Produktbild: Animal
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Lisa Taddeo

1. Animal

Animal

Gesprochen von
11

10,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

12 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

214

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Anne-Kristin Mittag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928181

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

12 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

30.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

214

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Anne-Kristin Mittag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844928181

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    5/5

    18.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Definitiv nichts für Zartbesaitete....

    Definitiv nichts für Zartbesaitete. Wer sich auf einen Roman mit deutlichen Ecken und Kanten einstellt, bekommt hier ein großartiges Leseerlebnis.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ebenso verstörend wie fesselnd!

    Der Roman "Animal" von Lisa Taddeo ist wirklich alles andere als ein Durchschnittsbuch. Ebenso kontraststark wie das Cover daherkommt, ist nämlich auch die Handlung. Eine kompromislose Konfrontation! Stück für Stück erfährt man als Leser schockierende Details aus Joans Vergangenheit, gleichzeitig kämpft sie auch mit den Missständen in ihrem aktuellen Leben. Immer erfährt man eine weitere Unfassbarkeit, die man niemals hätte erahnen können. Alles geschrieben in einer prägnanten Mischung aus Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Alles ebenso fesselnd wie verstörend. Klar ist auf jeden Fall, dass Lisa Tadeo mich mit ihrem einzigartigen Schreibstil gebannt hat, wie kaum ein Autor je zuvor. Unglaublich pointiert stellt sie Joans Zwiespältigkeit dar. Joan, die so sehr zwischen Hass und Liebe, Opfer und Verführerin schwankt. Merkt man im einen Moment noch, wie ihr sexuelle Handlungen aufgezwungen werden, benötigt sie diese im nächsten Moment, um sich selbst mögen zu können. Ist sie Ausgenutzte oder Ausnutzende? Vielleicht ein wenig von beidem. Ein toxischer Kreislauf, dem sie entweder nicht mehr entfliehen kann oder will. Insgesamt ein Roman, der mitreißt, bewegt, pikiert, einen gar nicht kalt lassen kann und einem auf jeden Fall die verschiedensten Emotionen entlockt. Eine Geschichte, die nicht schön und harmonisch, sondern hässlich und brutal ist. Ein Schreibstil, der jedem Wort Bedeutung verleiht.

  • Bewertung

    4/5

    29.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    4,5

    "Animal" beginnt mit einem Knall. Auf den ersten Seiten isst Joan mit ihrem neuen verheirateten Liebhaber zu Abend, als ihr ehemaliger verheirateter Liebhaber hereinkommt und sich vor ihr erschießt. Durch dieses Ereignis angetrieben, flieht Joan aus New York und begibt sich auf eine Reise nach Los Angeles, um eine junge Frau namens Alice zu finden, die helfen kann, die Geheimnisse von Joans Vergangenheit zu enthüllen. "Animal" ist eine rohe und schonungslose Geschichte weiblicher Wut; ein Blick darauf, wie allein das Leben als Frau einen an den Rand des Zusammenbruchs treiben kann. Aber was den Roman so fesselnd macht, ist, dass Joans Wut zwanghaft subtil ist; es ist ein köchelnder Schmelztiegel, der am Rande der Explosion steht. Und selbst wenn sie unvermeidlich explodiert, ist die Explosion ebenso gedämpft, ein Augenblick, der Joans Wandel vom immer gejagten Opfer zur Jägerin markiert. Der Hauptfokus des Romans liegt auf der Erforschung der Beziehung zwischen dem Trauma von Frauen und der Kultur der sexuellen Gewalt. Joan als Charakter dient als Vehikel, um darzustellen, wie diese Erfahrungen unser eigenes Handeln und Verhalten beeinflussen. "Animal" ist die Geschichte einer Frau, aber es kann auch die Geschichte jeder Frau sein. Durch seine brutale Untersuchung von Machtverhältnissen, sexueller Politik und der heimtückischen Natur der Vergewaltigungskultur ist es leicht, irgendwo in diesem Buch etwas zu finden, mit dem man sich identifizieren kann, selbst wenn es nur die "kleineren" Demütigungen sexueller Gewalt sind, die uns beigebracht werden, einfach abzutun. Joan ist die Verkörperung des Tieres / "Animals", das Frauen ihr ganzes Leben lang zu unterdrücken lernen, eine allegorische Darstellung der Wut, des Schmerzes und der Stärke, die mit dem Frausein einhergehen, davon, so weit getrieben zu werden, dass man seine Zähne in etwas schlagen muss.Im Einklang mit seinen Themen ist das Buch dunkel und brutal, mit einigen ziemlich erschütternden Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Aber "Animal" ist ein Beispiel für einen gelungenen literarischen Thriller, besonders durch sein meisterhaftes Tempo. Die spannenden Wendungen sind subtil, aber fesselnd genug, um einen bis zum Ende die Seiten umblättern zu lassen. Mit der schneidenden, atmosphärischen Schreibweise von Emma Cline und der rohen Charakterisierung von Ottessa Moshfegh ist "Animal" eine Geschichte weiblicher Wut, die gleichzeitig leise und aufregend ist.

