Produktbild: Manifesto

Manifesto On Never Giving Up

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2022

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Ingram Publishers Services

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/2,9 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-8021-5890-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2022

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Ingram Publishers Services

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/2,9 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-8021-5890-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    13.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    empowert

    Das Buch von Bernadine Evaristo hat mir wirklich gut gefallen. Mein Interesse war ab der ersten Seite geweckt und hat sich über die spannende Geschichte erstreckt auch erhalten. Sicherlich hätte ich das Buch auch in einem mal durchlesen können, da der Schreibstil wirklich sehr angenehm ist und alle Leser*innen mitnimmt - Es fühlt sich beinahe so an, als würde man an die Hand genommen werden und durch das Leben der Autorin gefühlt. Nach der Lektüre habe ich mich sehr empowert gefühlt und vor allem ermutigt, einen noch stärkeren Blick für strukturelle Ungleichheiten zu entwickelt - die Wichtigkeit dessen stellt man auf jeden Fall nicht mehr infrage! Besonders gut gefallen haben mir die Textstellen, in denen Evaristo über ihre Mutter schreibt, da mich das Verhältnis der beiden sehr berührt hat. Ich empfehle das Buch allen Leser*innen - ganz dringend auch Nichtbetroffenen, da man wirklich sehr viel lernen kann und sollte!

  • Bewertung

    aus Bühne

    5/5

    03.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende Frau

    Das Buch von Berardine Evaristo ist die beeindruckende Geschichte ihres Lebens und eine Aufforderung an alle Menschen, menschlich zu sein und nicht irgendwelche Vorurteile zu pflegen. Nachdem ich 'Mädchen, Frau, etc.' gelesen hatte, wollte ich gerne mehr über die Autorin erfahren und wurde mit dem Buch wirklich belohnt. Unglaublich, über welche Hindernisse jemand zwangsweise gehen muss, sowohl gesellschaftlich, wie auch privat. Bernardine Evaristo hat es mit bewundernswerter Kraft geschafft und ist ihrem eigenen Weg gefolgt. Gerade in dieser Zeit, wieder neu aufkommender Vorurteile, wohin man auch schaut, ist dies Buch eigentlich in 'Mustread' für jeden, denn die Autorin findet klare Worte und beschönigt nichts. Ich werde jetzt 'Mädchen, Frau, etc.' noch einmal mir zu Gemüte führen und dabei bestimmt einen anderen Blickwinkel haben. Der Schreibstil war flüssig und kam mir entgegen und die einzelnen Kapitel sind gut aufgeteilt - toll fand ich die vielen Fotographien, so dass man sich die Personen, von denen die Autorin spricht auch wirklich vorstellen kann. Hier empfehle ich gerne weiter und gebe 5/5 Sternen.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    31.01.2022

    eBook (ePUB)

    Mein erstes Highlight 2022

    Für Bernardine Evaristo war es ein harter Weg, bis sie den Booker - Preis entgegennehmen konnte. Sie war damit die erste „schwarze“ Autorin, die damit ausgezeichnet wurde. „Manifesto“ ist eine Biographie, die ihren Kampf um Anerkennung beschreibt. Vorurteile sind ihr nicht fremd und sie weiß, wie verletzend Herabsetzungen von Unwissenden sein können. Niemals aufgeben, das ist ihr Wahlspruch. Vor ihrem Durchbruch zur Bestsellerautorin galt sie als Lesbe, unangenehmes Gegenüber und erfolglose Schriftstellerin. Wie sie den Durchbruch schaffte und was bis heute antreibt, das können Sie in ihrem neuesten Werk nachlesen. Von dem Buch Mädchen, Frau, etc. hörte ich zwar viel, las es allerdings nicht. „Manifesto“ wurde ebenfalls von Bernardine Evaristo geschrieben und es ist das erste Lesehighlight 2022 für mich. So tiefgründig und gleichzeitig niemals langweilig schreibt sie. Ihre Meinung zu Rassismus, der DNA aller Menschen und über die ach so überragenden „Weißen“, die kann ich nur unterstreichen. Ihr Weg bis zum Erfolg war steinig und trotzdem wirkt sie in keinem Satz anklagend oder nachtragend. Was mich besonders für sie einnahm, sie bekam den Booker-Preis im Jahr 2019. Da war sie 60 Jahre alt. Die zweite Botschaft in der Autobiographie für ist, dass wir auch im „hohen Alter“ (für viele jungen Leute) noch sehr gut schreiben und renommierte Preise bekommen können. Das Buch regt zum mitdenken an. Es zeigt, welche Möglichkeiten jeder Mensch in seinem Leben hat. Egal, wo er aufwächst und wer seine Eltern sind. Die Leseempfehlung gebe ich ohne Einschränkungen.

