»Mut allein reicht nicht. Glaub mir, du kannst jede Hilfe brauchen.«
Eigentlich dachte Prinz Liam, er wäre nach Ashturia geschickt worden, um eine Heirat mit Königin Trina anzubahnen. Dabei sind der schüchterne Kartograf und die kampferprobte Kriegerin so unterschiedlich wie zwei Seiten einer Münze.
Gerade, als die Königin ihm eine Abfuhr erteilt, erfährt er vom Sturz der Monarchie in seinem Heimatland. Nicht nur sein Leben, sondern ganz Fascor ist in Gefahr. Trina und das Drachenmädchen Fecyre scheinen die Einzigen zu sein, die ihm helfen können.
Aber darf er die junge Frau, die er immer tiefer ins Herz schließt, wirklich auf einer halsbrecherischen Rettungsaktion in Gefahr bringen?
Dieses Highfantasybuch ist anders und genau das liebe ich daran
Meine Meinung:
Gleich zu Beginn finden wir uns mit Prinz Liam in Ashturia wieder, wo er um die Hand von Königin Trina anhalten soll. Ich muss gestehen, Naomi Huber hat mich sofort überrascht, als sie mir ihre Protagonisten vorstellte. Prinz Liam ist nämlich ein richtiger Nerd, der nicht mal weiß, wie man ein Schwert richtig hält. Er ist also alles andere als ein starker Kämpfer, ein Prinz auf dem weißen Ross, ein Held, der sein Land auf eigene Faust rettet. Nein, er nicht, dafür trifft das alles auf Trina zu. Sie ist eine gute Kämpferin, die beste in ihrem Clan, benimmt sich aber auch so gar nicht wie eine Königin, sondern kümmert sich gemeinsam mit ihrem Volk darum, dass es allen gut geht. Beide gefielen mir auf ihre Art richtig gut, zusammen sind sie aber einfach perfekt.
Obwohl ich sie anfangs ja nicht als Paar gesehen habe, doch Liam macht eine richtig tolle Entwicklung durch und langsam entwickeln die beiden im Laufe ihrer Reise Gefühle füreinander. Trotzdem schwören sie sich nicht gleich die ewige Liebe, was ich richtig gut fand. Überhaupt gefiel mir die Liebesgeschichte richtig gut und dass sich die beiden nicht dafür verbiegen. Sie lieben sich so, wie sie sind, mit all den Schwächen und ganz ohne unnötiges Drama. Eine wirklich schöne Botschaft.
Doch nicht nur Liam und Trina mochte ich sofort, sondern auch das Drachenmädchen Fecyre. Sie hat eine böse Zunge und hält mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg, aber sie ist auch absolut loyal und steht Trina immer zur Seite und beschützt sie, egal, was das für sie selbst bedeutet. Drachen sind ja immer gut, aber dieser hier hat noch eine ganz besondere Eigenschaft, die zusätzlich noch etwas Schwung in die Geschichte bringt.
Tatsächlich muss ich gestehen, dass das Buch zum größten Teil nicht aus nervenzerreißender Spannung besteht. Doch das fand ich nicht schlimm, denn unterschwellig läuft die Story natürlich auf einen großen Showdown zu. Bevor es jedoch soweit ist, begleiten wir Liam und Trina auf einer interessanten Reise von Ashturia nach Fascor. Natürlich gibt es auch ein paar Szenen, die mich die Luft anhalten ließen, aber wichtiger ist meiner Meinung nach die Entwicklung und das Zusammenwachsen von Liam und Trina. Trotzdem war das Buch für mich auf keiner Seite langweilig. Die Autorin schickt uns nämlich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man kann lachen und weinen, verzweifeln und hoffen, stürzt sich in den Kampf und möchte sich ein anderes Mal doch am liebsten nur verstecken.
Im letzten Drittel gab Naomi Huber noch einmal alles und die Geschehnisse gipfelten in einem Showdown, der mich einiges an Nerven gekostet hat, aber wirklich perfekt zur Geschichte gepasst und mich richtig begeistert hat.
Ich muss ja gestehen, ich habe mich wirklich am Buch festgelesen und wollte mich gemeinsam mit Liam, Trina und Fecyre auf die Reise machen. Leider war ich viel zu schnell am Ende des Buches angekommen, aber ich freue mich sehr, dass es noch mehr Geschichten geben soll, die in Ashturia spielen.
