Dunkle Kräfte sind am Werk - und The Stranger Times geht ihnen auf den Grund. Die Wochenzeitung ist Großbritanniens erste Adresse für Unerklärtes und Unerklärliches. Zumindest ist das ihre Eigenwerbung ...
Gleich in Hannah Willis' erster Arbeitswoche bei der Zeitung tritt eine Tragödie ein, und The Stranger Timesist gezwungen, tatsächlich investigativen Journalismus zu betreiben. Hannah und ihre Kollegen kommen zu einer schockierenden Erkenntnis: Einige der Geschichten, die sie zuvor selbst als Unsinn abgetan hatten, sind furchtbar real.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
26.08.2025
eBook (ePUB)
Grandioses Lesevergnügen
Ein absolut spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen. Für Fans von Urban Fantasy und Autoren wie Ben Aaronovitch und Royce Buckingham. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen und freue mich extrem darauf, die weiteren Teile zu verschlingen.
Bewertung
aus Braunschweig
5/5
12.10.2021
eBook (ePUB)
Unerwartete Ereignisse
Die Darstellung auf dem Cover erinnert an eine Flasche, die Gift enthält. Bei genauerem Hinsehen scheint sich in dem Glas eine Szene zu spiegeln. Ein Paar geht geht Mondschein auf einer Brücke entlang.
Ich stehe auf den englischen Humor: schwarz, direkt, absurd. Der Titel ist auch der Name der Wochenzeitung - auf deutsch übersetzt bedeutet er "Die fremden Zeiten". Dinge, die uns seltsam erscheinen, kommen uns oft fremd vor. Mit diesem Thema beschäftigt sich die Zeitung, ohne dabei viel Wert auf seriösen Journalismus zu legen. Doch plötzlich ändern sich die Dinge und die Herausgeber müssen in ganz neue Richtungen denken.
Mit seinem Schreibstil hat es der Autor geschafft, den Leser in den Bann der Geschehnisse zu ziehen. Detailliert Beschreibungen über Personen und Orte lassen alles sehr lebendig erscheinen, sodass es schwerfällt, sich loszureißen. Wenn ein Kapitel an der spannendsten Stelle endet, will man wissen, wie es damit weitergeht. Doch beim nächsten Kapitel geht es einem genauso. Es kommt also keine Langeweile auf.
Bewertung
aus Reinach BL
4/5
19.05.2022
eBook (ePUB)
unterhaltsamer, leicht schräger Fantasykrimi
Die Hauptfigur des Romans (hat sich eben von ihrem reichen Mann getrennt), trifft auf leicht schräge Typen, die versuchen eine Zeitung herauszugeben, die sich mit dem Übersinnlichen und Magischen befasst. Der Autor beschreibt die einzelnen Figuren mit einem gehörigen Mass an Sarkasmus. Wenn das Übersinnliche plötzlich Realität wird, dann entwickelt die Geschichte einen Drive, so dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann.
Wer schräge und "kaputte" Figuren liebenswürdig finden kann, dem sei das Buch empfohlen. Dass der Autor Standup-Comedian war (ist?), lässt erahnen, dass stellenweise auch der derbe Humor nicht zu kurz kommt.
Bewertung
aus Elsenfeld
3/5
16.11.2021
eBook (ePUB)
Toller Humor, aber unübersichtliche Handlung! (3,5/5)
Über die Protagonisten
Die eigentliche Protagonistin des Buchs ist Hannah, die nach einer gescheiterten Ehe und einem noch mehr gescheiterten Versuch, den Besitz ihres Ex zu verbrennen – der mit einer Klage wegen Brandstiftung und einem abgefackelten Haus endete – dringend einen Job braucht. Aus Verzweiflung bewirbt sie sich bei der „Stranger Times“, deren Mitarbeiter nun wirklich kein ziemlicher Haufen sind. Jeder der Charaktere hatte eine wirklich spannende und gut durchdachte Hintergrundgeschichte, die bei einigen, beispielsweise bei Reggie, leider viel zu kurz gekommen ist. Am besten gefallen haben mir Grace und Banecroft, die auch ein eingespieltes und total chaotisches Paar abgeben. Banecroft war ein ziemlich wütender, griesgrämiger und „immer-schlimmer“ Charakter, der mit seiner offenen und aufbrausenden Art eigentlich jedem den Tag vermiest, aber mich besonders amüsiert hat. Grace ist einfach eine tolle Frau, die man lieb gewinnen muss, da sie für alle in der „Stranger Times“ eigentlich wie eine Mutter ist.
