• Produktbild: Eden Culture

Eden Culture Ökologie des Herzens für ein neues Morgen

18

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1519 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451826085

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

14.09.2021

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

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1519 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451826085

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  • Bewertung

    1/5

    13.09.2021

    eBook (PDF)

    Sancta Simplicitas!

    Das Buch „Eden Culture“ von Johannes Hartl wartet zuerst einmal mit einer ganz pfiffigen Idee auf: Lasst uns einen Wertekompass herausschälen, der uns Richtung weist, um wieder in einen paradiesischen Zustand zu gelangen, der uns heimführt! Diese Konnotation ist heute eine eher selten rezipierte Lesart der menschlichen Geschichte mit Gott, doch eine berechtigte. Auch eine Reduktion auf wesentliche Elemente solcher Bojen könnte man gut als Fokussierung verstehen. Für Hartl sind dies die Elemente Verbundenheit, Sinn und Schönheit, die er als „Herzensressource“ tituliert. Das kann man generell zu Themen machen (z. Bsp. Jüngerschaft o.ä.) oder auch auf dem Fundament einer bestimmten spirituellen Richtung (z. Bsp. ignatianisch o.ä.). Soweit alles legitim. ABER: Wenn sich jemand Theologe nennt, habe ich die Erwartung, dass Grundlage und Fundament einsichtig erarbeitet werden. Dazu gehört die komplette Exegese unter Berücksichtigung der speziellen Umstände der Redaktion der Schöpfungsberichte. Was macht Hartl? Er beginnt mit einer Erfahrung im eigenen Garten. Die entsprechenden Versatzstücke zu den Schöpfungsberichten muss man dann mühsam in Hartls Gedankenausführungen selbst sammeln. Fragen (z. Bsp. Was hat es mit dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse eigentlich auf sich?), das mit dem „Sündenfall“ einhergehende Problem der Theodizee oder auch die vermutlich auf den Baal-Kult verweisende Schlange – nur um einiges zu nennen – wird komplett übergangen. Interessant ist dabei die Beobachtung, dass bei der vom Autor eh schon wenig zu Rate gezogenen theologischen Literatur nur eine (sic!) zum Thema Schöpfungsberichte konsultiert wird (Willibald Sandler). Diese Art liegt ganz im Sinne Hartls, der meiner Meinung nach eine wie immer auch geartete Mystagogie verstandesmäßig nicht reflektieren möchte [Karl Rahner würde sich im Grabe umdrehen!]. Und damit trägt schon das Fundament seiner im Grunde ganz guten Idee nicht. (Wer sich damit näher auseinandersetzen möchte, dem sei die Aufsatzsammlung Nothelle-Wildfeuer (Hg.), Einfach nur Jesus?, Freiburg i. Br. 2018 empfohlen. Ich stimme in meiner Reflexion gänzlich mit den Fundamentaltheologen Hans-Joachim Höhn und Magnus Striet überein.) Sehr irritierend ist in seinen Ausführungen auch die ausschließliche Retrospektive auf den Schöpfungsbericht. Die Geschichte Gottes mit den Menschen, die Bünde, Jesus und die Hoffnung auf das „Reich Gottes“ finden überhaupt keine Berücksichtigung, sieht man mal vom Turmbau zu Babel ab und werden mit wenigen Sätzen ohne nähere Ausführung abgetan. Überhaupt: Das spezifisch christliche ist doch die Botschaft Jesu vom Reich Gottes. Wäre die Konnotation einer „Kingdom Culture“ da nicht die bessere Wahl gewesen? Und das mit dem Schöpfungsbericht zusammenhängende zentrale Thema der Erlösung durch den zweiten Adam und wie man dies heute denken und leben kann? Etwas anders ausgedrückt: Die Trias Verbundenheit-Sinn-Schönheit ist auch in der "weltlichen" Mindstyle-Literatur sehr gut vertreten. Genügend Autoren kommen dabei gänzlich ohne Religion aus und verstehen es, die Notwendigkeit dieser Ausrichtung plausibel zu machen. Auch subsumiert Hartl viele ganz wichtige Kompasswerte unter seiner Trias: Klarheit, Barmherzigkeit, etc. Dadurch verlieren diese an Kontur. Zusätzlich finde ich, dass Hartls Argumentationsmethodik häufig auf ein negatives Reframing bestimmter Sachverhalte beruhen, damit seine Argumente positiv dastehen (Bsp: Freie Marktwirtschaft ist gut. Sehen Sie sich doch mal an, was der Kommunismus angerichtet hat! Achtsamkeit und Meditation sind schlecht, da sie ja nur der Selbstoptimierung dienen. Kontemplation ist die einzig wahre Haltung!) Sehr oft trifft man dann auch Steinbruchmentalität an (Da wird z. Bsp. mal gerne nur das von Nietzsche genommen, was genehm ist: Die christliche Ehe mit der griechischen Philosophie und antiker, orientalischer Askese. Was ist denn jetzt mit Nietzsches Kritik der christlichen Ehe mit dem paulinischen Judaismus und den Mysterienkulten?) Eine beliebige Undifferenziertheit lässt sich zudem diagnostizieren (So gibt es für Hartl z. Bsp. nur DEN Konstruktivismus und nicht verschiedene Schulen.) Da Hartl Kahneman gelesen hat, sollten ihm solche Bias eigentlich nicht unterlaufen. Generell würde mich einmal interessieren, aus welchen Quellen Johannes Hartl seine Weltsicht speist. Das „Manifest Mission“ ist eine exoterische Sicht. Ich fände es redlich, wenn er mal die inneren Folien (Nietzsche? Rahner? Etc?) offenlegen würde. Sein System hat Methode. So wichtig das Herz und auch Mystik nach einer ziemlich langen europäischen Epoche der einseitig betonten Vernunft auch sind: Bitte denken Sie nach, bevor Sie ein Ticket für einen „Flug über den Wolken der Vernunft“ (Höhn) buchen! (Lesen Sie dazu auch meine Rezension zu Mönius, Religion ohne Kirche.) Hartls „Manifest“ ist nicht tragfähig und zeigt bereits anhand der unter dem Schlagwort „Dekonstruktion“ zu findenden, ehemals Gläubigen die fatalen Auswirkungen.

