Produktbild: Trockenschwimmen mit Opa

Trockenschwimmen mit Opa Eine Opa-/Vater-/Sohn-Geschichte über Freundschaft, Alzheimer und König Artus in Südengland.

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14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Abbildungen

10, illustriert

Illustriert von

Mele Brink

Verlag

Edition Pastorplatz

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,4/16/1,7 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943833-50-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Abbildungen

10, illustriert

Illustriert von

Mele Brink

Verlag

Edition Pastorplatz

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,4/16/1,7 cm

Gewicht

380 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943833-50-8

Herstelleradresse

Edition Pastorplatz
Luisenstraße 52
52070 Aachen
DE

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  • Nicole

    aus Nürnberg

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    starke Geschichte

    Meine Meinung zum Kinderbuch: Trockenschwimmen mit Opa Inhalt in meinen Worten: Mommy braucht einfach mal Pause, ihr Mann ist nämlich krank, er hat Demenz oder wie man so schön sagt, Alzheimer. Da fragt sie ihren Sohn und Enkel ob sie bereit wären im Sommer für wenige Tage mal auf den Opa aufzupassen und natürlich sagen beide Ja. Mama kann nicht, sie ist nämlich am arbeiten. Was aber dann daraus wird, wie die beiden auf Opa aufpassen, warum Bergkobolde Brot und Kuchenkrusten mögen, warum König Arthur und sein Schwert eine wichtige Rolle spielen und warum manchmal der Spruch ,,Alle für Einen und einer für Alle" alles rettet und warum hüpfende Elche aus dem Wasser springen, wo die Polizei auftaucht, das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. In meinen Augen übrigens kein reines Kinderbuch, sondern auch für uns ältere Leser*innen wunderbar, weil es einfach mit Heiterkeit, Leichtigkeit und Humor an eine echt schwere Krankheit heran tritt. Wie ich das Gelesene empfinde: Dieses Buch musste ich in einem Rutsch lesen, dafür ist die Geschichte einfach zu faszinierend und auch berührend gewesen. Ich finde Demenz ist immer noch eine Krankheit die viel zu schwer wiegt und wo ich nicht weiß wie ich mit umgehen soll. Als meine Großmutter daran erkrankte war es schwer. Gerade in dem Moment wo sie mich nicht mehr erkannte, wo sie nicht mehr sah wer ich bin. Dann gab ab es aber diese "lichten" Momente wo sie eben sah wer ich bin und genau das ist auch in der Geschichte der Fall. Der Opa erkennt seinen Enkel und immer dann wenn man gar nicht mit rechnete. Dann kam Opa und lockerte alles cool auf. Der Titel: Wer sich nun fragt wie es zu diesem Titel kommt, das hat einen ganz klaren Grund. Opa fliegt öfters aus dem Bett und seine Matratze hilft ihm das nichts passiert und dann denkt er, er schwimmt irgendwo hin. Der Titel ist also ein besonderer Titel und den muss man erlesen damit man die Tiefe dessen versteht, was der Titel sagen möchte. Elliot: Elliot ist der Enkel vom Opa und er erzählt wie er diese tragische Geschichte mit Opa erlebt. Aber auch davon, wie Opa ihm hilft, wo er nicht mit rechnet und dann noch mit der Arthur Sage. Und auch die Gefühle nehmen einen guten Raum ein, so das man das Bedauern und den Schmerz durch seine Augen liest aber auch die Hoffnungsmomente, und diese wo es etwas zum lachen gibt. Meine Lieblingsszene ist wirklich die mit den Elchen. Aber da nehme ich euch gar nicht die Pointe weg, das müsst ihr euch erstens selbst vorstellen beim lesen und zum anderen, vielleicht sagt euch meine Lieblingsszene ja gar nicht so zu, wie es sie bei mir tat. Spannung: Es ist eine sommerliche Geschichte, wo Elliot einmal seinen Opa erlebt mit der Demenz und zum anderen bei einer Theater-AG ist die zeigt wie cool die Saga von Arthur ist. Alles miteinander ist auch toll zusammenhängend. Somit hab ich das Buch in einem Rutsch lesen müssen und war wirklich begeistert welche Gedanken die Autorin sich über diese Krankheit und dem Zusammenleben machte. Empfehlung: Es ist ein Kinderbuch, mit einem ernsten Thema, und doch mit ganz viel Humor, Leichtigkeit, Herzlichkeit und Freundschaft. Übrigens wer Mele Brink von den anderen Büchern als Illustratorin kennt, wird die Katze zu ordnen können, die mir in der Tat leid tut, wenn Opa sie dauernd unter die Dusche packen möchte. Ich hoffe ja irgendwie das diese Katze nochmals ihren ganz eigenen Auftritt hat, die Mele hier zeichnet und dann mit allen Abenteuern und Erlebnissen im Rückblick erzählend erzählt, was sie so alles erleben durfte. Ich finde die Zeichnungen die Mele übrigens auch zu diesem tollen Buch schaffte, perfekt schaffte. Ich schätze die Zeichnungen sehr. Ein Buch das übrigens das Thema Demenz richtig toll aufzeichnet mit allen Schwächen und Stärken und vor allem wie es eben auch gehen kann ohne jemanden in ein Heim zu stecken. Ein Buch für jung und alt. Bewertung: Mich begeisterte dieses Kinderbuch bis in den letzten Winkel meines mürrischen Herzens und es brachte mich immer wieder zum schmunzeln und auch zum lachen. Trotz aller Ernsthaftigkeit ist es doch leicht wie eine Pusteblume. Deswegen gibt es auch fünf Sterne.

