Produktbild: SEA. Die Lebenden und die, die sterben

SEA. Die Lebenden und die, die sterben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2021

Verlag

KJM Buchverlag

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,5 cm

Gewicht

588 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96194-121-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2021

Verlag

KJM Buchverlag

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,5 cm

Gewicht

588 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96194-121-6

Herstelleradresse

Klaas Jarchow Media Buchverlag GmbH & Co. KG
Hasenhöhe 26
22587 Hamburg
Deutschland
Email: info@jarchow-media.de
Url: www.jarchow-media.de
Telephone: +49 40 86629655

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  • Ste

    5/5

    10.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der ungewohnte…

    Ein Roman, der ungewohnte Wege geht Inhalt: Der 20-jährige Warren Liebermann macht gemeinsam mit seinem Vater Charles Fabianski Urlaub auf einer schwedischen Schäre. Die Insel mutet idyllisch an: Wellen schwappen beruhigend an die felsige Küste, Wiesen und Wälder sind naturbelassen und nur eine Handvoll Menschen bewohnt die Insel. Doch der Schein trügt: Nicht jeder Inselbewohner hat gute Absichten… Persönliche Meinung: „Sea. Die Lebenden und die, die sterben“ ist ein Roman von Norbert Klugmann und Klaas Jarchow. Nach „River“ (erschienen 2020) ist es der zweite Teil der „River – Sea – Lake“-Trilogie. „Sea“, das fünf Jahre nach den Ereignissen von „River“ spielt, erzählt die in „River“ begonnene Geschichte von Warren Liebermann und seiner unorthodoxen Familie weiter. Die Handlung beider Romane ist in sich abgeschlossen. Auch werden in „Sea“ alle nötigen Hintergrundinformationen genannt, sodass man den Roman ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann. Erzählt wird „Sea“ von einem allwissenden Erzähler, der sich aber häufig hinter der Perspektive der Figuren (meist Warrens) versteckt. „Sea“ lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Inhaltlich beschäftigt sich der Roman mit einem gesellschaftlichen Problem der Gegenwart (Ich nenne es jetzt nicht beim Namen, um Spoiler zu vermeiden). Außerdem finden sich in der Handlung Coming of Age-Elemente wie die erste, große Liebe und das sexuelle Erwachen. Gleichzeitig ist „Sea“ aber auch ein Familienroman – und zwar in zweifacher Hinsicht. So wird nicht nur die Geschichte von Warrens Familie (weiter)erzählt. Auch die Familiengeschichte der Bewohnenden der Schären-Insel spielt eine große Rolle. Um die Geschichte der Schären-Familie zu erzählen, werden häufig Zeitsprünge in die Vergangenheit gemacht (meist in die 1970er und 80er Jahre). Interessant ist in diesem Kontext, dass diese Zeitsprünge – ebenso wie „River“ – im Blankeneser Treppenviertel spielen, wodurch ein schöner Querverweis zwischen „River“ und „Sea“ entsteht. Der Erzählton von „Sea“ ist distanziert bis lakonisch, woran man sich zunächst gewöhnen muss: Der Erzähler beschreibt Szenen nüchtern, häufig parataktisch. Dialoge zwischen den Figuren nehmen einen großen Raum ein, weshalb der Erzähler oft zurücktritt. Die Figuren bleiben durch den Rücktritt der Erzählinstanz stellenweise blass, was aber gleichzeitig zum Konzept der Trilogie gehört: Wie schon bei „River“ gibt es auch bei „Sea“ einen geheimen Protagonisten, der das Leben der anderen (menschlichen) Hauptfiguren beeinflusst: Bei „River“ ist es die Elbe, die sich an das Treppenviertel schmiegt; bei „Sea“ hingegen die Ostsee, die die schroffe Küste der Schäre umfließt. Im Fokus stehen daher weniger die Figuren als viel mehr die Gewässer, die diese Figuren umgeben und prägen. „Sea“ ist ein Roman, der in Bezug auf Figurenzeichnung, Grundidee und Erzählton ungewohnte Wege geht, wodurch er insgesamt eine interessante Lektüre ist.

