DAS LETZTE GEFECHT
Knull, der Gott aller Symbionten und der kosmischen Dunkelheit, hat die Erde übernommen und Venom Eddie Brock getötet. Doch nun ist Eddie zurück – und stärker denn je. Während Spider-Man, Ghost Rider, Valkyrie, der Silver Surfer, Thor und andere sich Knulls Armee der Finsternis stellen, tritt Venom zur letzten, alles entscheidenden und alles verändernden Schlacht gegen den bösartigen Gott an. Der finale Band des Symbionten-Events King in Black, wuchtig in Szene gesetzt von Donny Cates (VENOM), Ryan Stegman (SPIDER-MAN), Jed MacKay (BLACK CAT), Tini Howard (THANOS) und anderen.
ENTHÄLT: KIB: SPIDER-MAN (2021) 1, KIB: WICCAN AND HULKLING (2021) 1, KIB: RETURN OF THE VALKYRIES (2021) 4, KIB: PLANET OF THE SYMBIOTES (2021) 3 (II), KIB: GHOST RIDER (2021) 1 & KING IN BLACK (2021) 5
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Das spektakuläre Finale des "King in Black"-Events
books and phobia aus Halle am 26.12.2021
Bewertungsnummer: 1628573
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nachdem mich die beiden letzten Bände des „King in Black“-Events eher verwirrten als packten, freute ich mich auf das Finale, welches von anderen Lesern begeistert aufgenommen wurde. Für mich war natürlich am meisten interessant, wie Knull sein Ende finden würde, aber auch wie dieses überhaupt in die Wege geleitet werden sollte. Somit machte ich mich mit reichlich Erwartungen an diesen Band.
Wie bereits erwähnt verwirrten mich Band 2 und 3 der Reihe so sehr, dass ich bei Band 4 kaum noch wusste, wer jetzt an welcher Stelle und wie weit der Kampf überhaupt vorangeschritten war. Doch erstaunlicherweise fand ich hier sofort in die Handlung. Ich hatte hier einfach das Gefühl, dass man sich mehr Zeit nahm, um die Geschehnisse und seine Wirkungen zu erklären und aufzuzeigen. Schon der erste Abschnitt mit Spider-Man und Reptil machte dadurch deutlich mehr Spaß. Ok, dies lag auch daran das ich Reptil als Charakter echt cool fand.
Doch auch im weiteren Verlauf des Bandes stieß ich trotz so mancher verpasster Story kaum auf Widerstand. Sei es Ghostrider und der Kampf um den Thron der Hölle oder Toxin´s kurze Geschichte, ich kam jedes Mal super zurecht und war einfach nur beeindruckt, wie gut verständlich man das alles eigentlich zeigen konnte.
Wenn wir schon bei beeindruckt sind, möchte ich hier noch erwähnen, dass es mir die Story mit Wiccan und Hulking besonders angetan hatte. Die Liebesgeschichte der Beiden im Zusammenhang mit ihrer Herkunft und ihrem Stand in der Gesellschaft war einfach wundervoll erzählt und zeigte mir eine Offenheit in Bezug auf so manches Thema, die ich bei Marvel irgendwie nicht erwartet hätte.
Doch kommen wir natürlich zudem, was jeden interessiert, nämlich wie Knull sein Ende fand. Natürlich erzähle ich jetzt nicht wie es dazu kam oder wie er es fand. Aber ich möchte Neu- oder Gelegenheitslesern Mut machen, sich es anzusehen, denn die Verkettung von Ereignissen, die dazu führte war wie ein Schweizer Uhrwerk, präzise und nachvollziehbar. Man fieberte einfach darauf hin, da man nach jeden Abschnitt das Gefühl hatte, wieder ein Rad in Bewegung gesetzt zu haben. Das Ende selbst, fand ich dann absolut spektakulär und ein echtes Highlight in meiner bisherigen Comic-Lesezeit.
