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Automaton Roman | Spannender Gegenwartsroman über die Folgen der Digitalisierung unseres Lebens

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,4/20,7/3,6 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1438-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Berit Glanz' Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.« ("NZZ am Sonntag")
»Worum es Berit Glanz in ihrem lesenswerten, berührenden Roman geht, ist die Frage, ob in unserer digitalisierten Gegenwart noch Menschlichkeit und Solidarität möglich sind, trotz Vereinzelung, prekärer Beschäftigungsverhältnisse und sich verändernder Arbeitswelten.« ("Der Tagesspiegel")
»Wer sich fragt, wie die Redeweisen der digitalisierten Gegenwart zu Literatur werden können, sollte dieses Buch lesen.« ("Berliner Morgenpost")
»Glanz‘ Geschichte besticht insbesondere durch ihren inhaltlichen Balanceakt.« ("Die Rheinpfalz")
»Der Roman zeigt auf eindrucksvolle, geschickt arrangierte Art, wie ambivalent die Folgen der Digitalisierung sein können.« ("nd. Der Tag")
»Das Spannungsverhältnis, gepaart mit den unterschiedlichen Perspektiven, ist es, was den Roman zu einer unterhaltsamen Lektüre macht.« ("Die Presse")
»Lesenswerte Lektüre mit Einblick in neue IT-Bereiche - aktuell, informativ, bewegend, diskussionswürdig, ausgesprochen gut geschrieben und mit psychologisch feinsinniger Figurenzeichnung.« ("biblio.at")
»Ein Buch, das angenehm vielschichtig und ambivalent an sein Thema herantritt und das Berit Glanz‘ Rang als Spezialistin für analog-digitale Literaturräume und Spurensuchen untermauert.« ("buch-haltung.com")
»Unterhaltung, die zu toppen (fast) unmöglich ist - will man etwas ganz Besonderes, etwas besonders Grandioses lesen, sollte man zu einem Buch aus Berit Glanz' Feder greifen.« ("literaturmarkt.info")
»Höchst lesenswerter, berührender Roman.« ("Münchner Abendzeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

13,4/20,7/3,6 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1438-2

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgenösssischer Roman zu Thema KI

    Die Protagonistin Tiff hat eine Angststörung und kann deshalb nur selten ihre Wohnung verlassen. Sie arbeitet am Computer und sichtet Überwachungsvideos. Eine sehr lesenswerte Lektüre mit Einblicken in die Welt der Künstlichen Intelligenz.

  • escapetheurban

    aus Aachen

    4/5

    01.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes Setting. Spannung…

    Spannendes Setting. Spannung natürlich auch vorhanden und eine bedrückende Atmosphäre. Die so fein geschilderten zwischenmenschlichen Beziehungen haben mich gefesselt und mir hat der Roman im Großen und Ganzen gut gefallen.