  • Bewertung

    aus St. Gallen

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein MUST und es lohnt sich!

    Hochinteressant, sehr sorgfältig geschrieben, sehr seriös recherchiert und entsprechende Folgerungen aufgezeigt. Ein grosses Danke und ein entsprechendes Kompliment dem Autor! Zum selber Lesen und zum Schenken!

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In was für einer Zukunft möchten...

    In was für einer Zukunft möchten wir leben? Wofür möchten wir eintreten? Hartl verknüpft Gedanken der Philosophie, Theologie und Psychologie und entwirft einen positiven, hoffnungsvollen & inspirierenden Blick auf die Zukunft der Menschheit. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    13.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Quo Vadis, Leben?

    Johannes Hartl lädt uns ein auf eine Reise quer durch die Disziplinen Philosophie, Psychologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Religion. Dabei steht stets die Frage im Raum, welche tiefe Sehnsucht der Mensch in sich trägt und welchen Nährstoff unser Leben so dringend braucht. Was passiert mit unserer Gesellschaft wenn nur noch Selbstoptimierung und Beschleunigung unser Leben bestimmt? Welchen Einfluss hat die frühkindliche Bindung auf unseren ganzen Lebensweg? Wie entsteht innere Stabilität und wie können wir sie erlangen? Auch der Aspekt der Sinnfrage wird intensiv thematisiert. Die Sinnhaftigkeit des Lebens ist mehr als nur Glück. Sie ist tiefer und von zentraler Bedeutung. Diese und viele weitere Fragen werden in dem Buch anhand von drei Geheimnissen - Verbundenheit, Sinn und Schönheit - erläutert. Es geht um den Weg zurück zu mehr innerer Ruhe, zu Quality Time mit der Familie und das alles in einer Welt der Zerrissenheit, einer hektischen Welt zwischen Beruf und Elternschaft. Gerade vollzeitbeschäftigte Ehepaare könnten Schwierigkeiten mit dem Buch haben. Der Autor geht mit den modernen Erziehungsformen hart ins Gericht und zeigt auf wie wichtig und prägend die frühkindlichen Bindung ist. Wo sind all die natürlichen, evolutionären Verbindungen hin? Die Sehnsucht und Vereinigung von Mutter und Kind, Mensch und Natur und nicht zuletzt Gott? Ein Buch, das zur Entschleunigung ermutigt, aber auch schonungslos offen über unsere Gesellschaft spricht und dabei natürlich subjektiv ist! Das Buch hat mich auf alle Fälle sehr nachdenklich gestimmt!

  • Bewertung

    aus Rosenheim

    5/5

    08.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig und inspirierend

    Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Es hat richtig gut getan. Es hat mich tief im Herzen angesprochen, dass ich mich nicht einfach treiben lasse und mit der Welt abfinde wie sie ist, sondern meiner Sehnsucht nach Echtheit, Verbundenheit und Wahrheit Raum gebe. Ich bin sehr technikaffin und habe mich und die anderen Menschen sehr funktional betrachtet. Nun sehe ich immer mehr durch den liebenden Blick meines Vaters auf die Menschen und die Situationen. Ich danke dem Autor für die hilfreichen Argumente für einen hoffnungsvollen Blick auf die Zukunft. Kann ich jedem empfehlen, der sich eine menschliche, moderne Zukunft wünscht, in der es sich lohnt zu leben.

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