Über den Schreibstil
Das, was das Buch auszeichnet, ist definitiv der Humor der Autors, der mir schon auf den ersten Seiten ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert hat. Zu Beginn konnte ich nicht anders, als ihn mit dem legendären Autor Douglas Adams zu vergleichen, da beide so einige skurrile und verrückte Ideen eingebracht haben, doch in diese großen Fußstapfen zu treten ist CK McDonnell nicht gelungen. Zum einen, weil er sich mit dem eher düsteren Humor dann doch sehr von Adams unterscheidet, zum anderen, weil meiner Meinung nach der Plot vom Schreibstil in den Schatten gestellt wurde, was beides letztendlich an Qualität beraubt hat. Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht, aber wirkliche Begeisterung konnte das Buch nicht bei mir wecken.
Über die Handlung
Ehrlich gesagt blicke ich bei der Handlung auch jetzt noch nicht so ganz durch. Vieles wurde erst am Schluss aufgelöst, doch mir bleiben zu viele Faktoren unklar. Beispielsweise hat das gesamte Buch auf ein großes Ritual hingebaut, dass am Ende ein Kind retten sollte, doch besagtes Kind und sein Begleiter sowie die Leute, die hinter ihnen stecken, wurden nicht genügend thematisiert. Es wurde zwar eine mögliche Fortsetzung geteasert, in der das angemessen weitergefahren werden könnte, aber auch für diesen Band hat mir das nicht gereicht. Insgesamt war auf jeden Fall Spannung vorhanden, und mehr als genug Plot Twists, die ich nicht habe kommen sehen, doch gänzlich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Es ist eben so eine Geschichte, die man liest, liebt und dann weiterzieht, nichts, aber leider nichts, das einen prägt.
Mein Fazit
Der Humor und der Schreibstil des Autoren haben mir wirklich zugesagt, doch die Ausarbeitung der Handlung ist durchaus ein bisschen verbesserungswürdig. Alles in allem hab ich es wirklich genossen, das Buch zu lesen, habe aber nach einem tollen Start mehr und mehr die Begeisterung verloren. Das Buch hatte definitiv seine Höhen und Tiefen, doch das Finale kann ich noch nicht ganz einschätzen. Ich hatte ohnehin Schwierigkeiten mit der Bösewicht „Moretti“. Meiner Meinung nach, zeichnet sich ein gutes Buch dadurch aus, dass man mit den Antagonisten genauso bonden kann, wie mit den Protagonisten, aber das war hier leider nicht der Fall. Geht es dir lediglich um Unterhaltung ist das Buch allerdings definitiv die richtige Wahl!
Bewertung
aus Sulingen
5/5
16.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Tolle Mischung aus Adams und Aaronovitch
Hannah sucht verzeifelt einen Job und mit ihrem Vorstellungsgespräch gerät sie in den absurd-chaotischen Strudel der Ereignisse rund um die Stranger Times, Großbritanniens Wochenzeitung mit Meldungen zu Übersinnlichem und Merkwürdigem. Das Team der neuen stellv. Chefredakteurin könnte auf den ersten Blick nicht kurioser sein, von cholerischem Chef mit übergriffiger Sekretärin über lustlose Praktikantin und divahafte Redakteure bis zum zugedröhnten Drucker im Keller, dennoch ziehen alle an einem Strang, um trotz aller Magie, Gefahren und Widrigkeiten die Story um geheimnisvollen Tod eines Kollegen zu recherchieren und ihre Zeitung rauszubringen.
Im Laufe der Geschichte erklären sich die Marotten der liebevoll gezeichneten einzelnen Mitglieder des Zeitungsteams, jeder trägt auf seine Weise bei und der Auftakt zum Metaplot der einzelnen folgenden Geschichten wird enthüllt.
Die kurios-chaotische Geschichte macht einfach Spass und es wird hoffentlich noch viele weitere Geschichten der Stranger Times geben. Ein großes Vergnügen und ein Muss für Fans von Douglas Adams und Ben Aaronovitch.
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