Eli lebte in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs. Lissi ist eine moderne junge Frau von heute. Trotzdem erleben sie sehr ähnliche Dinge. Dabei sind in den verschiedenen Zeitläuften die Voraussetzungen, ist die Beurteilung der Erlebnisse und sind auch die Konsequenzen völlig unterschiedlich. Denn alles ist immer gleich und doch anders, da jede Zeit ihre eigene Wirklichkeit erzeugt. Mal entfernen sich deshalb die hier erzählten Geschichten der beiden Frauen weiter voneinander, mal laufen sie recht eng parallel, immer wieder berühren sie sich punktuell, um dann wieder im weiten Bogen umeinander herum zu mäandern. Miteinander verwoben sind die beiden Erzählungen durch eine Bücherkiste und eine darin liegende Handschrift. Da es Parallelgeschichten sind, werden sie auch parallel erzählt und abgedruckt. Die Leser*innen sollten sich auf das changierende Spiel von Seite zu Seite einlassen, sie können aber auch kapitelweise wechseln oder zuerst die eine Geschichte und dann die andere lesen.
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