Produktbild: Schicksal
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Zeruya Shalev

1. Schicksal

Schicksal

Gesprochen von
5

11,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Maria Schrader + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844925555

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.05.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

152

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844925555

Herstelleradresse

OSTERWOLDaudio
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • J. Kaiser

    5/5

    07.07.2021

    Hörbuch-Download

    Fesselnd und spannend

    Klapptext: Atara ist zum zweiten Mal verheiratet, doch neuerdings scheint Alex sich immer weiter von ihr zu entfernen. Noch größere Sorgen macht ihr der gemeinsame Sohn, ein Elitesoldat, der nach dem letzten Einsatz kaum das Haus verlässt. So sucht Atara Rachel die erste Frau ihres Vaters auf. Die Begegnung der beiden Frauen endet in einer Katastrophe. Fazit: Meine Erwartungen in diese Geschichte waren gross. Rachel war in jungen Jahren Freiheitskämpferin für die Untergrundmiliz Lechi. Man merkt schnell, dass der Fokus auf der Gefühlswelt der Personen zu liegen kommt. Die Weiterentwicklung von Ataras wird sofort spürbar. Die Handlung wird bildgewaltig beschrieben. Die Vorstellung der Gegebenheiten ist so gut nachvollziehbar. Die beiden Sprecher sind sehr gut und das Zuhören sehr entspannt. Obgleich die Geschichte fesselnd und spannend ist. Das Ende der Geschichte ist nicht voraussehbar. Das Buch kann ich sehr empfehlen.

  • Wedma

    5/5

    01.07.2021

    Hörbuch-Download

    Beeindruckend! Tiefgründig und schonungslos.

    Ein Hörerlebnis der besonderen Art. Eine Geschichte, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Klappentext beschreibt die Eckpunkte sehr gut. Wie in vielen literarischen Werken liegt hier der Schwerpunkt nicht auf der Handlung. Vielmehr lebt das Ganze von der Beschreibung. Die Gedanken, Gefühle, Befürchtungen, Vermutungen beider Frauen wurden detailliert dargelegt. Das Leben von Rachel bietet mehr Geschehen. Es war interessant, mehr über das Leben der Kämpferin und ihr damaliges Leben zu erfahren. Atara ist ein ganz anderer Typ. Sehr impulsiv, handelt oft intuitiv, sie ist so sehr Frau. Manchmal erschienen die Übergänge so fließend, dass es schwierig zu unterscheiden war, bei welcher Frau man gerade verweilte. Nach und nach kam die Vermutung, dass dies als ein Kunstgriff zu begreifen war, der die Parallelen zwischen diesen zwei sehr unterschiedlichen Frauen sichtbar machte. Mit Parallelen wurde hier aktiv gearbeitet. So konnte man diese zwei Frauen vergleichen. Die eine kämpfte selbstvergessen für die bessere Welt, die andere gehört der späteren, heutigen Generation und müsste die Früchte der Arbeit der „Vorkämpferin“ normalerweise genießen. Aber nach Genuss sieht ihr Leben kaum aus. Die große Liebe artete in endlose und oft sinnfreie Streitereien aus. Und nichts war, wie es von den Idealisten der früheren Generation angedacht wurde. Auch diese Offenheit, mit der die gegenwärtige Generation ihr Leben bewertet, diese Gnadenlosigkeit, mit der die Figuren über ihr Land, seine politische Lage und das Leben darin sprechen, fand ich schon beeindruckend. In dieser Hinsicht erinnerte es mich an Arnon Grünbergs neustes Buch „Besetzte Gebiete“. Der Schluss ist schon überraschend, in vielerlei Hinsicht. „Die Lösung“/ Pointe liegt nicht auf der Hand, erfordert geistige Arbeit. Es ist kein Roman, den man eben schnell in einem Zug durchhört. Es hat reichlich Gehalt, es bietet viel Stoff zum Nachdenken, Nachempfinden. Pausen gehören unbedingt dazu. Die Erzählerinnen Maria Schrader, Eva Meckbach haben wunderbar gelesen. Besonders die Charaktere der beiden Frauen, ihre emotionalen Zustände uvm. wurden prima ausgearbeitet, wie auch die anderen Figuren, und den Hörern nähergebracht. Eine großartige Darbietung. Ich freue mich, so eine hochtalentierte Autorin wie Zeruya Shalev auf diesem Wege kennengelernt zu haben. Gern vergebe ich 5 Sterne und eine Hörempfehlung.

