Produktbild: Der dunkle Himmel

Der dunkle Himmel

11

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26833

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4007 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644009424

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

26833

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4007 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644009424

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  • Bewertung

    aus Hohen Neuendorf

    5/5

    07.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Beim Lesen habe ich sehr mit den Figuren mitgelitten, gebangt und auf ein glimpfliches Ende gehofft.

    Wiederholt kam ich mit dem Thema „Jahr ohne Sommer“ in Berührung und wollte mich damit intensiver beschäftigen. Auf der Suche nach guter Literatur fand ich das Buch „Der dunkle Himmel“ von Astrid Fritz. Hauptpfeiler der Geschichte sind Protagonisten; der empathische Pfarrer Carl Unterseher; der junge Schulmeister Friedhelm und die Wirtstochter Paulina. Der Roman beschreibt anschaulich die globale Auswirkung am Beispiel einer kleinen fiktiven schwäbischen Gemeinde. Beim Lesen habe ich sehr mit den Figuren mitgelitten, gebangt und auf ein glimpfliches Ende gehofft. Vor allem aber habe ich eine lebhafte Vorstellung von der Not der Menschen bekommen, die 1816 auf den ersehnten Sommer verzichten mussten, stattdessen mit Schnee im Juli, unendlich viel Regen keine Chance hatten etwas Essbares zu ernten. Das Nachwort der Autorin, die jenes Werk während der Corona-Zeit verfasste und so manche Parallelen, wie seinerzeit im Ahrtal erkennen musste.

  • Michaela Weber

    aus Weimar

    5/5

    21.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Katastrophen Sommer 1816

    1816 Hohenstetten auf der rauben Alb im Königreich Württemberg,es ist Sommer.Es ist viel zu heiß,der Winter war zu kalt-die Ernte ist schlecht ausgefallen,es wächst nichts auf den Feldern.Die Menschen haben nichts zu essen und die Tiere kein Futter.Am anderen Ende der Welt ist ein Vulkanausbruch,dieser verändert das Klima der Erde.Was zu der damaligen Zeit noch keiner weiß.Die Menschen versuchen an allen Ecken und Enden zu sparen.Sie kämpfen ums Überleben in dieser dunklen Zit.In diesem Geschehen mittendrin der junge Dorflehrer Friedhelm Lindenthaler und die Wirtstochter Paulina Gutjahr.Die beiden lieben sich,doch Paulinas Vater ist gegen ihre Verbindung,er hat mit seiner Tochter andere Pläne.Die Beiden beschließen zusammen weg zu gehen.Sie wollen sich in Stuttgart ein neues Leben aufbauen….. Die Autorin Astrid Fritz hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich mag ihr Bücher sehr gerne lesen.Sie nimmt mich immer in die Zeit er Charaktere und Gechichten mit.An der Seite der Charaktere erlebe ich immer wieder spannende Lebensgeschichten.So auch dises mal wieder-man merkte die schwierigen Zeiten,den Hunger und die grenzenlose Hilflosigkeit der Charaktere.Sehr gerne 5 Sterne-wenn es gegangen wäre auch gerne mehr Sterne.

  • c-bird

    aus Hessen

    5/5

    21.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Jahr ohne Sommer Ausgelöst…

    Ein Jahr ohne Sommer Ausgelöst durch einen Vulkanausbruch im fernen Indonesien, wird das Jahr 1816 zu einer globalen Klimakatastrophe, insbesondere für Europa und Nordamerika. Dunkle Wolken, ständiger Regen und massive Kälteeinbrüche sorgen dafür, dass sämtliche Ernten ausfallen. Auch der kleine Ort Hohenstetten auf der schwäbischen Alb leidet unter den Auswirkungen. Einst blühte hier die Weberei, doch nun geht es rapide bergab. Zunächst trifft es die Ärmsten, die an Hunger und Not leiden, doch auch die Mittelschicht muss bald ihr Hab und Gut verkaufen, um sich die immer knapper werdenden Nahrungsmittel zu leisten. Unter diesem Hintergrund erzählt uns Astrid Fritz eine spannende, aber auch informative Geschichte. Im Mittelpunkt stehen drei sympathische Protagonisten. Der junge Schulmeister Friedhelm, der unsterblich in Paulina verliebt ist, diese aber nicht heiraten darf. Die Wirtstochter Paulina selbst, eine junge energische Frau, für die der Vater schon einen anderen Mann ausgewählt hat und der Pfarrer des Ortes, der zwar Weitblick besitzt, aber die Not auch nicht aufhalten kann. Die Figuren sind super ausgearbeitet und werden sogar schon im Einband des Buches kurz vorgestellt. Zwar steht die Liebesgeschichte zwischen Friedhelm und Paulina im Vordergrund, doch auch die Hungersnot wird vorbildlich beschrieben. Man merkt, dass die Autorin hier gründlich recherchiert hat und dem Leser damit das Jahr ohne Sommer um einiges näherbringt. Aber auch die widrigen Umstände, die die Heirat von Friedhelm und Paulina verhindern sind gut ausgearbeitet und dargelegt Der Erzählstil ist einfach toll und man kann sich bestens in die Lage der Bewohner des Ortes hineinversetzen und leidet mit ihnen. Es gibt immer wieder Rückschläge, Wendungen, aber auch Hoffnung. Ein tolles Buch, trotz der über 550 Seiten möchte man keine davon missen. Am Ende des Buches befindet sich zudem ein umfangreiches und äußerst hilfreiches Glossar. Insgesamt ein spannend geschriebener historischer Roman, der beim näheren Betrachten auch einen Bezug zu unserer heutigen Zeit hat. Eine Geschichtsstunde, die interessant und ebenso unterhaltsam war.