  • Bewertung

    4/5

    10.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der ungewohnte Wege geht

    Inhalt: Der 20-jährige Warren Liebermann macht gemeinsam mit seinem Vater Charles Fabianski Urlaub auf einer schwedischen Schäre. Die Insel mutet idyllisch an: Wellen schwappen beruhigend an die felsige Küste, Wiesen und Wälder sind naturbelassen und nur eine Handvoll Menschen bewohnt die Insel. Doch der Schein trügt: Nicht jeder Inselbewohner hat gute Absichten… Persönliche Meinung: „Sea. Die Lebenden und die, die sterben“ ist ein Roman von Norbert Klugmann und Klaas Jarchow. Nach „River“ (erschienen 2020) ist es der zweite Teil der „River – Sea – Lake“-Trilogie. „Sea“, das fünf Jahre nach den Ereignissen von „River“ spielt, erzählt die in „River“ begonnene Geschichte von Warren Liebermann und seiner unorthodoxen Familie weiter. Die Handlung beider Romane ist in sich abgeschlossen. Auch werden in „Sea“ alle nötigen Hintergrundinformationen genannt, sodass man den Roman ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen kann. Erzählt wird „Sea“ von einem allwissenden Erzähler, der sich aber häufig hinter der Perspektive der Figuren (meist Warrens) versteckt. „Sea“ lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Inhaltlich beschäftigt sich der Roman mit einem gesellschaftlichen Problem der Gegenwart (Ich nenne es jetzt nicht beim Namen, um Spoiler zu vermeiden). Außerdem finden sich in der Handlung Coming of Age-Elemente wie die erste, große Liebe und das sexuelle Erwachen. Gleichzeitig ist „Sea“ aber auch ein Familienroman – und zwar in zweifacher Hinsicht. So wird nicht nur die Geschichte von Warrens Familie (weiter)erzählt. Auch die Familiengeschichte der Bewohnenden der Schären-Insel spielt eine große Rolle. Um die Geschichte der Schären-Familie zu erzählen, werden häufig Zeitsprünge in die Vergangenheit gemacht (meist in die 1970er und 80er Jahre). Interessant ist in diesem Kontext, dass diese Zeitsprünge – ebenso wie „River“ – im Blankeneser Treppenviertel spielen, wodurch ein schöner Querverweis zwischen „River“ und „Sea“ entsteht. Der Erzählton von „Sea“ ist distanziert bis lakonisch, woran man sich zunächst gewöhnen muss: Der Erzähler beschreibt Szenen nüchtern, häufig parataktisch. Dialoge zwischen den Figuren nehmen einen großen Raum ein, weshalb der Erzähler oft zurücktritt. Die Figuren bleiben durch den Rücktritt der Erzählinstanz stellenweise blass, was aber gleichzeitig zum Konzept der Trilogie gehört: Wie schon bei „River“ gibt es auch bei „Sea“ einen geheimen Protagonisten, der das Leben der anderen (menschlichen) Hauptfiguren beeinflusst: Bei „River“ ist es die Elbe, die sich an das Treppenviertel schmiegt; bei „Sea“ hingegen die Ostsee, die die schroffe Küste der Schäre umfließt. Im Fokus stehen daher weniger die Figuren als viel mehr die Gewässer, die diese Figuren umgeben und prägen. „Sea“ ist ein Roman, der in Bezug auf Figurenzeichnung, Grundidee und Erzählton ungewohnte Wege geht, wodurch er insgesamt eine interessante Lektüre ist.

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    3/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klappentext: „Warren ist 20…

