Produktbild: Stalins Alpinisten

Stalins Alpinisten Der Fall Abalakow. Das tragische Schicksal der russischen Bergsteiger Witali und Jewgeni Abalakow. Aus dem Französischen von Manon Hopf

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Abbildungen

19 sw. Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23,1/15,9/2,5 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3972-5

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Erscheinungsdatum

01.09.2021

Abbildungen

19 sw. Abbildungen

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Tyrolia

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23,1/15,9/2,5 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3972-5

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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  • Bewertung

    aus Tulfes

    5/5

    05.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stalins Alpinisten – eine packende Reportage um ein Geschwisterpaar im stalinistischen Regime

    Seit der französische Journalist Cédric Gras die im Westen kaum bekannte Geschichte der Gebrüder Witali und Jewgeni Abalakow gehört hatte, ließ sie ihn nicht mehr ruhen. Entstanden ist dadurch eine auf intensiven und aufwendigen Recherchen beruhende Reportage über das spannende und dramatische Leben dieses Brüderpaares. Dabei handelt es sich um gefeierte Extrembergsteiger, die in den 30er Jahren zahlreiche Expeditionen im Kaukasus, in Pamir und Tian Shan unternahmen, oft gemeinsam mit österreichischen Schutzbund-Emigranten. So gelingt ihnen im Namen des stalinistischen Systems die vielbeachtete Besteigung mehrerer Siebentausender, namentlich des Pik Stalin, des Pik Lenin und des Khan Tengri. Nach ihrer Rückkehr werden sie in Russland als Helden gefeiert und verehrt. Doch das Blatt wendet sich schnell. 1936 machen die Brüder ihre letzte gemeinsame Besteigung. Der Alpinismus gerät zunehmend unter staatliche Kontrolle, auch privat zerstreiten sich die Brüder. 1937 findet eine Wende im bisher eher traditionellen Bergsteigen statt: Nicht mehr einzelne Alpinisten, sondern Truppen von bis zu 2000 Mann werden nun vom Regime zum Gipfelsieg entsandt. Dabei geraten viele Bergsteiger unter die Räder, so auch Witali, der als Verräter eingesperrt und gefoltert wird und dabei nur knapp dem Tod entgeht. Doch all dies mindert nicht sein Bergfieber: Wieder frei arbeitet Witali weiter bei der Planung und Umsetzung von Expeditionen mit. Schließlich ist es aber sein Bruder, der für eine Expedition ausgewählt wird, in der Nacht der Nominierung aber auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Die Umstände seines Todes können nie aufgeklärt werden. Nach dem Tod Stalins gelingt Witali die Rehabilitierung, seine Bergleidenschaft lebt er bis ins hohe Alter aus. Nur der höchste Berg der Welt sollte ihm verwehrt bleiben. Fazit: Cédric Gras hat mit seinem Buch „Stalins Alpinisten“ eine unwahrscheinlich spannende und packende Reportage geschrieben. Es war schwierig, das Buch zur Seite zu legen, so ergreifend und berührend gleichermaßen war das Leben dieses ungleichen Brüderpaares mit dem tragischen Schicksal. Sehr lesenswert!

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