  • Bewertung

    4/5

    04.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Filterlos

    Lisa Taddeo - eine Frau, die wohl die stummen Gedanken von vielen Frauen ausspricht. Mit ihrem ehrlichen, auf den Punkt zielenden Schreibstil zerfetzt sie wohl das eine oder andere Männerego und berichtet authentisch von der Geschichte der Protagonsitin. Kein Filter - nur pure Gedanken, nicht auf die Waage gelegt. Manche Menschen erschreckt wohl diese genaue Ehrlichkeit, diese nihilistischen Gedanken, der Lifestyle, die Handlungen der Protagonistin. Die Frage warum sie sich immer wieder von Männern schreckliches antun lässt. Aber ich habe noch nie eine Autorin gelesen, die so sehr meine Gedanken in Wörter umpackt. Der Gedanke, Männern unbedingt etwas bieten zu müssen, ihnen gefallen zu müssen, obwohl man bereits von ihnen verletzt oder bloßgestellt wurde. Ich fühle mich seltsam definiert durch dieses Buch, als würden all mein Ärger und meine Wut in klaren Worten ausgedrückt werden, durch pure Vulgarität. Auch wenn das Buch manchmal etwas langwierig erscheint, habe ich jede Sekunde davon genossen. Gleichzeitig hat es leider eine gewisse Leere in mir hinterlassen.

  • Bewertung

    4/5

    07.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Freud lässt grüßen

    Joans Gedanken drehen sich fast ausschließlich um Männer und Sex. Wenn sie nicht gerade an einen ihrer Liebhaber denkt, dann daran, was sie mit den Möbelpackern anstellen könnte, oder dem neuen Nachbarn. Sie ist nach LA gezogen, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen (einem Liebhaber, der sich vor ihren Augen erschoss und seine Familie zurückließ. Dort möchte sie sich ihrer Halbschwester vorstellen, um dieser ihre Geschichte zu erzählen. Anfangs irritierte mich Joans Fixierung auf Sex sehr. Nachdem ich jedoch erfuhr, was ihr bereits als Kind für schreckliche Dinge widerfahren waren, ergab diese Fixierung Sinn. Ich würde auch ganz gern einige Triggerwarnungen aussprechen: - Sexueller Missbrauch, auch an Kindern – Suizid - Mord an Familie – Abtreibung - Fehlgeburt. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Büchern, die einen mit schwer verdaulichem Inhalt konfrontieren, das hier hat mich aber ziemlich kalt erwischt. Nachdem ich das Buch anfangs stockend las, ab der Hälfte immer schneller und am Ende nur noch durch die Seiten geflogen bin (ich wollte es dann wirklich schnell hinter mich bringen.), musste ich erst einmal klarkommen. Warum? Ich hatte einen feministischen Roman erwartet, in dem sich eine Frau vom jahrelangen Einfluss und Missbrauch durch Männer lossagt und endlich zu eigener Stärke findet. Das gab es auch in Ansätzen, aber eher in Form von Rache. Trotzdem musste die arme Joan unglaublich viel leiden. Und sie ist damit nicht die einzige: Grundsätzlich schienen die meisten Männer in diesem Roman entweder dumme oder schlechte Menschen zu sein: Sie missbrauchen, gehen fremd, sind eifersüchtig und nutzen ihre Frauen aus. Die Frauen sind die Opfer, wehren sich jedoch manchmal mit purer Rache, a la Medea. Ich fand das Buch keineswegs schlecht. Im Gegenteil: Es hätte mich bestimmt nicht so wirkungsvoll schockiert, wäre es weniger gut geschrieben. ‘Animal’ erzeugt ein interessantes Bild von traumatisierten Frauen, die sich von Männern emanzipieren.

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