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    10.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Frauen auf der Suche

    Dieses Buch war eine Premiere für mich. Ich hatte mich bis dato noch nie an ein Buch von Zeruya Shalev herangewagt, obwohl mich Israel sehr interessiert und die Autorin von dort stammt. Nachdem mir nun aber schon so viele Freund:innen gesagt haben, das Zeruya Shalev ihre Lieblingsautorin ist, habe ich es nun endlich gewagt, ihr aktuelles Buch zu lesen. Seit Ende September 2022 ist das Buch jetzt auch als Taschenbuch erhältlich. Ich muss aber gestehen, dass es mir ausgesprochen schwergefallen ist, eine Besprechung über dieses Buch zu schreiben. Nicht dass das Buch mir nicht gefallen hat. Aber ich fand es ausgesprochen schwierig zu lesen. Und dementsprechend lange habe ich auch für diesen Roman gebraucht. Der Großteil der Geschichte findet in den Köpfen der beiden Protagonistinnen statt. Atara grübelt über ihre Beziehung zu Alex nach. Er ist ihr zweiter Ehemann und ihre große Liebe. Doch in letzter Zeit streiten sie fast nur noch, obwohl sie sich noch lieben. Und seit dem Tod ihres Vaters Meno denkt sie auch häufig über ihre schwierige Kindheit nach. Warum hat ihr Vater immer ihre ältere Schwester vorgezogen, die aber auch ein braves Vorzeigekind war? Liegt es daran, dass Atara ein sehr eigenwilliges Kind war? Oder liegt es daran, dass sie der ersten großen Liebe ihres Vater sehr ähnlich sieht? Diese Rachel – einmal hat sie per Zufall ein Bild von ihr gesehen – wird in ihrer Familie totgeschwiegen. Niemand darf über das Thema reden. Doch auf dem Totenbett verwechselt ihr Vater Atara plötzlich mit Rachel. Atara beschließt, dass sie Rachel finden muss, um die Geschichte ihres Vaters kennenzulernen. Vielleicht hilft es ihr in ihrer eigenen Situation weiter. Rachel ist schon Anfang neunzig und lebt alleine in einer Siedlung im Westjordanland. Sie hat ihre erste große Liebe nie vergessen. Und sie versteht bis heute nicht, warum er sie plötzlich ohne Erklärung verlassen hat. Rachel denkt viel über die Zeit vor der Staatsgründung Israels nach. Damals waren sie und Meno und noch viele weitere Freunde Kämpfer der Untergrundorganisation Lechi. Sie hatten Träume, die sich nie erfüllt haben. Sie hatten für ihr Land gekämpft, werden aber auch heute noch als Terroristen und nicht als Freiheitskämpfer angesehen. Ihr älterer Sohn verachtet sie, ihr jüngerer ist chassidischer Rabbi geworden. Werden die beiden Frauen sich treffen? Und können sie einander helfen, ihr jeweiliges Leben zu verstehen? Die Geschichte wechselt Kapitelweise zwischen Rachel und Atara hin und her. Ganz viel des Romans nehmen Erinnerungen der beiden Frauen ein. Lange Zeit passiert nicht wirklich etwas. Doch dann passiert relativ viel auf einmal. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Die Geschichten der beiden Frauen werden ein zweites Mal verknüpft. Besonders interessant fand ich die Erinnerungen Rachels. Ich hatte bisher noch nie von dieser Untergrundorganisation Lechi gehört. Das Vorgehen der Organisation als auch ihre Ziele waren anders als ich es mir vorgestellt hatte. In diesem Roman geht es um die Geschichte Israels und um das Leben der ganz unterschiedlichen Menschen dieses Landes. Es geht um Liebe, um Verstehen und um Loslassen. Und es geht um Religion und Atheismus, die israelische Armee und das Leben allgemein. Mich hat diese Geschichte durchaus in den Bann gezogen. Aber ich konnte den Gedankengängen der beiden Frauen nicht immer folgen. Faszinierend fand ich, wie die Schicksale der beiden Frauen auf verschiedenen Eben verwoben sind. Nach einem sehr traurigen Schicksal in der Vergangenheit schlägt das Schicksal auch in der Gegenwart erneut zu. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Besprechung ein wenig weiterhelfen. Aber Sie finden hier ja auch noch diverse andere Besprechungen. Und zusammen ergeben sie einen guten Eindruck des Buches.

  • Barbara T.

    aus Hagen

    4/5

    21.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Schicksalhafte Entscheidungen

