1855
Ohne Erinnerung an ihr vergangenes Leben tritt Sophia eine Stelle als Gouvernante für die fünfjährige Tochter von Adrian Moore, dem Earl of Claydon Manor, an.
Sofort wird die junge Frau von dem Anwesen auf beängstigende Weise angezogen. Zugleich fühlt sie sich dort geborgen und kann nur schwer ertragen, wie herzlos sich der Earl gegenüber seiner Tochter verhält.
Sie versucht alles, Vater und Tochter einander näher zu bringen und verschenkt ihr Herz an den Mann, der seines vor langer Zeit verloren zu haben scheint.
Niemand ahnt, wie eng ihrer aller Leben miteinander verbunden ist. Eines Tages beginnt Sophia die Stimme einer Frau zu hören, die ihr vertraut vorkommt. Sie muss sich entscheiden: Stellt sie sich ihrer Vergangenheit oder kehrt sie ihr für immer den Rücken?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Kristi_reads_books
5/5
14.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Fantasy wie ich es liebe ❤️❤️❤️
Ein Geheimnis, verborgen in einer Seele ... 1855 Ohne Erinnerung an ihr vergangenes Leben tritt Sophia eine Stelle als Gouvernante für die fünfjährige Tochter von Adrian Moore, dem Earl of Claydon Manor, an. Sofort wird die junge Frau von dem Anwesen auf beängstigende Weise angezogen. Zugleich fühlt sie sich dort geborgen und kann nur schwer ertragen, wie herzlos sich der Earl gegenüber seiner Tochter verhält. Sie versucht alles, Vater und Tochter einander näher zu bringen und verschenkt ihr Herz an den Mann, der seines vor langer Zeit verloren zu haben scheint. Niemand ahnt, wie eng ihrer aller Leben miteinander verbunden ist. Eines Tages beginnt Sophia die Stimme einer Frau zu hören, die ihr vertraut vorkommt. Sie muss sich entscheiden: Stellt sie sich ihrer Vergangenheit oder kehrt sie ihr für immer den Rücken?
Eine Geschichte die mich gefesselt hat und es war schwer es aus der Hand zu legen. Eins sehr emotionaler und fesselnder Roman. Gute gefallen haben mir auch die Rückblenden.
Sophia Emilia und Adrian habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Ich konnte mich in beide sehr heute hinein versetzen und konnte nachempfinden welche Last und Trauer sie jeweils in sich tragen. Ich wäre gern das ein oder andere ins Buch gesprungen und hätte Adrien die Meinung gesagt ..
Immer wenn ich dachte ich wüsste wie es enden würde hat Selina die Geschichte in eine andere Richtung gelenkt. Darum liebe ich die Bücher von Selina so sehr.
Für mich eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Es gab Szenen im Buch wo ich mich zusammenreißen musste um nicht in der Öffentlichkeit zu heulen.
Ich habe mitgelitten, gelacht, mit wich die Farbe aus dem Gesicht und ich habe geweint (zu Hause).
Solche Gefühle bei mir auszulösen ist sehr schwer bis unmöglich. Aber du liebe Selina hast es wiederholt geschafft
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher
Maria
5/5
09.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Tragik, Herzschmerz, Liebe und starke Charaktere in einem historischen Fantasy-Roman
In diesem Roman treffen Adrian und Sophie aufeinander, die beide eine tragische/schwierige Vergangenheit haben. Viel mehr möchte ich jetzt gar nicht zum Inhalt schreiben.
Ich habe das Buch gerade beendet und bin immer noch tief berührt. Dieses Buch reißt einen mit und lässt einen alle Emotionen durchlaufen.
Sowohl Adrian als auch Sophia waren mit sofort sympathisch. Sophia ist eine warmherzige, liebevolle Person, die viel Stärke ins sich birgt. Diese braucht sie auch, bei dem was alles auf sie zukommt.
