Die faszinierende Entwicklung der BMW-Modelle im Laufe der Jahrzehnte: Kaum eine andere Automarke, deren Wurzeln in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichen, hat bis heute ein so unverkennbares Profil entwickelt wie BMW. Das konventionelle Mittelmaß oder ein am Massenmarkt orientiertes Industrieschema kennzeichnet keines der Produkte dieser Marke. Dieser Band der Autoren Werner Oswald, Eberhard Kittler und Halwart Schrader bietet eine kompakte, zusammenfassende Dokumentation der von BMW produzierten Automobile und berücksichtigt dabei auch die Vorgänger Wartburg und Dixi - von den Anfängen 1929 bis zum Jahr 2000.
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aus Markdorf
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18.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Isar 12 – bitte melden! Keine…
Isar 12 – bitte melden! Keine Frage, auch der in dieser von 1961 bis 1964 produzierten Fernsehserie "Funkstreife Isar 12" mit 35 je 21-minütigen Folgen 'auftretende BMW 501 mit seinem Barock-Design wird in dem Buch erwähnt. Wenn leider auch nur mit einer überschaubaren Seitenzahl von 6: Die ganze Baureihe vom 6-Zylinder mit 65 PS bis hin zum 502 3,2 Liter, dessen Motor aus 8 Zylindern 140 PS mobilisierte. Aber auch hier fehlen keine nett zu wissenden Details. Als da sind die technischen Daten, Preise zum damaligen Zeitpunkt, Modifikationen im Laufe der Produktionszeit, jede Menge Fotos, teils in Schwarz/Weiß, je nach Zeitpunkt der Produktion sämtlicher BMWs natürlich auch in Farbe. Die ganze BMW-Geschichte fing 1898 mit Wartburg Automobilen an. Der BMW Dixi, die Isetta ('rollender Gartenstuhl', manchmal auch 'Knutschkugel' genannt), die 501er/502er Baureihe, das Entdecken der sportlichen BMW-Ader mit dem 2002tii mit 130PS (!), die Touring-Modelle, Cabrios, Roadster, die Luxus-Limousinen und auch der Technologie-Transfer wird ausführlich genug geschildert. Professor Karl-Friedrich Boerne (Tatort aus Münster) fährt in einigen Folgen einen Wiesmann. So borniert wie Boerne ist sicher den MF 3-3.2 dessen Sechzylinder-BMW-Motor dank der 321PS die 1.080kg Leergewicht in 4,9 Sekunden von 0 auf 100km/h beschleunigt. BMW und Opel, BMW und Morgan oder auch Rolls Royce, BMW-Motoren in Nutzfahrzeugen oder auch als Neunzylinder-Sternmotor in der Junkers Ju 52. Die Gründe, weswegen die letzten Kapitel des Buches mit dem Jahr 2000 enden, sind nicht ganz nachvollziehbar. Aber schon bis dahin gibt es genug zu lesen.
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