    Klappentext: „Warren ist 20 Jahre alt und verbringt den Sommer mit seinem Vater Charles in den Schären vor Stockholm. Während der Corona-Pandemie ist eine abgelegene Insel in der betörend schönen Landschaft der Schären nicht die schlechteste Location. Warrens Mutter Sidney ist auf Pilgertour in Spanien. Bodyguard John ist noch in Mexiko in eigenen Geschäften unterwegs. Die Insel, auf der sich Charles und Warren einquartiert haben, sieht nach Bullerbü aus. Eine Kuhherde läuft frei herum, es gibt einige Pferde, Hühner. Doch einiges ist besonders. Ein Sternekoch betreibt dort ein Restaurant mit einer hoch spezialisierten Küche, es wird ausschließlich mit dem gekocht, was die schwedische Heimat bereithält. Neben dem Restaurant gibt es noch das Kapitänshaus, in das Warren und Charles einziehen, und einen alten Bauernhof. Über eine Liebelei – oder ist es Liebe? – mit einer der Hilfen im Restaurant erfährt Warren mehr über die Besitzer. Der Hof gehört einem in Hamburg sehr bekannten Rechtsanwalt aus der rechtsextremen Szene, aus genau jenem Viertel der Stadt, in dem Warren, Sidney und Charles noch bis vor kurzem lebten. Als Warren Beobachter eines Kameradschaftstreffens im Heimatmuseum auf der Insel wird, weiß er zu viel. Charles ruft John aus Mexiko zurück. Parallel zu den Ereignissen auf der Insel erzählt der Roman die Vorgeschichte der handelnden Personen im bekannten Elbvorort und dem Dänemark der Nachkriegszeit.“ Das Autorenduo Norbert Klugmann und Klaas Jarchow haben mit „Sea“ einen komplexen und, für meine Begriffe, leider hier und da einen verworrenen Roman verfasst. Die Geschichte ist vom Zeitfenster her aktuell. Die Figuren werden deutlich beschrieben und auch der rote Faden der Geschichte lässt sich mit der Zeit erkennen aber dennoch werden einfach zu viel Figuren, zu viele Situationen und Machenschaften, zu viele Orte eingebaut, die den gesamten Plot hier und da aus dem Ruder laufen lassen. Hier sind selbst die eigens dafür gemachten Textnotizen zum Buch nicht immer hilfreich gewesen, denn irgendwann verliert man den Überblick über das Geschehen. Die Figuren erhalten auf Grund dessen keine richtige Tiefe und man muss wirklich hier am Ball bleiben um es nicht gänzlich zu verlieren. Einige Textlänge untermalen dies dann noch obendrein, aber der Ausdruck und auch der generelle Schreibstil haben etwas besonderes an sich. Dieses Buch ist schon besonders aber hat mich nicht packen können. Mir waren die Verläufe zu weitreichend und zudem unterliegt es keinem spezifischen Genre. Ich vergebe hier gute 3 von 5 Sterne.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    3/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3 Sterne

    Klappentext: „Warren ist 20 Jahre alt und verbringt den Sommer mit seinem Vater Charles in den Schären vor Stockholm. Während der Corona-Pandemie ist eine abgelegene Insel in der betörend schönen Landschaft der Schären nicht die schlechteste Location. Warrens Mutter Sidney ist auf Pilgertour in Spanien. Bodyguard John ist noch in Mexiko in eigenen Geschäften unterwegs. Die Insel, auf der sich Charles und Warren einquartiert haben, sieht nach Bullerbü aus. Eine Kuhherde läuft frei herum, es gibt einige Pferde, Hühner. Doch einiges ist besonders. Ein Sternekoch betreibt dort ein Restaurant mit einer hoch spezialisierten Küche, es wird ausschließlich mit dem gekocht, was die schwedische Heimat bereithält. Neben dem Restaurant gibt es noch das Kapitänshaus, in das Warren und Charles einziehen, und einen alten Bauernhof. Über eine Liebelei – oder ist es Liebe? – mit einer der Hilfen im Restaurant erfährt Warren mehr über die Besitzer. Der Hof gehört einem in Hamburg sehr bekannten Rechtsanwalt aus der rechtsextremen Szene, aus genau jenem Viertel der Stadt, in dem Warren, Sidney und Charles noch bis vor kurzem lebten. Als Warren Beobachter eines Kameradschaftstreffens im Heimatmuseum auf der Insel wird, weiß er zu viel. Charles ruft John aus Mexiko zurück. Parallel zu den Ereignissen auf der Insel erzählt der Roman die Vorgeschichte der handelnden Personen im bekannten Elbvorort und dem Dänemark der Nachkriegszeit.“ Das Autorenduo Norbert Klugmann und Klaas Jarchow haben mit „Sea“ einen komplexen und, für meine Begriffe, leider hier und da einen verworrenen Roman verfasst. Die Geschichte ist vom Zeitfenster her aktuell. Die Figuren werden deutlich beschrieben und auch der rote Faden der Geschichte lässt sich mit der Zeit erkennen aber dennoch werden einfach zu viel Figuren, zu viele Situationen und Machenschaften, zu viele Orte eingebaut, die den gesamten Plot hier und da aus dem Ruder laufen lassen. Hier sind selbst die eigens dafür gemachten Textnotizen zum Buch nicht immer hilfreich gewesen, denn irgendwann verliert man den Überblick über das Geschehen. Die Figuren erhalten auf Grund dessen keine richtige Tiefe und man muss wirklich hier am Ball bleiben um es nicht gänzlich zu verlieren. Einige Textlänge untermalen dies dann noch obendrein, aber der Ausdruck und auch der generelle Schreibstil haben etwas besonderes an sich. Dieses Buch ist schon besonders aber hat mich nicht packen können. Mir waren die Verläufe zu weitreichend und zudem unterliegt es keinem spezifischen Genre. Ich vergebe hier gute 3 von 5 Sterne.

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