  • Daggy

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Opa ist schon wunderlich

    Elliots Großvater ist an Alzheimer erkrankt und die Oma, die ihn bislang täglich versorgt hat, nimmt sich eine kleine Auszeit und Elliot und sein Vater ziehen während der Sommerferien zu ihm Tintagel. Der Ort ist geprägt durch die Geschichte um König Arthus. Hier über dem Ort steht die Burg auf der er geboren wurde. Aus diesem Anlass findet eine Aufführung statt, bei der Elliot und seine Freundin mitmachen. Das Zusammenleben mit Opa gestaltet sich nicht so einfach, er lebt oft in seiner eigenen Welt und Elliot und sein Papa wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen. So liegt Opa jeden Morgen auf seiner blauen Matratze und schwimmt zu immer neuen Zielen. Er mag oder kann nicht aufstehen und so wird eine Aufstehhilfe angeschafft. Doch dann entscheidet sich Elliot seinem Opa beim Schwimmen Gesellschaft zu leisten und die beiden haben dabei viel Spaß. Überhaupt ist ein einfacher sich auf Opas Ideen einzulassen, als ihm zu erklären, dass das nicht die Welt von Heute ist, in der er sich befindet. Trotzdem ist es immer wieder traurig zu erleben, wie Opa seine Familie nicht erkennt und alle mögen die kleinen Momente in denen Opa wieder der Alte ist. Der Elefant auf Elliots Brust drückt ihn immer wieder, aber im Laufe der Geschichte gelingt es Elliot ihn zu vertreiben. Es ist schwer zu sehen, wie Opa sich verändert, aber Papa und Elliot lernen immer besser damit umzugehen. Da Menschen wie Opa Struktur brauchen, hat Oma eine große „Gebrauchsanweisung“ geschrieben, aber die beiden halten sich nicht so genau daran. Irgendwie ist es auch nicht schön einen Zettel mit der Adresse an der Kleidung zu tragen. Aber dank Elliots Einfühlungsvermögens und Spürsinns finden sie Opa trotzdem wieder. Leider müssen viel Kinder diese schlimme Krankheit in ihrer Familie kennenlernen und von Elliots Erfahrungen kann man schon einiges lernen. Sicher hat die Geschichte auch das Interesse an König Arthur geweckt und man möchte mehr über ihn und seinem Zauberer Merlin erfahren. Das Buch beschönigt diese Krankheit nicht, es fordert aber dazu auf sich auf den Kranken einzulassen und ihn in seiner Welt zu besuchen. 12 Kapitel finden auf 150 Seiten Platz, dazwischen Zeichnungen auf grauem Hintergrund, damit Opas weiße Haare besser zur Geltung kommen. Beeindruckt hat mich die Schattenfigur Arthus im Einband und ich freue mich immer sehr über das Lesebändchen, dass ich als besonderen Luxus empfinde.

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