Adrian hat sich nicht immer korrekt verhalten, seinen Wunsch nach Rache kann man aber irgendwie nachvollziehen. Aber ich wollte ihn häufig auch einfach nur schütteln. Aber immer wieder kommen seine Gefühle durch und man möchte ihn nur noch in den Arm nehmen.
Emma ist eine extrem starke und selbstlose Person, man leidet mit ihr und liebt sie einfach.
Die Charaktere haben einfach ganz viel tiefe und die Geschichte nimmt einen von Anfang bis Ende mit. Nicht nur, weil man die ganze Wahrheit erfahren möchte, sondern weil die Autorin es verstand die Gefühle zu transportieren. Ich war nicht nur einmal zu Tränen gerührt.
Eine ganz klare Leseempfehlung!
Mila G.
5/5
01.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine wunderschöne Geschichte voller Gefühl und Tiefe
Cover: Gleich nach dem ich die wunderschöne Illustration bewundert habe, ist mir das Cover ins Auge gesprungen. Es wirkt edel und doch verspielt. Eine gelungene Mischung, die den Inhalt perfekt widerspiegelt.
Schreibstil: Ich war unübertrieben ab der ersten Seite im Geschehen. Der Schreibstil ist an das Zeitalter in dem die Geschichte spielt angepasst und doch wunderbar flüssig zu lesen. Es war leicht durch die Zeilen zu fliegen und Selina Wilhelm hat ein Händchen für Atmosphäre. Einfach alle Sinne waren beim Lesen dabei.
Protagonisten:
Wir lernen zu beginn die meisten Charaktere kennen, aber Sophia sticht mit ihren fehlenden Erinnerungen und ihrer Güte gleich heraus. Adrian macht mich ebenso verrückt wie er auch Sophia verrückt macht, in vielerlei Hinsicht. Er ist ein verschlossener Mann, der dem Buchtitel seinen Sinn verleiht. Das Zusammenspiel der beiden ist wirklich mitreisend.
Persönliche Lieblinge: Sophia und Emma
Story: Wir landen mitten im Geschehen und lernen mit jeder Seite mehr über diese Epoche um 1850 in der die Geschichte spielt. Und ohne zu viel zu verraten, die Emotionen sind bei mir wirklich von Trauer bis Freude einmal durchgelaufen. Es fängt verzwickt an und mit jedem Kapitel lüften sich mehr Geheimnisse. Ganz besonders das Ende hat mich sehr überraschen können.
Fazit: Ich lege jedem dieses Buch ans Herz, der nach Gefühl und Tiefe sucht. Selina Wilhelm hat hier wirklich eine fantastische Geschichte über Vertrauen, Familie und den Kampf gegen die eigenen Dämonen gezaubert.
Wo wir gerade bei Zauberei sind: einen Hauch Magie könnt ihr auch finden.
Bewertung
aus Ludwigshafen
5/5
28.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine zerbrechliche Liebe & eine vergessene Vergangenheit vereint
In ihrem neuen Roman setzt Selina Wilhelm einmal mehr ihre Kunst des Schreibens unter Beweis.
Sophia lebt ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit, umso erstaunter ist sie, als sie Stelle der Gouvernante der kleinen Emilia antreten darf. Fortan lebt sie auf dem Anwesen von Adrian Moore & wird von allen herzlich Willkommen, während der Earl von Claydon Manor immer durch seine Abwesenheit glänzt & auch gegenüber seiner Tochter sehr eisig daherkommt. Sophia hört eine Stimme, die ihr immer wieder zu flüstert, dass sie sich erinnern soll & der kleinen Emilia helfen soll. Zunächst ist sie irritiert, da es scheint als spräche die verstorbene Mrs. Moore zu ihr, doch auch die kleine Emilia hört ihre Mutter & ist überzeugt, dass Sophia nicht nur hier ist um der Kleinen zu helfen, sondern auch um ihrer eigenen Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
"Das Geheimnis von Claydon Manor" ist mein erster Ausflug in die Welt der historischen Romane und hat mich definitiv nicht enttäuscht.