  • Bewertung

    4/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fenster zum Leben

    Nach ihrem Erfolgsdebüt „Pixeltänzer“ leuchtet die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Berit Glanz nun auch in ihrem neuen unterhaltsamen Roman „Automaton“ faszinierend die nahtlosen Verbindungen zwischen der analogen und der digitalen Welt aus – und betrachtet feinfühlig die Menschen, ihre Leben und Probleme darin. Dabei lässt sich Glanz konzentriert Zeit beim Erzählen und dem subtilen Aufbauen zweier Erzählstränge aus zwei Frauenleben auf zwei unterschiedlichen Kontinenten, die sich dank der digitalen Vernetzung langsam und hoffnungsvoll verbinden. Protagonistin Tiff (schöne Anspielung auf das gleichnamige Bildformat) ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und leidet an starken Angststörungen, die sie an ihre Wohnung fesseln – sie ist Content-Managerin und Clickworkerin, hat für eine große Social Media Firma moderiert und anstößigen Inhalt sowie gewaltvolle Bilder gefiltert, bis sie diese nicht mehr losgelassen haben und sich in ihrem Kopf eingebrannt haben. Gefangen in Armut und prekären Arbeitsverhältnissen arbeitet sie von zuhause aus als Automaton: Über Foren zieht sie sich monotone Jobs, sogenannte Autobs, ans Land, in denen sie Inhalte wie Bilder, Texte oder Videos ansehen und verschlagworten muss. Eine Arbeit, die laut ExtraEye angeblich von KI durchgeführt wird, doch leisten sie in Wahrheit schlecht bezahlte, menschliche Clickworker. Auch hier besteht die Gefahr, dass sie hilflos verstörenden Content ansehen muss, doch die meisten Aufträge erweisen sich zwar als stupide und repetitiv, aber harmlos. In einem Auftrag der Firma ExtraEye überwacht sie Überwachungskamera-Aufzeichnungen einer amerikanischen Lagerhalle – auf mehreren Aufnahmen ist ein bärtiger, obdachloser Mann zu sehen, der seinem Hund liebevoll etwas vorliest und vor den Toren übernachtet. Dann verschwindet der Mann, doch der Hund bleibt verstört und verängstigt zurück, bis auch er nicht mehr zu sehen ist. Tiff entscheidet diesmal, nicht hilflos zuzusehen, wie die Menschen in den Videos aus ihrem Leben verschwinden und sie nicht weiß, wie ihre Geschichte endet – anders als eine KI hat sie menschliche Emotionen. Entgegen ihrer Existenz- und anderen Ängsten stellt sie sich ihrer Hilflosigkeit und erhält solidarische, digitale Hilfe ihrer Chat-Freunde aus den Automaton-Foren. Gemeinsam gehen sie virtuell auf Spurensuche nach Mr. Beard und seinem Hund – sie wird sie an die amerikanische Westküste zu Stella führen, die den zweiten Erählstrang des Romans ausmacht: Sie arbeitet auch in prekären Arbeitssituationen, aber in der analogen Welt auf einem Marihuana-Feld in Kalifornien und hilft nebenbei in der Suppenküche aus. Auch sie hat mit Traumata aus der Vergangenheit, Einsamkeit und Enttäuschung zu kämpfen, doch der Fall von Tiff aus Deutschland wird auch ihr neue Hoffnung schenken. Mit einer subtilen Spannung, einem ruhig-eindringlichen Schreibstil, der sich mit mehreren Chatprotokollen mischt, und einer klaren Sprache zeigt Berit Glanz deutlich und empathisch auf, wie sich prekäre Arbeitssituationen in der analogen und digitalen Welt ähneln und unterscheiden. Die Kapitelüberschriften in Tiffs Welt gleichen einer lateinischen Nomenklatur der Tier- und Pflanzenwelt und haben eine puzzleartige Bedeutung in den jeweiligen Kapiteln, bis am Ende der schöne covergebende Hauhechel-Bläuling das Ende berührend abrundet. Die Überschriften in Stellas Leben spielen mit dem Gegensatz der physischen Arbeit in der Natur, größtenteils mit Holz in der Anspielung auf die aussterbende Holzfällerarbeit des Großvaters. Tiffs Ängste, aber auch ihr Fenster zum Hof (Hitchcock lässt grüßen), ihr Blick durch das Browserfenster hindurch ins analoge Leben eröffnet ihr selbst Heilungs- und Handlungsmöglichkeiten im eigenen Leben. Glanz spielt in ihrem klug arrangierten und vielschichtigen Roman gekonnt mit den neuen Möglichkeiten im digitalen Raum und entwickelt eine zutiefst menschliche Geschichte über Zusammenhalt, Hoffnung und Solidarität in einer Welt, die immer isolierter zu werden scheint. Detailliert, mitfühlend und psychologisch fein herausgearbeitet schildert sie das Privatleben der zwei Frauen in all seinen Facetten, beobachtet feinsinnig ihre Sorgen, Wünsche und unterschiedliche Arbeitswelten. Ein bewegender, gesellschaftskritischer sowie hoffnungsstiftender Roman über die Handlungsspielräume des Einzelnen hin zu einem sozialeren Miteinander in einer durchdigitalisierten, ausbeuterischen und vom Kapitalismus geprägten Umgebung.

  • amara5

    4/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fenster zum Leben Nach ihrem…

