Robinson kann nicht sterben. Das Spiel von Fiktion und Wirklichkeit bei Friedrich Forster
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.06.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
606 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346419835
Und indem der Leser die Fiktion - wenn auch nur distanziert - miterlebt, wird seine eigene Wirklichkeit mit neuen "Daten" ergänzt oder gar beeinflusst und auch die Wirklichkeit der fiktiven Figuren erhält Gültigkeit.
In Friedrich Forsters Erzählung "Robinson soll nicht sterben" (1949) wird dieses Verhältnis potenziert, indem ein intertextueller Bezug zu einem wirklichen Werk hergestellt wird und sich unter dem figuralen Personal des Textes eine Person unserer Realität befindet: der Autor des "Robinson Crusoe" - Daniel Defoe. Außerdem begegnet man im Text immer wieder den Begrifflichkeiten "Wahrheit" und "Lüge", sodass im Folgenden eine Betrachtung der außerfiktionalen und der innerfiktionalen Ebene vorgenommen wird, um den Wechselwirkungen zwischen Fiktion und Wirklichkeit bei Forsters Erzählung auf den Grund zu gehen. Weil allein schon der Titel "Robinson soll nicht sterben" die Unsterblichkeit bzw. Unvergänglichkeit literarischer Fiktion fordert, soll anschließend überprüft werden, inwieweit das wechselseitige Spiel von Fiktion und Wirklichkeit dazu beiträgt, fiktionalen Sachverhalten zu einer dauerhaft gültigen Existenz zu verhelfen.
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