Produktbild: Das Korsett

Das Korsett Ein viktorianischer Thriller

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22,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2021

Verlag

Festa

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-940-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2021

Verlag

Festa

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86552-940-4

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

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  • whatabout_nadine

    aus Handewitt

    5/5

    11.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und Atmosphärisch. Ein Thriller der unter die Haut geht

    Das Korsett erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens im viktorianischen England, das unter ärmlichen Bedingungen aufwächst und schließlich in ein düsteres Geflecht aus Schmerz, Unterdrückung und mysteriöser Macht gerät. Es ist ein Roman über Ausbeutung, Abhängigkeit und die stille Stärke eines Mädchens, das viel zu früh erwachsen werden muss. Ich sag nur, Gott, dieses Elend im Buch – es hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen. Das Gefühl, sich nichts leisten zu können, ständig kämpfen zu müssen, und dann dieser unbarmherzige Druck, der auf einem Kind lastet… Vor allem, wenn die eigenen Eltern eigentlich keine Eltern sind, sondern eher eine zusätzliche Last. Diese Schwere hat mich sofort gepackt. Es ist teilweide so roh, so schmerzhaft, so intensiv, dass ich das ein oder andere mal, dass Buch kurz zur Seite legen musste, weil es so unfassbar viel in einem auslöst. Zugegeben, ich brauchte einen Moment, um mich in der Geschichte einzufinden, aber sobald ich angekommen war, hat mich Das Korsett komplett in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre ist großartig – düster, beklemmend, aber zugleich unglaublich faszinierend. Alles wirkt so bildhaft, so nah, dass man das Gefühl hat, selbst in diesen engen Räumen zu stehen und die Spannung in der Luft zu spüren. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und immer wieder überraschend. Jede Seite trägt diese Mischung aus Schmerz, Geheimnis und Stärke in sich, die das Buch so besonders macht. Ein atmosphärisch dichtes, großartig erzähltes Werk, das unter die Haut geht – und mich tief berührt zurückgelassen hat. Absolute Leseempfehlung!!!

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    06.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Kleider töten

    Zum Inhalt Ich bin, seit ich "Die stillen Gefährten" und "Moonstone"gelesen habe, ein absoluter Laura Purcell - Fan. Mit "Das Korsett" hat sie eine phänomenale Geschichte geschrieben, die spannend, emotional und sehr, sehr traurig ist. Sie zeigt, wie wenig Frauen im viktorianischen Zeitalter zu sagen hatten. Dorothea Truelove ist eine verwöhnte und vermögende Frau, die mit großem Engagement gemeinnützige Arbeit im Oakgate-Gefängnis verrichtet. Es gibt ihr ein gutes Gefühl, für die armen Seelen da zu sein, denen das Leben übel mitgespielt hat. Phrenologie zu erforschen ist ihr sehr wichtig, da sie der Meinung ist, über die Kopfform den Charakter eines Menschen bestimmen zu können. Sie meint, daraus ließe sich auch die Gewaltbereitschaft ableiten. Ihre Mutter ist qualvoll gestorben. Ihr Vater möchte sie gut verheiraten; ihr Herz gehört jedoch längst einem anderen. Durch die große Mitgift, die ihr die Mutter hinterlassen hat, kann sie es sich leisten ihrem Ehrenamt nachzugehen. Das ist ihrem Vater ein Dorn im Auge. Eine Dame ihres Standes hat in einem Gefängnis nichts verloren. Noch dazu möchte er sich wieder vermählen. Als sie die 25-jährige Schneiderin Ruth Butterham im Gefängnis kennenlernt, hat sie Probleme, deren Kopfform zu erkennen, da das Mädchen über einen sehr üppigen Haarwuchs verfügt. Ihre Geschichte macht Dorothea total fassungslos. Ruth ist der Meinung, mit ihren Näh- und Stickarbeiten, Menschen getötet zu haben. Können ihre Kreationen wirklich Menschen töten? Sie ist eine Meisterin im Erstellen von Korsetts ... Meine Meinung Wenn Kleider töten Mit Ruth hat die Autorin eine Hauptfigur gezeichnet, die mich unendlich berührt hat. In der Schule wurde sie verspottet, da sie stets ärmliche Klamotten trug. Doch nicht nur verbal griff man sie an. Sie wurde von einem schönen reichen Mädchen dermaßen verprügelt, dass sogar ihr Korsett großen Schaden nahm. Daheim wollte sie ihre Mutter mit ihren schlimmen Erlebnissen nicht belasten. Die Mutter nähte und stickte für die reichen Damen und die Schneiderei Metyard. Der Vater, einst berühmt für seine Gemälde, spricht dem Alkohol stark zu und kann nur noch selten eins seiner Werke verkaufen. Ruth repariert auf besondere Art und Weise ihr Korsett. Es vermittelt ihr Schutz und Standhaftigkeit. Als der Vater stirbt, müssen sie ihre Wohnung verlassen. Ruth bleibt nichts anderes übrig, als bei den Metyards zu arbeiten, da sie dort Schulden haben und Ruth ihre Mutter vor dem Schuldengefängnis bewahren möchte. Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften? Was das junge Mädchen mitmachen musste, lässt mit Sicherheit niemanden kalt. Alle Personen wirken authentisch und ich hatte das Gefühl, in der Schneiderei zu arbeiten. Die Ängste der Angestellten sind zwischen den Zeilen spürbar. Der Wahnsinn dort nimmt Ausmaße an, die mir Gänsehaut beschert haben. Ruth erlebt bei den Metyards Dinge, die den Namen Horror verdient haben. Bei Dorothea wusste ich nicht, was ich von ihr halten soll. Ich wurde stellenweise das Gefühl nicht los, dass ihr ihre Studien zu Phrenologie wichtiger waren, als die junge Frau vor dem Galgen zu retten. Dabei hat die junge Ruth vollstes Vertrauen zu Dorothea gefasst. Das eine oder andere habe ich geahnt, dennoch hat mich das Ende fassungslos zurückgelassen. Ich habe die letzten Seiten zweimal gelesen. Fazit Wem kann man trauen? Wer hilft einem wirklich in der größten Not? Diese Fragen musste sich Ruth mehr wie einmal stellen. Auch Dorothea wird mit dem Wahnsinn in der eigenen Familie konfrontiert ... Eine klare Empfehlung, für diesen Wahnsinns - Thriller, der mich wie eine Achterbahnfahrt durch die Geschichte gejagt und das Fürchten gelehrt hat. Ein Geschehen mitten aus dem Leben? Hoffentlich nicht ... Ein großes Dankeschön an Laura Purcell. Ich hatte wieder ein tolles Leseerlebnis.

