Produktbild: Das Archiv des Teufels
Band 1

Das Archiv des Teufels Roman aus der Zeit des Kalten Krieges

18

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,9/12/3,4 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Anthrazit / Tanne

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0007-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,9/12/3,4 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Anthrazit / Tanne

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0007-0

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Messkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Uwe Tächl

    aus Bremen

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein dunkler Schatten liegt über dem Beginn der Bundesrepublik

    Das Archiv des Teufels ist ein Thriller der uns in die Zeit des Kalten Krieges versetzt und von einem Nachrichtendienstoffizier handelt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, hochrangige Nazis zur Strecke zu bringen, die nach dem Krieg unbehelligt auf hohen Posten weitermachen können. Ein brisantes Thema, mit dessen Beschäftigung in Thrillerform mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die amerikanische Besatzungsmacht hat wohl nach dem Krieg dafür gesorgt, dass auch einige ehemalige hochrangige Nazis unerkannt in der neuen Republik auf wichtigen Posten landen. Dazu gehört auch Sigfried Heiderer, der als Minister 1952 im Kabinett Adenauers sitzt. Einen viel gefährlicheren Gegner hätte sich Major Robert Bennett für seinen wahrscheinlich letzten Auftrag in Deutschland kaum wünschen können, da dieser für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Man bekommt im Verlauf der Handlung einen gelungenen Blick auf die damalige Zeit und die schwierigen und fragwürdigen Entscheidungen, die dazu führten, dass Nazis ihre Vergangenheit erfolgreich löschen konnten, um als neue Eckpfeiler der Republik dienen zu können. Die Geschichte ist sehr spannend und bewegend erzählt, Robert eignet sich sehr gut als Identifikationsfigur und man leidet gerne mit, wenn sein Auftrag mal wieder nicht ganz so gradlinig verläuft. Der Autor führt uns in eine Zeit, in der es wohl reichlich Verdrängung gab und deren Wahrheit schmerzt. Es ist schon verwunderlich, wie viele Nazis plötzlich nichts mehr von ihrer alten Einstellung gewusst haben wollen und mit ihren Kriegsgewinnen weiter gut die nächsten Jahre durchstehen konnten. Eine richtige oder eine fragwürdige Entscheidung der Besatzungsmächte? Eine schwierige Frage, die jeder für sich beantworten muss. Somit stimmt bei dem historischen Thriller/Krimi alles, Charaktere, Handlung, Setting und ein Thema, mit dem sich ruhig jeder befassen sollte. Eine Empfehlung für alle, die Krimis zum Mitdenken lieben und die gerne in unsere nicht allzu ferne Geschichte eintauchen.

  • Uwe Taechl

    aus Bremen

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein dunkler Schatten liegt…

    Ein dunkler Schatten liegt über dem Beginn der Bundesrepublik Das Archiv des Teufels ist ein Thriller der uns in die Zeit des Kalten Krieges versetzt und von einem Nachrichtendienstoffizier handelt, der es sich zum Ziel gesetzt hat, hochrangige Nazis zur Strecke zu bringen, die nach dem Krieg unbehelligt auf hohen Posten weitermachen können. Ein brisantes Thema, mit dessen Beschäftigung in Thrillerform mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die amerikanische Besatzungsmacht hat wohl nach dem Krieg dafür gesorgt, dass auch einige ehemalige hochrangige Nazis unerkannt in der neuen Republik auf wichtigen Posten landen. Dazu gehört auch Sigfried Heiderer, der als Minister 1952 im Kabinett Adenauers sitzt. Einen viel gefährlicheren Gegner hätte sich Major Robert Bennett für seinen wahrscheinlich letzten Auftrag in Deutschland kaum wünschen können, da dieser für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Man bekommt im Verlauf der Handlung einen gelungenen Blick auf die damalige Zeit und die schwierigen und fragwürdigen Entscheidungen, die dazu führten, dass Nazis ihre Vergangenheit erfolgreich löschen konnten, um als neue Eckpfeiler der Republik dienen zu können. Die Geschichte ist sehr spannend und bewegend erzählt, Robert eignet sich sehr gut als Identifikationsfigur und man leidet gerne mit, wenn sein Auftrag mal wieder nicht ganz so gradlinig verläuft. Der Autor führt uns in eine Zeit, in der es wohl reichlich Verdrängung gab und deren Wahrheit schmerzt. Es ist schon verwunderlich, wie viele Nazis plötzlich nichts mehr von ihrer alten Einstellung gewusst haben wollen und mit ihren Kriegsgewinnen weiter gut die nächsten Jahre durchstehen konnten. Eine richtige oder eine fragwürdige Entscheidung der Besatzungsmächte? Eine schwierige Frage, die jeder für sich beantworten muss. Somit stimmt bei dem historischen Thriller/Krimi alles, Charaktere, Handlung, Setting und ein Thema, mit dem sich ruhig jeder befassen sollte. Eine Empfehlung für alle, die Krimis zum Mitdenken lieben und die gerne in unsere nicht allzu ferne Geschichte eintauchen.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Zeitgeschichte