  • Webervogel

    4/5

    14.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fordernd und bereichernd

    Gleich das erste Kapitel von Evaristos „Manifesto“ fand ich am packendsten: Hier geht es um „Herkunft, Kindheit, Familie, Ursprünge“ und die Autorin beschreibt ihr Aufwachsen als viertes von acht Kindern in einer britisch-nigerianischen Familie. Wobei das nigerianische Erbe erst einmal keine große Rolle spielt, denn Evaristos Vater hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen, pflegte keine Kontakte in seine Heimat und versuchte erst gar nicht, Sprache, Tradition o.ä. an seine Kinder weiterzugeben. Was allerdings für die Nachbarschaft bis hin zur Oma mütterlicherseits eine große Rolle spielte: seine Hautfarbe und die der Evaristo-Kinder. Die Autorin wurde 1959 in ein Land geboren, in dem ihr von klein auf vermittelt wurde, als person of colour keine echte Engländerin zu sein. Was es bedeutet, nur die englische Kultur zu kennen, ihr aber gleichzeitig nicht als zugehörig bzw. ebenbürtig angesehen zu werden, macht Evaristo für ihre Leser*innen annähernd erlebbar. In weiteren Kapiteln beschäftigt sich die Autorin mit den Prägungen durch ihre wechselnden Wohnsituationen und ihr mindestens ebenso abwechslungsreiches Liebesleben, außerdem mit ihrer kreativen Entwicklung am Theater und schließlich als Autorin. Evaristo gewährt dabei zwar sehr persönliche Einblicke in ihr Seelenleben, bewahrt aber trotzdem eine gewisse Distanz, was vermutlich daran liegt, dass sie beim Schreiben ihres „Manifesto“ bereits um die 60 Jahre alt war und vor allem auf ihr deutlich jüngeres Ich zurückblickt. Vor allem die Einblicke in ihr Arbeitsethos und ihre Herangehensweise an den Schreibprozess fand ich interessant. Aber auch ihr Umgang mit den großen Themen Rassismus und Gender im Wandel der Zeit ist überaus reflektiert und bietet viele Denkanstöße. Bernardine Evaristo wirkt sehr ehrlich mit ihren Leser*innen, fordert sie aber auch mit komplexen Themen und Gedankengängen, die jedoch immer nachvollziehbar bleiben, weil sie eine Meisterin im Umgang mit Sprache ist (und die Übersetzerin Tanja Handels ihr Buch offensichtlich sehr gekonnt ins Deutsche übertragen hat). Wieder eine äußerst bereichernde Lektüre dieser Autorin.

  • Bewertung

    4/5

    30.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manifesto

    Bernadine Evaristo in einer Biographie über ihr eigenes Leben: "Manifesto: Warum ich niemals aufgebe". Sie eine Frau, Schwarz, Lesbisch, Prekär und Schriftstellerin. Warum sie niemals aufgegebeb hat, ist das intime, inspirierende und kompromisslose Zeugnis dafür, wie Bernardine Evaristo, Booker-Preisträgerin und Bestsellerautorin, es geschafft hat, ihren eigenen Weg zu finden und ihn allen Widerständen zum Trotz unbeirrt weiterzugehen. In ihrem Buch animiert sie Jeden seinen eigenen Weg zu gehen, trotz aller Widerstände und Herausforderungen. Und ihre Lebensgeschichte spornt dazu auch gewissermaßen an. Es ist in jedem Fall eine bewegende Geschichte über ihr Leben und man fühlt mit ihr mit. Buchtitel und Buchcover sind sehr passend gewählt und man weiß, was einem erwartet. Da ich eigentlich kein großes Interesse an Biographien habe, war ich doch erstaunt über dieses Buch.

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