  • NiWa

    5/5

    18.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schauerstimmung im viktorianischen Gewand

    Ist es möglich mit Nadel und Faden zu töten? Diese Frage schwebt über den gesamten Roman als Ruth Butterham ihre Geschichte im Gefängnis erzählt. „Das Korsett“ fällt ins Genre viktorianischer Thriller, welchem ich bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Zwar ist Autorin Laura Purcell keine Unbekannte für mich, weil ich bereits „Die stillen Gefährten“ gelesen habe, doch dass mich „Das Korsett“ dermaßen überzeugt, hätte ich niemals erwartet. Das Cover finde ich richtig hübsch und die Inhaltsbeschreibung klang ansprechend. Ausgerechnet aufgrund der ansehnlichen Gestaltung ist das Buch dann längere Zeit in der Warteschleife gewesen. Ich hatte nicht erwartet, dass sich hinter dem schmucken Äußeren ein großartiger, vielschichtiger und schaurig-schnittiger Thriller verbirgt. Laura Purcell führt den Leser ins viktorianische Zeitalter, wo wir an der Seite von Dorothea Truelove allgemeinen Interessen der Oberschicht frönen. Sie stammt aus wohlhabenden Hause und hat sich der Gemeinnützigkeit verschrieben. Deshalb unterstützt sie ein Frauengefängnis, dem sie Besuche abstattet und wo sie einer weiteren Leidenschaft nachgeht: der Phrenologie. Damals war diese Wissenschaft modern und man dachte, dass der Schädel beziehungsweise die Schädelform Auskunft über den Charakter eines Menschen gibt. Jedenfalls lernt Dorothea bei ihren Besuchen Ruth Butterham kennen. Ruth ist wegen Mordes im Gefängnis. Sie erzählt eine erstaunliche Geschichte, denn sie gibt an, all ihre Taten mit Nadel und Faden, allein mithilfe ihrer Nähkünste, begangen zu haben. Zuerst erscheint Dorothea diese Erklärung als wirres Zeug. Aber je tiefer sie in Ruths Geschichte vordringt, umso mehr Gänsehaut macht sich breit. Der Roman wird in zwei Perspektiven erzählt, die sich an Dorothea und Ruth orientieren. Mit Dorothea ist man in der Gegenwart und nimmt an ihrem Leben und Überlegungen teil. Zwar leidet die Oberschicht weder an Hunger noch an Kälte, doch selbst eine junge Frau wie Dorothea hat im Alltag mit weniger angenehmen Pflichten zu kämpfen. Sie soll mit ihren 25 Jahren endlich verheiratet werden, was der freiheitsliebenden jungen Dame gar nicht schmeckt. Ruth erzählt im Gefängnis ihre Geschichte. Sie beginnt in Kindheitstagen und wie sie an die Beschäftigung als Näherin kam. Schockierend sind nicht nur die Umstände, unter denen sie arbeitet, sondern auch, wie wenig Aussichten eine junge Frau in dieser Situation überhaupt hatte. Obwohl die Grundstimmung in Richtung Schauer-Erzählung beziehungsweise subtilen Psychothriller geht, zieht sich die Thematik des angeblich schwachen Geschlechts durch den gesamten Roman. Einerseits behandelt Purcell, wie junge Frauen ausgebeutet, regelrecht versklavt und rechtlos in schmutziger Armut leben. Gleichzeitig zeigt die Autorin, dass sogar Damen der Oberschicht nicht nach Lust und Laune frei entscheiden dürfen, selbst wenn die Entscheidungen gut begründet sind. Spaß macht der Roman jedenfalls wegen der großartigen Schauerstimmung sowie der ergreifenden Handlung. Ruth erzählt von ihrem Lebensweg, der einem wie ein Stein im Magen liegt. Außerdem ist sie überzeugt, dass sie für den Tod mehrerer Menschen verantwortlich ist, weil sie über eine spezielle Gabe verfügt. Genau wie Dorothea tat ich Ruths Erzählung zuerst als Hirngespinst eines verwirrten Mädchens ab. Doch je tiefer wir in ihrer Geschichte voran kamen, umso schauriger, gruseliger, böser und brutaler wurde es. All dies ist ergreifend und eindringlich erzählt. Ich war an die Seiten gefesselt und konnte es jedes Mal auf’s Neue kaum erwarten, Ruth wieder zu besuchen, obwohl man wusste, dass sie letztendlich im Gefängnis landen wird. Besonders beeindruckt war ich, dass sich die Autorin für einen großartigen Schluss entschieden hat, welcher einiges an Mut erfordert. Denn es endet nicht auf die Weise, die man sich während des Showdowns wünscht. Außerdem gibt es eine fiese Überraschung, welche für großes Staunen sorgt. Beides hat mir exzellent gefallen! Laura Purcell hat mich mit „Das Korsett“ endgültig überzeugt. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin, die mich im viktorianischen Gewand in Schauerstimmung versetzen. Empfehlenswert!

