Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt.
Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod - Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.
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Stormdancer
Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 26.12.2025
Bewertungsnummer: 2685172
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Zur Geschichte
Yoritomo no Miya, der Seii Taishōgun des Inselreiches Shima, erwacht aus einem Traum und wünscht sich einen Greifen. Ein legendäres, bereits ausgestorbenes Wesen (ein Yōkai), welches auch Arashitora oder Donnertiger genannt wird. Die Hälfte des Tieres besteht aus einem Adler, die andere aus einem Tiger, weißes Gefieder geht in weißes Fell mit schwarzer Musterung über und scharfe Krallen, die alles zerreißen können. Er will auf den Rücken des Arashitora in die Schlacht ziehen, als legendärer Sturmtänzer und den Krieg endgültig für sich gewinnen. Der Seii Taishōgun befiehlt, dass sein bester Jagdmeister, der schwarze Fuchs Masaru ihm einen fängt, wenn nicht sollen alle seine Männer zusammen mit ihm sterben.
Yukiko, Tochter des legendären schwarzen Fuchses, macht sich mit auf die beschwerliche Reise. Ihr Vater ist wie viele andere Menschen in der Region Lotusabhängig, versäuft und verspielt zusätzlich sein gesamtes Geld, weshalb es auch Mal knapp wird den Monat. Eine Flucht kommt nicht in Frage, vor dem Seii Taishōgun kann man nicht entkommen. Wie sollen sie einen längst ausgestorbenen Donnertiger ausfindig machen?
“Ist es dafür nicht noch ein bisschen früh am Tag, Vater?” Masaru hielt inne und blinzelte triefäugig in ihre Richtung. Als er sie erkannte, hellte sich seine Miene auf. Er tat einen unsicheren Schritt auf sie zu und grinste. “Tochter! Genau im …” Eine Flasche Sake segelte durch die Luft und kolodierte mit seinem Hinterkopf.**
eBook S. 36 von 566**
Zu dem Autor
Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und zwanzigseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 11.500 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne. Jay Kristoff glaubt nicht an Happy Ends.
(Lovelybooks)
Der Lotuskrieg ist nicht die erste Reihe, die ich bisher von Jay Kristoff gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Die Nevernight Reihe fand ich auch schon richtig gut. Man braucht zwar ein bisschen, um in den Schreibstil reinzukommen, aber es passt in die Zeit der Geschichte sehr gut rein und man kann irgendwann nicht mehr aufhören.
Meine Meinung
Ich habe “Der Lotuskrieg” sehr geliebt und auch die restliche Reihe werde ich definitiv weiterlesen. In die Geschichte konnte ich mich richtig reinfühlen. Ich war eine Samurai und habe Oni in Wäldern bekämpft, die stickige Luft in Kigen eingeatmet, bin auf dem Himmelsschiff gereist und habe Wind und Wetter getrotzt. Auf die beschwerliche Reise habe ich mich mit ihnen Reise begeben, um ein Wesen zu fangen welches bereits lange ausgestorben ist.
Er erzählte ihnen von den Helden der Vergangenheit, den Sturmtänzern, die einstmals Arashitoras geritten hatten, als Mythen noch über die Erde wandelten.**
eBook S. 90 von 566**
Die Charaktere waren großartig beschrieben, die Dialoge haben mich gefesselt und zum Schmunzeln gebracht. Einfach eine sehr tolle Geschichte, in die man sich reinfühlen kann, ich habe mit ihnen gelacht, geweint und gelitten. Ich mag Geschichten über Samurai und Mythologien sehr gerne und hatte auch viel Spaß diese zu lesen. Besonders die japanischen Gottheiten haben mich sehr fasziniert, diese wurden sehr gut eingebunden und erklärt.
Fazit
“Der Lotuskrieg” ist wirklich eine schöne dystopische Fantasiegeschichte mit Steampunk Elementen und viel japanischer Mythologie. Wer also gerne in solchen Bereichen liest, kann ich die Reihe nur weiterempfehlen. Ich werde sie auf jeden Fall noch weiterlesen, weil ich sie wirklich verschlungen habe.
Was für ein cooles Setting!
Skyline Of Books am 11.10.2021
Bewertungsnummer: 1586405
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Was für ein cooles Setting!