Selina konnte mich auch mit diesem Buch direkt zu Beginn abholen & zog mich in das Jahr 1855 in England.
In dieser Geschichte lernen wir zudem sehr viele Charaktere kennen und mit der Zeit auch lieben.
Unsere Hauptprotagonisten sind aber natürlich in erster Linie Sophia & Adrian als auch zu einem gewissen Teil natürlich die kleine Emilia.
Sophia ist durch den Verlust ihrer eigenen Vergangenheit natürlich oftmals in ihrem Verhalten etwas unsicher. Neben der Tochter des Earls blüht sie aber sofort auf. Als gehöre sie an die Seite eines Kindes & hätte nie etwas anderes getan als als Gouvernante zu arbeiten.
Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass Sophia hier vielleicht als bemitleidenswert erscheinen würde, da gerade diese Amnesie hätte dazu verleiten lassen können. Doch trotz der Ungewissheit und ihres oft unsicheren Verhaltens, tritt sie als starke Persönlichkeit auf. Unbeirrbar in ihrem Handeln ist sie die gute Seele des Buches & des Hauses. Sie wagt sich viel, für die damalige Zeit sogar zu viel, aber immer mit den richtigen Absichten.
Adrian kommt hingegen direkt zu Beginn sehr kühl daher. Er hält alle Menschen in seinem Umfeld auf Abstand. Gerade seine Tochter leidet hierunter. Er befindet sich in einem Kampf mit sich selbst & seiner Vergangenheit. Nach dem tragischen Tod seiner Frau Emma, verschließt er sich vor jeder möglichen Wärme und Liebe für ihn, die ihm allen voran von Emilia entgegengebracht wird. Immer wieder stößt er sie von sich & zerbricht dabei nicht nur das Herz seiner Tochter, sondern auch sich selbst immer wieder.
Da die Autorin den Leser auch immer wieder zurückführt in die Jahre mit seiner Frau, fällt der Grad zwischen Verachtung & Sympathie gegenüber diesem Mann sehr schmal aus. Es ist ein Drahtseilakt, bei dem ich aber immer wieder an das Gute in ihm glauben wollte.
Emilia ist hier aber definitiv der Sonnenschein der ganzen Geschichte. Trotz der Zurückweisung ihres Vaters ist sie voller Liebe & kindlichem Tatendrang die Welt zu entdecken.
Sie ist diejenige, die uns aufzeigen wird, dass nicht alles nur schwarz und weiß ist & dass es Dinge gibt, von denen wir Erwachsenen nicht mehr allzu viel verstehen oder sie gar sehen können.
Durch den Schreibstil von Selina Wilhelm kommt in diesem Buch auch zu keiner Zeit Langeweile auf. Ihr Storytelling ist detailreich & lässt einen in Gedanken selbst durch das viktorianische England streifen, auch, wenn wir die meiste Zeit hier natürlich auf dem Anwesen Claydon Manor verbringen. Ich für meinen Teil hätte nach Möglichkeit aber sehr gerne meine Sachen gepackt und wäre zu diesem bunten Haufen hinzugezogen.
Die Sprünge zwischen den Jahren 1849 & 1855 wurden hier auch sehr gut umgesetzt. Trotz der verschiedenen Handlungsstränge hatte man hierbei nie das Gefühl den Anschluss zu verlieren, sobald es einen erneuten Wechsel gab. Die Sprünge sind auch in der Kapitelübersicht gekennzeichnet, sodass man sofort weiß wo man sich nun befinden wird und jegliche Verwirrung ausgeschlossen ist.
Verwirrung erfährt man hier als Leser nur beim Lösen des Rätsels um den Tod von Emma (Adrians Frau), als auch um die Vergangenheit unseres Hauptcharakters Sophia.
