Sozialkybernetik in statu nascendi Die Entstehungsgeschichte des chinesischen Sozialkredit-Systems
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.03.2024
Verlag
Matthes & SeitzSeitenzahl
346
Maße (L/B/H)
20,5/12,6/3,2 cm
Gewicht
424 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7518-0345-8
Über das chinesische Sozialkreditsystem wird viel und kritisch berichtet, dabei stammen die Vorbilder aus den USA, Japan – und auch aus Deutschland. Was der Westen zum Zweck der finanziellen Kreditsicherung in Form etwa der Schufa in die Welt gesetzt hat, soll nun im Osten zur Gesamtsteuerung eines Eineinhalb-Milliarden-Volkes dienen und wurde bereits weitgehend implementiert.
Der atemberaubende Aufstieg eines Systems zum Schutz vor Kreditausfall hin zur kybernetischen Massenkontrolle mithilfe von Strafen und Anreizen lässt sich hier erstmals anhand von ausführlich kommentierten chinesischen Quellentexten nachvollziehen. Dabei wird deutlich, dass durch das Sozialkreditsystem (Staats-)Kapitalismus und Kommunismus eine revolutionäre Verbindung eingehen, ähnlich aufgebaut und wirkend wie die technischen Protokolle, die das Internet ermöglichten. Persönliches Vertrauen, einst die Basis allen Geldverkehrs, muss im Turbokapitalismus durch instantane, binäre und informatisierte Entscheidungen ersetzt werden. Wer die Entwicklungen verstehen will, wird in diesem Buch überraschende neue Erkenntnisse gewinnen.
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