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    klare Empfehlung

    Bei „ Der dunkle Himmel“ von Astrid Fritz handelt es sich um einen Historischen Roman. Dieser Roman erstreckt sich über 550 Seiten , hinzukommen noch ein Nachwort und ein Glossar. Von Anfang an, wurde ich an dieses Buch gefesselt. Die Autorin hat das Leben , die Sorgen usw. der Menschen im Jahre 1816 sehr gut beschrieben. Ich konnte mich gut in diese Zeit hineinversetzen und die Atmosphäre spüren. Die Entwicklungen und das Agieren der Protagonisten wird sehr emotional, authentisch und spannend erzählt. Ich konnte mit ihnen leiden, mich freuen und hoffen. Der Plot ist abwechslungsreich, interessant und spannend. Das Ende passt sehr gut und ist glaubwürdig. Historische Ereignisse wurden mit fiktiven Personen und Handlungsorte sehr gut gepaart. Die kleine Geschichtsstunde hat mir sehr gut gefallen. Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Menschlichkeit in Zeiten der Not

    „...Schon während der zweiten Strophe des schönen Eingangsliedes schweiften Pfarrer Untersehers Gedanken ab. Würde es ihm gelingen, seiner Gemeinde Mut zuzusprechen? Ein gesegnetes, ein gutes Jahr hatten sie bitter nötig….“ Pfarrer Unterseher arbeitet in Hohenstetten, einen kleinen Ort auf der schwäbischen Alb. Wir schreiben Silvester 1815. Noch ahnt keiner, dass ein Jahr ohne Sommer vor ihnen liegt. Zwar ist endlich Frieden, doch die Natur scheint verrückt zu spielen. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Sie zeichnet darin die Folgen des Vulkanausbruchs von 1815 auf Indonesien für ein kleines deutsches Dorf nach. Der Schriftstil ist ausgefeilt und sehr bildhaft. Er sorgt für einen guten Lesefluss. Immer wieder nimmt die Autorin Bezug auf das Wettergeschehen. „...Die erste Maihälfte regnete es fast täglich, und wenn sich schon einmal die Sonne zeigte, dann hinter diesem gelblichen Dunstschleier...“ Nachtfrost im Mai, Gewitterstürme und Hagelschäden sorgen auf den Feldern für Missernten. An den wenigen sonnigen Tagen wird geerntet, was gerade noch wächst, egal ob reif oder nicht. Normalerweise haben sich die Bauern mit ihrer Arbeit am Webstuhl ein Zubrot verdient, doch Billigimporte aus England lassen sie verzweifeln. Trotzdem geht das Leben im Dorf weiter. Der Dorflehrer Friedhelm und Paulina, die Tochter des Schultes, lieben sich. Davon aber will der Schultes nichts wissen. Er sieht seine Tochter verheiratet mit dem Dorfmetzger. Währenddessen nimmt die Not zu. Friedhelm und der Pfarrer setzen sich für die Ärmsten der Armen ein. Sie organisieren zusammen mit Paulina und ihrer Mutter eine Art Suppenküche. Im Gasthaus des Schultes scheint es allerdings an nichts zu fehlen. Währenddessen stirbt der König. Von dem neuen Herrscher erwartet man sich Hilfe. Der lässt auch Getreide aus Russland importieren. Auf dem Dorf aber kocht der Zorn hoch, denn dort kommt nichts davon an. Immer wieder muss der Pfarrer die Gemüter beschwichtigen. Dabei geht er mit guten Beispiel voran und nimmt Familien auf, die alles verloren haben. Die Ersten denken über eine Ausreise nach Amerika nach, denn die Werber schildern das Leben in schillernden Farben. Doch in Amsterdam, wo man auf die Schiffe wartet, zeigt sich ein anderes Bild. Friedhelm und Paulina wollen sich in Stuttgart ein gemeinsames Leben aufbauen. Während Friedhelm dort nach Arbeit sucht, fällt Paulinas Vater eine folgenschwere Entscheidung. Sehr gut ausgearbeitete Gespräche geben einen Einblick in die Lebensverhältnisse und die Gedanken der Protagonisten. So erklärt ein Kaufmann Friedhelm: „...Der Schwabe, erst recht der Pietist, ist schaffensfreudig, beharrlich bis zur Sturheit und trotzdem offen für Innovationen. Und rebellisch kann er obendrein sein...“ Durch Friedhelm lerne ich auch das Leben in Stuttgart kennen. Hier ist die Diskrepanz zwischen Arm und Reich wesentlich größer und offensichtlicher als auf dem Dorf. Dort konnte der Schultes seine Machenschaften lange verstecken. Ein informatives Nachwort und ein Glossar ergänzen die Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es beschreibt sehr anschaulich die Lebensverhältnisse und zeigt, dass es auch in Zeiten der Not Mitgefühl und Barmherzigkeit gibt. Gier und Macht haben nicht das alleinige Sagen.

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