Erst 70 Seiten vor Ende des Buches hatte ich eine vage Ahnung wohin die Reise gehen könnte. Diese Ahnung wurde aber nicht ganz bestätigt & so haute mich der Plottwist doch noch ganz unerwartet aus den Socken. Ein Twist wie er definitiv zur Autorin passt, wenn man bereits Bücher von ihr gelesen hat.
Ich kann verstehen, dass das Ende des Buches auch nicht jedermanns Fall ist. Auch ich musste das Ganze erst einmal sacken lassen & gedanklich das Ganze noch einmal durchgehen. Dabei habe ich für mich beschlossen, dass es ein guter Abschluss war. Alles, was ich mir sonst als Ende hätte ausmalen können, wäre einfach unbefriedigend gewesen. Die hier gefundene Lösung zur Beendigung ist bei genauerer Betrachtung für mich auch schlüssig mit der Handlung des Buches & den kleinen Hinweisen, welche hier immer wieder gesät werden.
Fazit:
LeserInnen die nicht nur auf der Suche nach einer Liebesgeschichte in längst vergangener Zeit sind, sondern auch gerne mitfiebern bei der Auflösung vieler Rätsel werden hier definitiv ihren Spaß haben.
Das Buch versprüht eine leichte Magie, welche so zerbrechlich ist wie ein kleiner Schmetterling.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
25.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Die Seele - fragil wie Schmetterlingsflügel
1855: Adrian Moore, der Earl of Claydon, Herr des Anwesens Claydon Manor und auch dort wohnhaft ist Witwer. Seine fünfjährige Tochter Emilia Halbwaise.
Emma, die einstige Herrin, starb durch ein Unglück, nicht lange, nachdem das Töchterchen geboren worden war. Adrian ist durch den einschneidenden Verlust etwas verbiestert sowie verbittert.
Er benötigt eine Gouvernante und diese wird die junge Sophia, die unter einer Amnesie leidet, was sie stark verunsichert und verletzlich macht.
Sophia generiert eine große Zuneigung und einen Beschützerinstinkt für Emilia. Sie kann nicht verstehen, warum Adrian so kalt zu seiner Tochter zu sein scheint.
Trotzdem werden Emotionen in ihr für Adrian geweckt - ein seltsamer, aber berückender Mesmerismus ist dort am Wirken.
Jemand legt seine schützenden Fittiche um Sophia. Es scheint, sie vernehme eine Stimme, jene Emmas, die erreichen möchte, daß Vater und Tochter wieder zärtlich harmonisieren.
Und Emilia sagt ja auch, daß sie den Geist ihrer Mutter sehen könne. Heißt es nicht, kleine Kinder seien noch dazu in der Lage? Geister zu sehen?
Wird Sophia es in all den Verstrickungen schaffen, ebenso noch ihr eigenes Mysterium zu lösen?
Das Buch ist wie "Rebecca", nur eben positiv konnotiert, anstatt eine gar düstere schaurige Gothic Novel zu sein.
Nicht nur die Urmutter Jane Austen, auch Georgette Heyer und andere haben dieses wunderbare Genre mitbegründet.
Hin zu modernen Adept*innen wie Lois Greiman, Shirlee Busbee, Cat Sebastian, KJ Charles, Patricia Carlyle oder eben hier Selina Wilhelm.
Verschiedene, geschickt eingebundene Zeitebenen wie Perspektiven bringen einem Sophia wie auch Emma unmittelbar sehr nahe.
Das Setting ist traumhaft schön, die Interdynamik zwischen den Protagonisten überzeugt. Das Haus wie die Landschaft spiegeln die Seelengefilde der überzeugenden Protagonisten.
Es gibt überraschende Kehren. Es ist ein sensibler, empathischer Erzählstil mit filigran gezeichneten Figuren und einem Plot, der doch sehr berührt. Ein sanftes, und dennoch mitreißendes Werk. Mit spezieller Facette, die besonders mich überzeugt hat. Danke, Selina Wilhelm!!!!!
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