Dafür sorgte auch die Optik, welche die verschiedenen Abschnitte zwar immer leicht unterschiedlich, aber eben doch passend präsentierte. Allgemein ging man diesmal etwas weniger experimentierfreudiger vor, was ich in Bezug auf das Finale vollkommen ok fand. Hatte man in den Vorgängern noch Stile, die eben mal aus der Masse heraussprangen, blieb man eher auf einer Wellenlänge. Doch mit eindrucksvollen Szenen wurde man auch hier überschüttet, sodass sich dieser Band nicht vor seinen Vorgänger verstecken muss.
Fazit:
Das nenne ich ein Finale. Pure Action, übergreifende Emotionen und spektakuläre Geschehnisse trafen hier zusammen und boten der Reihe ein Ende, dass sie auch verdient hat.
Ein neuer Krieg, der Finsternis über das Marvel Universe bringt
books and phobia aus Halle am 01.10.2021
Bewertungsnummer: 1577307
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit „King in Black“ steuerte ich nun in mein zweites Crossover der Marvel-Superhelden nach dem Infinity War an und war einfach nur mächtig gespannt. Nicht nur die Kurzbeschreibung weckte dabei mein Interesse, sondern auch das für Marvel-Verhältnisse fast schon ungewohnt düstere Cover. Als ich dann noch las, wer alles dabei sein würde, war meine Neugier nicht mehr aufzuhalten, weswegen der Band auch in einem Rutsch beendet wurde.
Diesmal ging die Gefahr von Knull, dem Herrscher der Symbionten aus, welcher als eines der ältesten Wesen im Marvel Universe bekannt ist. Für mich, die erst vor kurzen einige Venom-Bände las, ein gefundenes Fressen, da ich hier einmal die Kraft der Symbionten als Schwarm voll erleben konnte. Dabei ging es wirklich sehr düster zu, denn Knull, welcher die urzeitliche Dunkelheit manipuliert, verdunkelte die Erde und schickte Symbionten-Drachen, welche nicht nur im Angriff viel Schaden anrichteten, sondern dazu auch noch das tun, was Symbionten eben tun, Wirte übernehmen.
Bei diesem Band war ich wirklich froh schon einige Marvel-Bände, wie Iron Man: Extremis, gelesen zu haben, denn natürlich fuhren alle Anwesenden ihre stärksten Waffen aus. Doch wo Krieg ist, ist eben auch Leid und so kam es dass dieser Band nicht nur düster und voller Kämpfe war, sondern auch emotional packte. Trauer, Verzweiflung und Hass holten alles aus den Helden*innen heraus und offenbarten dabei sogar die ein oder andere Überraschung. Am meisten berührte mich dabei das Schicksal von Venom, denn so erlebte ich den Symbionten und seinen Wirt Eddie bisher noch nie.
Da ich vorher keinen anderen King in Black-Band gelesen hatte, war ich überrascht wie viele einzelne Abschnitte es gab. Neben Hulk, bekamen auch Gwenom, Iron Man, Doom und Scream einzelne Geschichten, welche zwar mit der Haupthandlung zutun hatten, aber eben eigene Inhalte beitrugen. Inhaltlich war ich somit wirklich happy.
Dies traf auch auf die Optik zu. Zwar war dieser Band deutlich düsterer als man es vielleicht bisher von Marvel-Comics kannte, aber es passte einfach perfekt zu Knull und dessen Krieg gegen die Erde. Besonders gelungen empfand ich übrigens, dass ich trotz einiger Wissenslücke sehr gut durch die Handlung und die Charaktere fand. Besonders mein erstes Treffen mit Blade als Marvel-Charakter fand ich gelungen, da ich ihn bisher sonst nur aus den Filmen kannte.
Fazit:
So spannend und herrlich düster der erste Band von „King in Black“ auch war, würde ich ihn Anfängern ohne Vorkenntnisse nicht empfehlen. Hat man jedoch ein paar Venom-Bände und „Iron Man: Extremis“ verschlungen und grobe Kenntnisse über das Marvel Universe dürfte man hier seine pure Freude an der Handlung und der Vielzahl an Charakteren haben, die dazu auch noch optisch toll in Szene gesetzt wurden.
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