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The God is Not Willing The First Tale of Witness

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9092

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2022

Verlag

Transworld Publ. Ltd UK

Seitenzahl

586

Maße (L/B/H)

17,6/10,9/4,4 cm

Gewicht

324 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5291-7709-1

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Verkaufsrang

9092

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2022

Verlag

Transworld Publ. Ltd UK

Seitenzahl

586

Maße (L/B/H)

17,6/10,9/4,4 cm

Gewicht

324 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-5291-7709-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.07.2021

    eBook (ePUB)

    Erikson at his best.

    Zuallererst einmal muss ich sagen, dass das wohl mein meist erwartetes Buch des Jahres war, es ist also vielleicht nicht ganz objektiv. Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, die offizielle Zusammenfassung gibt schon einen recht  guten Überblick, was man von dem Buch erwarten kann.  Wer sollte es lesen: Für wen ist dieses Buch denn nun? Ich würde sagen für eingefleischte Malazan Fans. Obwohl dieses Buch der Beginn einer neuen Trilogie ist, würde ich es definitiv nicht als Einstieg in die Welt von Malazan empfehlen. Erikson ist generell nicht besonders erklärfreudig, nur hier gibt es tatsächlich gar keine Hintergrundinfos, es wird mit Namen und Begriffen um sich geworfen und davon ausgegangen, dass der Leser weiß wer oder was gemeint ist. Also lieber mit “Gardens of the moon” (deutsche Ausgabe “Die Gärten des Mondes”) beginnen. Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt. Dieses Buch ist in der Timeline das Letzte, es wäre also optimal davor zumindest die 10 original Bände von Mbotf gelesen zu haben und zusätzlich vielleicht auch noch die Romane von Ian C Esslemont.  Was auf jeden Fall nicht schaden kann, wäre davor noch einmal den ersten Teil von “House of chains” (Der Krieg der Schwestern) zu lesen. Das ist der Beginn der Geschichte von Karsa Orlong und was in diesem Roman passiert, bildet die Grundlage für die nun hier vorliegende Geschichte. Zusätzlich gibt es einige Ereignisse die besonders auf “Memory of Ice” Bezug nehmen und von Esslemont “Return of the Crimson Guard” und “Orb, Scepte, Throne”. Außerdem wird quasi in einem Nebensatz das Ende von “Stonewielder” gespoilert. Wer die Esslemont Romane noch nicht gelesen hat, wundert sich so vielleicht über ein paar Entwicklungen im Malazanischen Imperium, zum Verständnis sind sie aber nicht unbedingt notwendig. Was ist gut? Erikson besinnt sich hier auf die Elemente, die seine früheren Romane so großartig gemacht haben. Ein grandioses world building, tolle Charaktere und vorallem eine flott erzählte, stringente Geschichte. Kein ausfasern in hunderte Nebenschauplätze wie in den späteren Mbotf Büchern, keine seitenlangen philosophischen Ausschweifungen wie in der Kharkanas Trilogie. Es erinnert ein bisschen an Esslemonts “Path to ascendancy” Reihe, was möglicherweise nicht ganz so verwundert, wenn man weiß, dass sich Esslemonts Romane in letzter Zeit scheinbar um einiges besser verkauft haben als Eriksons. Die Geschichte folgt grob 2 Handlungssträngen die aus mehreren Perspektiven erzählt werden, und umfasst geografisch ein relativ kleines Gebiet und zeitmäßig vielleicht wenige Wochen, was bei Erikson definitiv nicht selbstverständlich ist. Was außerdem auffällt ist der etwas zurückgedrehte Einsatz von Superlativen. Keine riesige Konvergenz am Ende, sparsamer Einsatz von Götter, alten Rassen oder generell übergroßen Charakteren. Die ganze Geschichte wirkt irgendwie geerdeter. Zum Schluss noch ein kleiner Spoiler. (Kann das Erwähnen eines Ereignisses, das nicht im Roman stattfindet als spoiler gewertet werden? Keine Ahnung) Im Vorfeld wurde diese Reihe immer wieder als Karsa Trilogie bezeichnet und jeder der sich erhofft hat zu lesen wie Karsa seinen Schwur wahr macht und Krieg gegen das Konzept der Zivilisation selbst führt, wird wohl enttäuscht werden. Karsa treibt zwar durch seine vergangenen Taten die Geschichte voran, hat aber selbst keinen Auftritt in diesem Buch.

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