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Vom Gehen und Bleiben Roman

18

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2022

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/13,8/4 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8105-3080-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Sie schafft einen leichtfüssigen Roman über Heimat und Zugehörigkeit sowie das Verhältnis von Mensch und Natur. ("Kulturtipp")
Einfühlsam schildert Petra Hucke – inspiriert von dem tatsächlich existierenden, abrutschenden Bergdorf Brienz – was der drohende Bergsturz mit den Einwohnern Vischnancas macht. ("Passauer Neue Presse")
Bewegend und aktuell schreibt [die Autorin] über Naturgefahren, Gemeinschaft und über das, was Heimat für jeden Menschen bedeutet. ("Westfalen-Blatt")
Es liest sich wahnsinnig gut, leicht und unterhaltsam. Es ist ein Unterhaltungsroman, aber ein sehr sehr kluger, feiner und gut gemachter Unterhaltungsroman. ("BuchZeichen im SRF")
Hucke arbeitet schön heraus, wie sich ewig menschliche Tragödien – Ehebruch, Teenagerkrisen – trotz des Damoklesschwerts über dem Kopf vollziehen. ("Die Presse")
Spannend entlang der Lebensgeschichten einzelner Protagonisten erzählt. ("Bergsteiger")
Sensibel und klug geschrieben, beleuchtet dieser Roman unser Verhältnis zur Heimat. ("Freundin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.03.2022

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/13,8/4 cm

Gewicht

536 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8105-3080-6

Herstelleradresse

FISCHER Krüger
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Mensch und Natur

    Ein kleines Dorf in den schweizer Berger, Alteingesessenene, Zugezogenene, verschiedene Generationen, Klimafolgen und der Lauf der modernen Welt. Viele Themen, die aber alle gekonnt miteinander verwoben, sodass eine spannende Geschichte. Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen und es steckt so viel mehr in ihm, als man anfangs vermuten möchte!!

  • Bewertung

    aus St. Gallen

    5/5

    14.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Gehen und Bleiben

    Dieses Buch hat mir sehr gefallen, auch dass es sehr aktuell ist in gewissen Bergregionen. Ausserdem ist es sehr leserfreundlich! Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein versetzen.

  • iGirl

    aus Bad Nauheim

    5/5

    06.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, gefühlvoll,…

    Intensiv, gefühlvoll, mitreißend Ein halbes Jahr lang geht es um das Bangen und Hoffen einer Dorfgemeinschaft in der Idylle der Schweizer Berge. Der mächtige Piz Brunclia droht auf das kleine Dorf Vischnanca zu stürzen und es mit sich zu reißen. Doch wie halten die Menschen, die in dieser Landschaft voller Schönheit und gleichermaßen Bedrohung, seit Generationen leben, das aus? Ich finde die Geschichte mit kleinen rätoromanischen Sprachanteilen wunderbar, hautnah und mit unglaublichem Gefühl geschrieben. Sofort war ich als Lesende fast ein Teil der Dorfgemeinschaft. Einerseits sind es ja „nur“ viele kleine Geschichten um verschiedene Familien und das Leben im kleinen Bergdorf, aber andererseits liest es sich wie ein Thriller – ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und dachte ständig über mögliche kommende Szenarien und Verknüpfungen nach. Alles dreht sich um die vielen starken Charaktere und deren Ringen um ihre Entscheidung zu Gehen oder zu Bleiben. Die Dorfgemeinschaft scheint sich zu spalten in die Hardliner, die bleiben wollen, koste es was es wolle; diejenigen die leicht weg gehen da sie schon länger darüber nachdachten und die Unentschlossenen. Und über allem schwebt der Berg als unberechenbare tödliche Gefahr, der fast schon personifiziert sein eigenes Spiel spielt. Was für ein Buch! Dicht gepackt voller Gefühle, jedoch an keiner Stelle schwülstig. So viele kleine Zwischentöne, so viele Schicksale, die sichtbar aber nicht breit getreten werden. So viele starke Charaktere und so viele intensive Gedanken der ProtagonistInnen. Dieses Buch finde ich rundherum klasse – Chapeau, liebe Petra Hucke!

