August Pieper und das Dritte Reich Ein katholischer Annäherungsweg hin zum Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.09.2021
Herausgeber
Werner Neuhaus + weitereVerlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
292 (Printausgabe)
Dateigröße
2698 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783754370674
Dr. August Pieper (1866-1942), Leitgestalt des Volksvereins für das katholische Deutschland, gilt in der vorherrschenden Geschichtserinnerung als Gegner der Nationalsozialisten. Sein jüngerer Bruder Lorenz Pieper engagierte sich hingegen schon ab 1922 für die Hitler-Partei. Doch das Bild von den ganz und gar ungleichen Priesterbrüdern trügt. Nach dem 1. Weltkrieg propagierte August Pieper eine "Volksgemeinschafts"-Ideologie, die ins Lager der Rechtskatholiken verweist. Seine 1931 in der Führer-Korrespondenz des Mönchengladbacher "Volksvereins" veröffentlichten Aufsätze gegen die NSDAP enthalten dann bereits "Brücken" hin zur NS-Bewegung. Werner Neuhaus erhellt anhand nachgelassener Schriften die sich anschließende, letzte Phase einer dreistufigen Entwicklung: "Sozialkatholizismus - Volksgemeinschaft - Nationalsozialismus." Nach der sogenannten Machtergreifung bekennt der ältere Pieper-Bruder bis zu seinem Lebensende, er habe seinen Frieden mit dem Nationalsozialismus geschlossen. Während auch katholische Regimegegner Verfolgung erleiden, fordert er die Unterstützung des NS-Regimes und seiner brutalen Innen- und Kriegspolitik. - Olaf Blaschke konstatiert: "August Pieper war auf seine Weise Nationalsozialist wie Millionen andere es auf ihre Weise waren."
Kirche & Weltkrieg - Band 11
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