    Zwei unterschiedliche Protagonistinnen spielen in dem Roman von Zeruya Shalev entscheidende Rolle. Die eine von ihnen ist die betagte Rachel, die in den Erinnerungen an ihre Jugend und an den Kampf in der Untergrundmiliz gegen die britische Besatzungsmacht versinkt. Die andere ist Atara, die Tochter von Meno, der zusammen mit Rachel bei Lechi war. Rachel und Meno lebten für ihre Idee, sie träumten von einem freien Staat Israel, in dem Juden und Araber friedlich zusammenleben könnten. Sie liebten einander und haben spontan geheiratet. Eines Tages hat Meno ohne ein Wort zu sagen seine geliebte Rachel verlassen. Nach der Scheidung haben sie sich aus den Augen verloren. Atara ist Menos Tochter aus seiner zweiten Ehe. Aus unerklärlichen Gründen hat Meno sie immer wieder schikaniert und misshandelt. Erst kurz vor seinem Tod hat sie über Rachel erfahren und jetzt will sie diese Frau unbedingt kennenlernen. In einem aber sind die beiden Frauen gleich: beide hadern sie mit ihrem Schicksal, beide sind mit ihrem Leben unzufrieden, beide suchen nach Antworten über die Geheimnisse und Lügen aus der Vergangenheit. Und beide hoffen, dass sie einander helfen können. Rachel und Atara erzählen ihre Geschichten, geben offen ihre Gedanken und Gefühle preis. Zeruya Salev kann die Erzählungen der beiden Frauen meisterhaft darstellen. Ich hatte oft das Gefühl selbst den beiden Frauen zuzuhören; der aufgeregten, in ihrer Ehe unzufriedenen Atara, die in Gedanken mit ihrem Mann Alex schimpfte oder wenn sie sich unnötig Sorgen um ihre erwachsenen Kinder machte. Und auch der enttäuschten Rachel hörte ich aufmerksam zu, der Frau, die von ihrem geliebten Meno so sehr verletzt wurde, und die über den „Verlust der Vision, für die sie gekämpft hatten“ (64) nicht hinwegkommen konnte. Ich bin in der Gedankenwelt der beiden Frauen versunken und viele von ihren Meinungen konnte ich bedingungslos teilen. Manchmal staunte ich auch über ihre Handlungen, trotzdem empfand ich sie als authentisch und nachvollziehbar. Mit großem Interesse habe ich über den Kampf von Lechi oder israelischen Bräuche und Traditionen gelesen; davon hätte ich gerne mehr in diesem Buch lesen wollen. Auch die Gespräche mit Achami, dem jüngsten Sohn von Rachel, fand ich sehr interessant. Der lebendige Sprachstil der Autorin hat mich überzeugt; je nach dem um welches Ereignis und die erzählende Person es sich gerade handelt, ist er intensiv, dynamisch oder auch poetisch: „ihr gemeinsames Leben erscheint ihr plötzlich wie Zwangsarbeit in einem Bergwerk: stickig, die meiste Zeit dunkel, und doch blitzen manchmal wunderschöne Diamanten auf.“ (153) „Schicksal“ von Zeruya Shalev ist, wie der Titel des Buches selbst verrät, ein Roman über das Schicksal, das oft erbarmungslos zuschlägt und gleichzeitig neue Wege öffnet, neue Chancen offenbart. Und über die Menschen, die mit den kompromisslosen Schicksalsschlägen fertig werden müssen, die neuen Wege erforschen und sich bietenden Chancen ergreifen. Über die Menschen, die ihr Leben leben, die Entscheidungen treffen und Konsequenzen ihres Handels tragen müssen. Ich kann den Roman allen Liebhaber*innen der anspruchsvollen Literatur empfehlen.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    4/5

    03.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Leben passiert einfach

    Die Israelin Atara befindet sich in einer Ehe, in der beide Partner neben einander leben. Streit ist an der Tagesordnung. Die Liebe scheint abhanden gekommen. Die Kinder gehen ihre eigenen Wege. Nur der jüngste Sohn lebt zuhause. Ataras Beziehung zu ihrem Vater war schwierig und nach seinem Tod sucht sie Kontakt zu seiner ersten Frau Rachel, die immer ein Tabuthema war. Atara hofft auf Erklärungen. Völlig unerwartet schlägt das Schicksal bei Atara zu und wirft sie in ein Meer von Schuld, Zorn und Trauer. Die Autorin schildert die Ereignisse überwiegend aus Ataras Sicht. Man sollte meinen, dass dies eine besondere Nähe zu Atara schafft. Bei mir war eher das Gegenteil der Fall. Atara wurde mir zunehmend unsympathisch. Ich fand ihre ich-Bezogenheit zeitweise unerträglich. Selbst als sie den schweren Schicksalsschlag erleidet, hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen. Was mich angerührt hat, war ihre Einsamkeit umgeben von Familie und freunden : eine Liebe, die sich in täglichen Streitereien und im Alltag verliert ; eine Tochter, die vorgibt die Mutter zu lieben und kein Verständnis für ihre Trauer hat ; der Stiefsohn, der nicht zu existieren scheint ; der jüngste Sohn, der sich in sich selbst zurückzieht. Und dazwischen Atara, die in Schuldgefühlen zu ertrinken droht. Die andere Person, die zu Wort kommt, ist die 90jährige Rachel. Rachel war Mitglied der Lechi, einer Untergrundorganisation, die gegen die Briten gekämpft hat. Sie hält die Opfer, die sie und ihre Mitkämpfer gebracht haben, für nicht genügend gewürdigt. Beide Frauen teilen am Ende die Erkenntnis, dass man das Leben leben muss, das man vom Schicksal zugeteilt bekommt. Für mich eine eher bittere Erkenntnis. Das Buch selber lässt sich gut lesen. Besonders Ataras Trauer ist sehr anschaulich geschildert. Was ich vermisst habe, ist ein mehr an Israel. Die Handlung hätte überall auf der Welt spielen können. Auch bleibt die Autorin einige Antworten auf Fragen schuldig, die zu Beginn des Romans den Spannungsbogen hoch halten. Dennoch halte ich das Buch für lesenswert, weil es interessante Denkanstöße gibt.

Kundinnen und Kunden meinen

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