  • iGirl

    5/5

    06.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, gefühlvoll, mitreißend

    Ein halbes Jahr lang geht es um das Bangen und Hoffen einer Dorfgemeinschaft in der Idylle der Schweizer Berge. Der mächtige Piz Brunclia droht auf das kleine Dorf Vischnanca zu stürzen und es mit sich zu reißen. Doch wie halten die Menschen, die in dieser Landschaft voller Schönheit und gleichermaßen Bedrohung, seit Generationen leben, das aus? Ich finde die Geschichte mit kleinen rätoromanischen Sprachanteilen wunderbar, hautnah und mit unglaublichem Gefühl geschrieben. Sofort war ich als Lesende fast ein Teil der Dorfgemeinschaft. Einerseits sind es ja „nur“ viele kleine Geschichten um verschiedene Familien und das Leben im kleinen Bergdorf, aber andererseits liest es sich wie ein Thriller – ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und dachte ständig über mögliche kommende Szenarien und Verknüpfungen nach. Alles dreht sich um die vielen starken Charaktere und deren Ringen um ihre Entscheidung zu Gehen oder zu Bleiben. Die Dorfgemeinschaft scheint sich zu spalten in die Hardliner, die bleiben wollen, koste es was es wolle; diejenigen die leicht weg gehen da sie schon länger darüber nachdachten und die Unentschlossenen. Und über allem schwebt der Berg als unberechenbare tödliche Gefahr, der fast schon personifiziert sein eigenes Spiel spielt. Was für ein Buch! Dicht gepackt voller Gefühle, jedoch an keiner Stelle schwülstig. So viele kleine Zwischentöne, so viele Schicksale, die sichtbar aber nicht breit getreten werden. So viele starke Charaktere und so viele intensive Gedanken der ProtagonistInnen. Dieses Buch finde ich rundherum klasse – Chapeau, liebe Petra Hucke!

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Scheinbare Idylle

    Die deutsche Familie Blom zieht in das kleine, idyllisch gelegene Bergdorf Vischnanca in Graubünden. Katja hat hier einen Job gefunden und Fabio wird seinen Beruf in Homeoffice erledigen. Die Familie freut sich auf den Neuanfang. Das Dorf ist überschaubar, es hat nur 60 Einwohner. Jasper und Johanna, die heranwachsenden Kinder der Bloms, erkunden den Ort mit ihrem Moped und erleben den Schreck ihres Lebens. Ein Felsbrocken fällt ihnen direkt vor die Maschine. Ria, der jungen Bio-Bäuerin zählt zu den Alteingesessenen des Dorfes. Ihre Familie lebt schon seit Generationen in diesem Dorf. Rias Vorfahren haben diesen Ort gegründet. Anfangs dachte ich, was hat Ria für ein Problem mit dem Berg. Sie hadert mit ihm, nennt ihn ‚rosna-tgigl‘ ..rschloch. Sie scheint einen Kampf mit ihm auszufechten. Und schon bald wird klar, das mit dieser scheinbaren Idylle was nicht stimmt. Die Stimmung ist unheilschwanger und düster. Die Bedrohung in dem kleinen Dorf ist spürbar. Der Berg rutscht und mit ihm auch das Dorf und zwar nicht zu knapp, einen Meter zwanzig jedes Jahr. Buh. Das erklärt die leerstehenden, verlassenen, zum Teil auch verfallenen Häuser. Die Dorfbewohner stehen vor der Frage: Sollen sie ihre Heimat aufgeben oder doch bleiben? Mich hat das Buch von der ersten Zeile an gefesselt. Der Schreibstil der Autorin versteht es dem Leser mit nach Vischnanca mitzunehmen. Die Stimmung wird greifbar, die Dorfbewohner kommen uns sehr nahe. Es könnten unsere Nachbarn sein. Besonders gelungen empfand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, dadurch wird dem Leser Einblick in Gedanken der einzelnen Personen gewährt, und somit werden auch die Gründe der Menschen nachvollziehen, die sich fürs Gehen oder Bleiben aussprechen. Die Stimmung bei der Dorfversammlung war jedenfalls sehr aufgeladen. Die Natur und Landschaftsbeschreibungen haben mich in die Bergwelt versetzt. Ich war mitten drin. Da ist die sympathische Ria. Sie ist eine Frau die zupacken kann, die an ihrem Hof hängt. Sie war neben Fabio, dem neu zugezogenen Dorfbewohner, meine Lieblingsfigur. Ich mochte auch die starrköpfige Mathilda. Ein Buch, dass emotional sehr berührt. Ich hatte mir bisher keine Gedanken darüber gemacht, dass die idyllische Alpenwelt auch ihre Schattenseiten haben kann. Fazit: Unbedingt lesenswert.

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