    Fenster zum Leben Nach ihrem Erfolgsdebüt „Pixeltänzer“ leuchtet die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Berit Glanz nun auch in ihrem neuen unterhaltsamen Roman „Automaton“ faszinierend die nahtlosen Verbindungen zwischen der analogen und der digitalen Welt aus – und betrachtet feinfühlig die Menschen, ihre Leben und Probleme darin. Dabei lässt sich Glanz konzentriert Zeit beim Erzählen und dem subtilen Aufbauen zweier Erzählstränge aus zwei Frauenleben auf zwei unterschiedlichen Kontinenten, die sich dank der digitalen Vernetzung langsam und hoffnungsvoll verbinden. Protagonistin Tiff (schöne Anspielung auf das gleichnamige Bildformat) ist alleinerziehende Mutter eines Sohnes und leidet an starken Angststörungen, die sie an ihre Wohnung fesseln – sie ist Content-Managerin und Clickworkerin, hat für eine große Social Media Firma moderiert und anstößigen Inhalt sowie gewaltvolle Bilder gefiltert, bis sie diese nicht mehr losgelassen haben und sich in ihrem Kopf eingebrannt haben. Gefangen in Armut und prekären Arbeitsverhältnissen arbeitet sie von zuhause aus als Automaton: Über Foren zieht sie sich monotone Jobs, sogenannte Autobs, ans Land, in denen sie Inhalte wie Bilder, Texte oder Videos ansehen und verschlagworten muss. Eine Arbeit, die laut ExtraEye angeblich von KI durchgeführt wird, doch leisten sie in Wahrheit schlecht bezahlte, menschliche Clickworker. Auch hier besteht die Gefahr, dass sie hilflos verstörenden Content ansehen muss, doch die meisten Aufträge erweisen sich zwar als stupide und repetitiv, aber harmlos. In einem Auftrag der Firma ExtraEye überwacht sie Überwachungskamera-Aufzeichnungen einer amerikanischen Lagerhalle – auf mehreren Aufnahmen ist ein bärtiger, obdachloser Mann zu sehen, der seinem Hund liebevoll etwas vorliest und vor den Toren übernachtet. Dann verschwindet der Mann, doch der Hund bleibt verstört und verängstigt zurück, bis auch er nicht mehr zu sehen ist. Tiff entscheidet diesmal, nicht hilflos zuzusehen, wie die Menschen in den Videos aus ihrem Leben verschwinden und sie nicht weiß, wie ihre Geschichte endet – anders als eine KI hat sie menschliche Emotionen. Entgegen ihrer Existenz- und anderen Ängsten stellt sie sich ihrer Hilflosigkeit und erhält solidarische, digitale Hilfe ihrer Chat-Freunde aus den Automaton-Foren. Gemeinsam gehen sie virtuell auf Spurensuche nach Mr. Beard und seinem Hund – sie wird sie an die amerikanische Westküste zu Stella führen, die den zweiten Erählstrang des Romans ausmacht: Sie arbeitet auch in prekären Arbeitssituationen, aber in der analogen Welt auf einem Marihuana-Feld in Kalifornien und hilft nebenbei in der Suppenküche aus. Auch sie hat mit Traumata aus der Vergangenheit, Einsamkeit und Enttäuschung zu kämpfen, doch der Fall von Tiff aus Deutschland wird auch ihr neue Hoffnung schenken. Mit einer subtilen Spannung, einem ruhig-eindringlichen Schreibstil, der sich mit mehreren Chatprotokollen mischt, und einer klaren Sprache zeigt Berit Glanz deutlich und empathisch auf, wie sich prekäre Arbeitssituationen in der analogen und digitalen Welt ähneln und unterscheiden. Die Kapitelüberschriften in Tiffs Welt gleichen einer lateinischen Nomenklatur der Tier- und Pflanzenwelt und haben eine puzzleartige Bedeutung in den jeweiligen Kapiteln, bis am Ende der schöne covergebende Hauhechel-Bläuling das Ende berührend abrundet. Die Überschriften in Stellas Leben spielen mit dem Gegensatz der physischen Arbeit in der Natur, größtenteils mit Holz in der Anspielung auf die aussterbende Holzfällerarbeit des Großvaters. Tiffs Ängste, aber auch ihr Fenster zum Hof (Hitchcock lässt grüßen), ihr Blick durch das Browserfenster hindurch ins analoge Leben eröffnet ihr selbst Heilungs- und Handlungsmöglichkeiten im eigenen Leben. Glanz spielt in ihrem klug arrangierten und vielschichtigen Roman gekonnt mit den neuen Möglichkeiten im digitalen Raum und entwickelt eine zutiefst menschliche Geschichte über Zusammenhalt, Hoffnung und Solidarität in einer W

  • Bewertung

    aus Tübingen

    4/5

    02.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch mit kleineren Schwächen

    Die alleinerziehende Mutter Tiff arbeitet für die Plattform Automaton und führt für diese Aufträge aus - ob sie dabei KI trainiert oder kostengünstig deren Aufgaben übernimmt, bleibt offen. Zuvor hatte sie für ein Unternehmen den hochgelandenen Content der User kontrolliert und dabei soviel traumatisches gesehen, dass sie nun unter einer Angststörung leidet. Bei einem Automaton Job, bei dem sie Videomaterial sichtet, fällt ihr dann das Verschwinden eines Menschen auf. Automaton ist ein Roman, der viele hoch aktuelle Themen rund um Digitalisierung, KI und Überwachung behandelt. Ungeschönt berichtet er bzw. Tiff von den Schattenseiten, hat mich aber trotzdem nicht bedrückt, denn es geht auch um Solidarität und Empathie in einer digitalen und anonymen Welt. Gelesen habe ich Automaton sehr gerne, ich mochte den Schreibstil, die Themen und allem voran mochte ich die Protagonistin Tiff. Trotzdem habe ich zwei kleine Kritikpunkte: Zum einen wurde mir "das Verbrechen" zu einfach aufgelöst, es war mir irgendwie zu glatt und hätte es gern lieber etwas weniger vorhersehbar gehabt. Und zweitens wird der Roman nicht nur aus Tiffs Perspektive erzählt, sondern auch von Stella, von der man lange Zeit nicht weiß, wie sie mit der ganzen Sache zusammenhängt. Es wird ihre Geschichte aus den 70ern auf Hanfplantagen geschildert, und auch wenn ich diese überhaupt nicht unspannend fand, hat sie mir im Kontext des Romans etwas zu viel Raum eingenommen. Tiff war so eine interessante Protagonistin, dass ich viel lieber mehr von ihr (und vielleicht auch von ihrem vorherigen Job) erfahren hätte. Trotzdem ein echt guter Roman und ich verleihe hiermit auch schonmal den Preis für "schönstes Cover im Jahr 2022" - glaube kaum, dass das für mich nochmal getoppt wird

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