Produktbild: Der glückliche Tod
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Albert Camus

1. Der glückliche Tod

Der glückliche Tod

Gesprochen von
1

10,49 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heiner Schmidt

Spieldauer

4 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783742421623

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Heiner Schmidt

Spieldauer

4 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

76

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens

Sprache

Deutsch

EAN

9783742421623

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  • Bewertung

    4/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein strukturell defizitäres, aber leidenschaftlich beschreibendes Werk

    Diese überschaubaren 150 Seiten Text (Nachwort und Anmerkungen ausgenommen) zeigen den eher nüchternen Albert Camus in einem etwas anderen Licht. Es ist ein dicht beschriebenes Werk, das mich länger beschäftigt hat (zumindest gedanklich), als die Seitenanzahl zunächst erahnen lässt. Zumindest was seine Prosa angeht, habe ich bisher ihn nie so voller Inbrunst und leidenschaftlicher Poesie erlebt. Seine eingängigen, lebendigen Beschreibungen der algerischen Natur, der unmittelbaren Umgebung Mersaults, prasseln auf dem Leser nur so nieder. Alle menschlichen Sinne werden hier angesprochen, die Unendlichkeit und Unergründlichkeit der Natur lassen sich nun so erahnen. Die Geschichte ist strukturell etwas ungereift, die einzelnen Episoden, zwar miteinander zu einer Geschichte verwoben, lassen aber doch in ihrer Verbindung zueinander eine gewisse Unbeholfenheit erkennen. Schließlich wurde dieser Roman nie zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Beschreibungen sind lebendig und die philosophische Erkenntnis ist klar und geschlossen ausgearbeitet. Wer den "Fremden" etwas zu lakonisch, zu apathisch fand, wird hier sicherlich ein anderes Bild des absurden Menschen sehen, dessen Beziehung zur Welt in deutlich wertschätzender Weise zum Ausdruck gebracht wird. Sprachlich gesehen ein lesenswertes Buch, dessen Wahrheit nur allzu deutlich dem Leser ins Gesicht scheint (um mich an dieser Stelle einer Lichtmetapher zu bedienen). In seiner Imperfektion ist "Der glückliche Tod" ein persönliches, buntes Buch, dessen ungefertigter Charakter die Leseerfahrung keinesfalls schmälert, wohl aber doch kontextualisiert (Hierfür bitte Nachwort und Anmerkungen lesen).

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