Klappentext
„Der erste Teil einer epischen neuen Fantasy-Serie, die eine unvergessliche neue Heldin und eine verblüffend originelle dystopische Steampunk-Welt mit einem Hauch von feudalem Japan vorstellt - im limitierten Hardcover mit Miniprint und bedrucktem Buchschnitt! Auf der Jagd des Kaisers nach den legendären Donnertigern findet sich Yukiko, die Tochter eines Jägers, Auge in Auge mit einem dieser beinahe ausgestorbenen Bestien wieder. Die Gedanken des wütenden und verkrüppelten Tiers drehen sich nur um ihren Tod – Yukiko weiß das, sie kann seine Gedanken hören. Und um zu leben müssen sich die beiden wohl oder übel zusammentun.“
Gestaltung
Mit dem rot grauen Hintergrund und den düsteren Farben ist das Cover sehr stimmungsvoll. Ich finde die rot umrandeten Lotusblüten im Hintergrund sehr hübsch zumal sie in interessantem Kontrast zur kämpferischen Pose des Mädchens und ihrem Schwert stehen. Die grauen Wolken und das in Schattenliegende Fantasywesen, welches auf das Mädchen zufliegt, unterstützen den kämpferischen Aspekt des Motivs.
Meine Meinung
Da ich Jay Kristoffs Bücher gerne lese und im Klappentext von „Der Lotuskrieg“ stand, dass das Setting an das feudale Japan erinnert, wollte ich die Geschichte unbedingt lesen, denn ich mag Settings, die an Japan erinnern. In „Stormdancer“ geht es um Yukiko, die auf der Jagd nach einem Donnertiger einem wütenden, verkrüppelten Exemplar dieser Sorte begegnet. Sie kann die Gedanken des Tigers hören und muss sich mit ihm zusammentun, wenn sie überleben möchte…
Das Setting des Buches hat mir sehr gefallen, denn es erinnert sehr an Japan. Auch hinsichtlich mancher auftauchender Begrifflichkeiten. So gibt es beispielsweise Clans wie den Drachenclan oder den Fuchsclan und auch die Orte haben Bezeichnungen von japanischen Städten. Da ich mich gerne mit der japanischen Kultur beschäftige und auch der Sprache nicht abgeneigt bin, kam ich hiermit gut klar. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies bei manch einem Leser zu Schwierigkeiten führen könnte. Toll fand ich, dass es z.B. auch Luftschiffe gab und so eine Mischung aus vergangenen Zeiten und moderneren Zeiten entstand. Wem der Begriff Streampunk etwas sagt, der hat schon eine gute Vorstellung davon, wie die Welt gestaltet wurde. Mir gefiel die Mischung sehr!
Die Handlung kommt allerdings etwas schleppend voran. Meiner Meinung nach nimmt sie sogar erst ab gut der Hälfte wirklich Fahrt auf. Ich habe schon damit gerechnet, da auch Jay Kristoffs „Nevernight“ sehr ausschweifend erzählt war. In „Stormdancer“ ist sein Stil ähnlich, doch für meinen Geschmack hätte es dieses Mal ruhig etwas eher losgehen können, da ich irgendwie das Gefühl hatte, mit scharrenden Hufen vor dem Buch zu sitzen und dieses Gefühl mich ein wenig ungeduldig werden ließ. Als es dann aber soweit war und „der Knoten geplatzt“ war, war ich vollends zufrieden.
Sehr gerne mochte ich die Beziehung zwischen der Protagonistin Yukiko, der Jägerin, und ihrer Beute dem Donnertiger. Die beiden raufen sich mehr oder minder zusammen, um lebend aus einer brenzligen Lage herauszukommen. Dabei fand ich es toll, wie ich als Leser dem Wachsen der Beziehung zwischen den beiden beiwohnen konnte. Ich fand das Entstehen der Freundschaft sehr authentisch und echt, was ich toll fand. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung „Kinslayer“, um endlich wieder in diese geniale Welt eintauchen zu können und zu erfahren, wie es mit Yukiko weiter geht, denn in diesem Band hat sie etwas getan, das ihr im Folgeband sicherlich einige Feinde beschert...
Fazit
Obwohl es für meinen Geschmack etwas lange dauert, bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt, konnte mich „Stormdancer“ trotzdem fesseln. Mir gefiel das Setting unglaublich gut, denn das feudale Japan trifft hier auf Streampunk, was eine interessante Mischung ist. Außerdem hat mich die zweite Hälfte des Buches mitgerissen und bestens unterhalten. Ein weiteres Highlight war für mich die Beziehung zwischen Yukiko und dem Donnertiger, den sie eigentlich jagen sollte. Sehr gespannt bin ich, wie es in der Fortsetzung weiter geht, da Yukiko etwas getan hat, das sicherlich einige Feinde auf den Plan rufen wird…
4 von 5 Sternen!
Reihen-Infos
1. Der Lotuskrieg 01 – Stormdancer
2. Der Lotuskrieg 02 – Kinslayer (erscheint am 01.11.21)
3. ???
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