Flammen Eine europäische Musikerzählung 1900 - 1918
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
12.04.2022
Abbildungen
zahlreiche schwarzweisse Abbildungen
Verlag
RowohltSeitenzahl
448
Maße (L/B/H)
21,5/14,9/3,8 cm
Gewicht
638 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-498-00201-5
Warnhinweis
nicht erforderlich.
So viel Aufbruch, Durchbruch, Ausbruch in wenigen Jahren hat es nie zuvor gegeben. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg erlebte die Welt Veränderungen in schwindelerregender Dichte. In Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur wurden Grenzen gesprengt – und viele Komponisten waren Seismografen und Katalysatoren zugleich. Pelléas et Mélisande , Salome , Pierrot Lunaire , Le Sacre du Printemps sind nur einige der Werke, die uns immer noch herausfordern.
Zwei höchst unterschiedliche Protagonisten führen uns in Flammen in den Alltag, in private und politische Dramen, in die Klänge dieser Jahre: Claude Debussy, der in Frankreich eine neue Musiksprache schuf, und die Britin Ethel Smyth, die nicht nur komponierte, sondern auch für das Frauenwahlrecht ins Gefängnis ging, die Aktivistin Emmeline Pankhurst liebte und sich in Wien, Berlin, Paris, London zu Hause fühlte. Auf den Wegen der beiden begegnen wir Genies wie Schönberg und Strauss, folgen Mahler zu Sigmund Freud und Debussy zu Strawinsky. Als diese beiden am Klavier den noch unvollendeten Sacre spielten, ging es den Zuhörern so, wie es allen gehen kann, die sich heute in jene Zeit begeben: «Wir waren niedergestreckt wie von einem Orkan.»
«Buch des Jahres 2022» der Kritikerinnen- und Kritikerumfrage der Opernwelt
Kundinnen und Kunden meinen
Musik in Zeiten des Umbruchs
Bewertung am 31.05.2022
Bewertungsnummer: 1721864
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
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