
Bewertung
5/5
22.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist schnell erzählt...
Die Geschichte ist schnell erzählt und kommt bei den 3jährigen Kindern ganz bestimmt gut an. Das kleine Trotzschweinchen hat Potential zum Liebhaben. Obwohl kein Pappbilderbuch werden die besonders dicken Papierseiten lange standhalten.
Nicole Lehmann
5/5
09.09.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Nein-Tag haben wohl alle mal...
Dieses Bilderbuch ist total süss. Das kleine Ferkel ist ein Morgenmuffel. Die Mutter ist liebevoll und gut gelaunt. Sie gibt sich Mühe und bleibt lange geduldig. Als sie irgendwann die Nerven verliert, packt sie Ferkel so aufs Fahrrad, wie es ist. Ohne Morgenessen, ohne Kleider und ohne Zähneputzen. Im Kindergarten merkt das kleine Ferkel dann plötzlich, dass Mama eigentlich recht hätte. Schliesslich hat ist ihm nun kalt und es ist hungrig. Und das Schlimmste war, dass Mama im Eifer des Gefechts sogar den Abschiedskuss vergessen hat.
Die Geschichte zeigt gut auf, wie es in diversen Familien morgens läuft. Der Tagesablauf ist eigentlich festgelegt und manchmal kommen diverse Launen in die Quere. Es beginnt eine kleine Spirale und das Ferkel sagt NEIN bevor es nachgedacht hat. Um diese Spirale zu durchbrechen benötigt es manchmal einfach etwas Abstand. Wenn man sich wieder sieht, kann man seinen Gefühlen nachgeben und eine Umarmung macht alles wieder gut.
Die Illustrationen sind sehr einfach und grossflächig gehalten. Die Mimik des Ferkels und seiner Mutter kann aber gut erahnt werden. Die Verbindung zwischen Mutter und Sohn ist toll.
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