Celeste, eine 25-jährige Frau, die an Epilepsie leidet, erwacht aus ihrer Absence und befindet sich mutterseelenallein in ihrem Heimatort. Die Stadt scheint wie ausgestorben. Plötzlich tauchen seltsame Gestalten auf, die aus den Schatten aufsteigen. Als sich Celeste schon in der Falle sieht, taucht ihr Ex-Freund Vincent auf und sie entfliehen den Schattenwesen. Auch andere sind in der Stadt eingesperrt. Aber warum sind sie hier? Und überhaupt: Wo ist hier?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
09.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Kurzroman mit einer tiefgründigen Botschaft
"Wo ist hier?" von Linda Eicher erzählt die Geschichte von Celeste, einer 25-jährigen Frau, die an Epilepsie leidet. Nach einer Absence findet sie sich plötzlich allein in ihrem scheinbar verlassenen Heimatort wieder. Doch plötzlich tauchen aus den Schatten unheimliche Gestalten auf. In letzter Minute taucht ihr Ex-Freund Vincent auf und gemeinsam fliehen sie vor den unheimlichen Gestalten. Sie treffen auf weitere Personen, die ebenfalls in der Stadt gefangen sind.
„Wo ist hier?“ ist eine fesselnde Kurzroman, die sich durch ihre spannende Handlung und die tiefgründige Botschaft dahinter auszeichnet. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt und zusätzlich greift sie auch aktuelle gesellschaftliche Fragen und Themen auf.
Karin
5/5
31.03.2023
eBook (ePUB)
Ein spannender Science Fiction Kurzroman
"Wo ist hier" ist ein Science Fiction Kurzroman, der ein ernstes Thema in eine spannende Handlung verpackt. Das ist eine Mischung, die mir richtig gut gefallen hat. Dazu noch das schöne Cover, da kam ich einfach nicht an dem Buch vorbei.
Es geht um die 25-jährige Celeste, die an Epilepsie leidet. Sie erwacht aus einer Absence in ihrem Heimatort, der wie ausgestorben wirkt. Verfolgt von Schattenwesen trifft sie auf ihren Ex-Freund Vincent und schließlich noch auf einige Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen.
Beim Lesen stellten sich mir direkt einige Fragen. Warum finden sich ausgerechnet Menschen mit Beeinträchtigungen eingesperrt in einer ansonsten menschenleeren Stadt wieder? Was hat es mit den Schattenwesen, die Celeste verfolgen, auf sich? Und wo befinden sich Celeste und die anderen Protagonist:innen überhaupt?
Nach diesem mysteriösen Einstieg in die Handlung folgte ich Celeste, Vincent und den anderen Protagonist:innen gespannt durch die fremd anmutende Stadt. Nach und nach gelingt es Celeste und Vincent, die erschütternden Hintergründe zu enthüllen und die Motive des Verantwortlichen zu enttarnen.
Die Geschichte ist packend und spannend erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und so flog ich geradezu durch die 130 Seiten. Der Schluß hält dann noch einige Überraschungen bereit und rundet die Geschichte passend ab. Ein paar Seiten mehr wären hier aber schön gewesen.
Besonders gut gefallen hat mir die Botschaft, Menschen mit Behinderung gleichwertig und mit Respekt zu behandeln und nicht auszugrenzen. Die Gesellschaftskritik ist gut in die Science Fiction Handlung mit ihren Zukunftstechnologien eingebunden und wirkt niemals zu plakativ.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Daher gibt es von mir eine Lesempfehlung und 4,5 von 5 Sterne
Bewertung
4/5
02.05.2023
eBook (ePUB)
Kurzgeschichte mit einer starken Botschaft
(Werbung Rezensionsexemplar)
Rezension
Linda Eicher – Wo ist hier ?
Sterne
Celeste, eine 25-jährige Frau, die an Epilepsie leidet, erwacht aus ihrer Absence und befindet sich mutterseelenallein in ihrem Heimatort. Die Stadt scheint wie ausgestorben. Plötzlich tauchen seltsame Gestalten auf, die aus den Schatten aufsteigen. Als sich Celeste schon in der Falle sieht, taucht ihr Ex-Freund Vincent auf und sie entfliehen den Schattenwesen. Auch andere sind in der Stadt eingesperrt. Aber warum sind sie hier? Und überhaupt: Wo ist hier?
Ich hab dieses tolle Buch innerhalb 1.5 Std durchgelesen. Es ist einfach und verständlich geschrieben. Es war für mich auch alles sehr schlüssig und entstanden keine Logikfehler. Bevor ich mit dem Positiven anfange erst mal das negative. Das Buch ist relativ kurz gehalten. Das heißt, eine ganze Geschichte findet hier auf sehr wenig Seiten statt. Das hatte zur Folge, das die Handlungen in der Geschichte wirklich hart getaktet waren. Man wurde innerhalb von wenigen Sätzen in die nächste Situation katapultiert. Man hatte wenig Zeit, sich in die einzelnen Situationen richtig rein fühlen zu können und auch die Beschreibung der Umgebung wurde für meinen Geschmack vernachlässigt. Das hatte für mich zur Folge, das der Spannungsbogen hier relativ flach gehalten wurde.
Die Geschichte war aber keines Wegs langweilig oder uninteressant. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, aber ich würde mir wünschen, Sie würde die Situationen mehr ausschmücken.
Was ich an dem Buch aber unglaublich stark finde, ist die Botschaft dahinter.
Ich bin extrem Begeistert, das die Protagonistin hier eine Einschränkung hat und man hier sehr darauf bedacht war, auch diesen Menschen Aufmerksamkeit zu schenken.
Für mich eine klare Leseempfehlung.
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