    Meine Meinung: Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher von Autoren entdecke, die mir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren. Als ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war es besonders der Zusatz unter dem Titel, der mich neugierig machte: "Roman aus der Zeit des Kalten Krieges". Robert Bennett war im März 1952 bereits auf dem Weg nach Hause. Er freute sich, dass er nach getaner Arbeit wieder in die USA zurück fliegen konnte. Allerdings kam alles anders. Die Rückreise wurde gestoppt und er bekam einen Sonderauftrag. Er sollte dafür sorgen, dass ein ehemaliger hochrangiger Nazi eine weiße Weste bekam. Die Geschichte dieses Buch ist zwar frei erfunden, ebenso wie viele Personen, aber sie basiert auf historische Hintergründe. Vielen von uns ist bekannt, dass nach Ende des Krieges nicht so richtig aufgeräumt wurde und viele nicht die gerechte Strafe erhielten, die erforderlich war. Martin Conrath hat sehr spannend beschrieben, wie Robert Bennett vorgeht, zumal er in einer Zwickmühle steckt, darauf will ich hier aber nicht weiter eingehen. Während Robert nun versucht, sich um alles zu kümmern, erhält in der DDR eine Agentin der Staatssicherheit einen Auftrag, der mit dem von Robert zu tun hat. Ich als Leserin bin jetzt dabei und begleite beide im Wechsel. Weil alles auch mit Vorfällen im Krieg zusammenhängt, gibt es immer wieder Rückblenden auf diese Ereignisse. So spiegelt alles vieles vom damaligen Zeitgeschehen wieder. Sehr gut wurde das miteinander verbunden und ich an das Buch gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun endet. Natürlich war nicht alles so, wie ich es mir gewünscht hatte, aber leider entsprach einiges den Tatsachen. Aber bezüglich der beiden Agenten war ich sehr zufrieden und würde mich freuen, wenn es hier eine Fortsetzung geben würde. Fazit: Ein spannender Agententhriller, der mich begeistert hat und den ich gerne weiter empfehle.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    06.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen den Fronten

    Im Jahre 1952 findet immer noch die Aufarbeitung des schrecklichen Zweiten Weltkriegs statt. In Deutschland werden Nazis identifiziert und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen. Bei einigen sind aber ihre Qualifikationen und Verbindungen aus Sicht der Amerikaner zu wichtig für einen zukünftigen Weltfrieden. Robert Bennets Aufgabe war es daher, diese Nazis in ihr neues Leben zu führen und ihre Vergangenheit zu "säubern". Als er bereits im Flugzeug Richtung Heimat sitzt, bekommt er einen vermeintlich letzten Auftrag, er soll einem Nazi namens Heiderer eine weiße Weste besorgen. Für Bennet wird dies ein ganz besonderer Auftrag, denn höchstwahrscheinlich war Heiderer in seiner Nazizeit für den Tod seines Bruders verantwortlich... Der Autor Martin Conrath hat aus meiner Sicht mit "Das Archiv des Teufels" einen packenden Spionage- Thriller geschrieben. Er erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der mir die Geschehnisse und die damalige Zeit lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem für Bennet so brisanten Auftrag sehr gut aufgebaut und über die weitere Entwicklung auch auf der Gegenseite auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine packende Spionage-Geschichte zur Zeit des Kalten Krieges. Martin Conrath gelingt es dabei hervorragend, das Ganze in den historischen Kontext zu bringen, wobei die Fakten sehr gut recherchiert wirken. Die dauernde Frage, wer wen nun vertrauen kann und wie mit der Frage der Schuld umgegangen wird, bestimmen die Handlung, was das Buch für mich zu einem Page-Turner machte. Die Auflösung wirke auf mich dann sehr gut nachvollziehbar und rundete den Roman gelungen ab. Insgesamt konnte mich "Das Archiv des Teufels" als Spionage-Roman begeistern und in den Bann ziehen. Das Buch besticht mit einer clever inszenierten Geschichte, welche hervorragend in eine brisante historische Epoche, eingebettet wird. Ich empfehle den Roman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

  • ech

    aus Bochum

    5/5

    20.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Packender historischer Roman…

    Packender historischer Roman um ein dunkles Kapitel aus der Zeit des Kalten Krieges In diesem packenden historischen Roman führt uns der Autor Martin Conrath zurück in ein dunkles Kapitel aus der Zeit des Kalten Krieges. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges haben die Amerikaner zahlreichen Alt-Nazis zu einer weißen Weste verholfen, um ihre Dienste als Wissenschaftlicher nutzen zu können oder sie in politische Schlüsselpositionen zu setzen, damit Deutschland zum Bollwerk gegen den Kommunismus bzw. die Sowjetunion wird. Einer der Männer, die diesen Job lange Jahre ausgeübt hat, ist Robert Bennett, der eigentlich schon im Flugzeug Richtung USA sitzt, als ihn sein Vorgesetzter für einen letzten Auftrag zurückholt. Doch dieser Auftrag bringt Robert in einen Gewissenskonflikt, denn bei seiner Zielperson handelt es sich um Sigfried Heiderer, der angeblich für das Massaker von Lemberg verantwortlich ist, bei dem auch Roberts Bruder Ted ums Leben gekommen ist. Soll er seinen Auftrag ausführen oder den Tod seines Bruders rächen ? Robert begibt sich auf die Suche nach einem Archiv, das Aufschluss über Heiderers Rolle geben soll. Doch auch im Osten ist man auf Roberts Aktivitäten aufmerksam geworden und so setzt die Staatssicherheit ihre Agentin Anna Münzinger auf ihn an. Mit einem packenden Schreibstil und bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen lassen, treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und verknüpft seine fiktive Handlung eng mit den tatsächlichen Ereignissen der Jahre 1952 und 1953. Dabei erleben wir das Geschehen aus den wechselnden Perspektiven von Robert und Anna. In einem dritten Erzählstrang lässt uns ein zunächst unbekannter Ich-Erzähler an den dramatischen Ereignissen aus dem Jahr 1941 in Lemberg teilhaben. Getragen wird die Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Abgerundet wird das Ganze am Ende mit einem Nachwort, das ergänzende Informationen zum Thema liefert und über Dichtung und Wahrheit aufklärt. Wer auf historische Romane steht, die auf tatsächlichen Ereignissen beruhen, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

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