Fazit:
Dieses Highfantasy-Buch ist definitiv anders. Naomi Huber bricht mit den üblichen Rollenbildern, was ich großartig fand. Auch die Handlung besticht weniger durch nervenaufreibende Spannung, sondern eher durch eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich mit den äußerst liebenswerten Protagonisten mitfühlen ließ. Am Ende gibt die Autorin noch einmal alles und ich wollte gar nicht, dass das Buch endet.
Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
Bewertung
5/5
10.10.2021
eBook (ePUB)
Für Fans von Young-Adult-Romantasy
Hallöchen
Nun kommt meine Rezension zu "Ashturia -Der Prinz und die Tarenqua" von Naomi Huber.
*****
Nun kommen wir zu meiner Rezension:
Allein schon das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und als wäre das nicht schon genug gibt es im Buch auch noch eine Karte, an der man sich innerhalb der Geschichte orientieren kann. Das erleichtert das Lesen etwas. Aber auch wenn man Mal vergisst, dass die Karte da ist, "verirrt" man sich nicht sofort in den Gebieten.
Naomis Schreibstil ist leicht zu lesen. Die Geschichte zog sich an keiner Stelle in die Länge und es fehlte auch nichts.
In dem Buch geht es hauptsächlich um Prinz Liam, Königin Trina und das Drachenmädchen Fecyre. Sie alle drei sind unglaublich einzigartige Persönlichkeiten.
Liam ist nicht nur ein Königssohn, sondern auch ein begabter Kartograph. Er hat keine Erfahrungen mit Waffen und ist eher introvertiert.
Trina hingegen ist sehr extrovertiert und schert such nicht um die Meinung anderer Personen. Sie ist eine begabte Kriegerin und hat ein Händchen für gefährliche Situationen.
Fecyre hat ein Geheimnis, dass sie erst selbst noch aufdecken muss. Es wird also sehr spannend.
Fazit:
Es ist ein Romantasy-Roman, der nicht viel mit einer typischen Prinzessinnengeschichte zu tun hat. Es gibt knallharter Action, Drachen und Herzklopfen. Einfach fabelhaft. Auf jeden Fall etwas für Liebhaber von Kämpfen, Liebe und mystischen Wesen.
Genre: YA-Romantasy
Altersempfehlung: ab 16
Bewertung
aus Greifswald
5/5
10.10.2021
eBook (ePUB)
Eine schöne Abenteuergeschichte über Mut und Freundschaft für die kalten Herbsttage
Hallo!
Bei mir hat das Buch insgesamt einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich trotz guter Wortwahl sehr flüssig, sodass man in einen richtig guten Flow hineingekommen ist.
In dem Buch selbst wird mit altbekannten Klischees gespielt, was mir sehr gut gefallen hat. Denn obwohl dieses Mal die Geschlechtertypischen Rollen vertauscht waren (heißt schwacher Mann, starke Frau), gab es für alle Charaktere genug Raum, um sich zu entwickeln und zu wachsen. So wurde der Prinz immer stärker und die Tarenqua entwickelte auch eine weiblichere Seite.
Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und man konnte überall mitfiebern. Einzig bei Fecyre fand ich es am Ende schade, dass man dann nicht genau geklärt hat, WAS sie wirklich ist. (Falls ich es überlesen habe, tut es mir leid )
Von der Story her gab es dann insgesamt weniger Überraschungen, dafür aber eine gut ausgearbeitete Geschichte. Sie wurde mit vielen Details ausgearbeitet und wirkt daher umso lebendiger. Einzig das Ende war für meinen Geschmack etwas zu lang gezogen, bildet dadurch aber einen schönen, runden Abschluss.
Auch die Welt selber, Fascor, hat mir gut gefallen. Es wurden auch hier typische Merkmale wie zivilisierten Süden und rauer Norden verwendet, aber auf eine eigene Art und Weise interpretiert, die beim Reisen durch diese Welt viel Spaß gemacht hat.
Fazit:
Eine schöne Abenteuergeschichte über Mut und Freundschaft für die kalten Herbsttage. Trinkt am besten Reaka dazu!
Tamara
aus Wien
4/5
14.11.2024
eBook (ePUB)
Nette Fantasy Reihe
Sehr nette und angenehme Geschichte. Die Charaktere sind sympatisch und obwohl die Story etwas vorhersehbar ist hatte ich viel Spaß beim lesen und werde auch Band 2 und 3 lesen.
Bis jetzt nicht mein Favorit aber trotzdem empfehlenswert .
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