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    17.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend, emotional und spannend

    Bereits "Die stillen Gefährten" von Laura Purcell hatten mir unglaublich gut gefallen. Umso gespannter war ich natürlich auf ihr neustes Werk. Der Einstieg ins Buch fiel mir relativ leicht. Ich musste mich zu Beginn erst einmal zurecht finden. Aber das gelang mir sehr schnell. Laura Purcells Schreibstil ist in meinen Augen etwas besonderes. Sie schreibt, einnehmend, fesselnd und bildhaft. Es gelang ihr somit mühelos mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Zum Inhalt will ich an dieser Stelle nichts weiter sagen. Dieses Buch muss man einfach selbst gelesen haben. Wieder entführt und Laura Purcell in das viktorianische Zeitalter und das ist einfach erschreckend. Hier lernte ich Ruth kennen die im Gefängnis sitzt. Was sie erlebt und durch gemacht hat war mir unbegreiflich. Sie tat mir sehr leid. Doch nicht nur Ruth hat einiges zu erleiden, viele Mädchen haben das selbe durchgemacht. Ruth erzählt uns Stück für Stück ihre ganze grausame Geschichte. Dorothea führt ein völlig anderes Leben, sie ist gut betucht und führt ein angenehmes Leben. Ihre Sichtweise fand ich ebenfalls sehr interessant. Diese Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven. Zudem erschafft die Autorin hier eine beklemmende und beängstigende Atmosphäre. Ruths Geschichte ließ mich nicht mehr los. Das ganze hat mich sehr berührt. Zum Ende hin wurde es nochmals richtig spannend. Es kamen noch einige grausame Geheimnisse ans Licht die mich fassungslos gemacht haben. Ich war so wütend und ich fühlte mich hilflos weil ich Ruth nicht helfen konnte. Dann kam das Ende und im ersten Moment hat es mich traurig zurück gelassen. Warum musste es so enden? Ich fühlte wieder diese Hilflosigkeit. Im Endeffekt wurde mir klar warum es so enden musste dennoch war es für mich sehr schmerzhaft. Fazit: Laura Purcell erschafft mit diesem Werk wieder einen eindringlichen, tiefgründigen und fesselnden Thriller der es in sich hat.

  • thrill.tastic

    5/5

    16.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Highlight!

    Dass der Festa-Verlag sich dazu entschied, Bücher von Laura Purcell zu verlegen, war eine der besten Ideen, die sie hätten haben können! Nachdem schon "Die stillen Gefährten" ein Highlight für mich war, hat mich auch "Das Korsett" von den Socken gehauen! In diesem viktorianischen Thriller lernen wir Dorothea Truelove kennen, eine Dame von gutem sozialen Stand, die sich ihre Langeweile mit gemeinnütziger Arbeit und der Wissenschaft der Phrenologie vertreibt, ganz zum Missfallen ihres Vaters, der sie lieber verheiratet sehen möchte. Sie besucht im Frauengefängnis die 16-jährige Ruth Butterham, die wegen Mordes an ihrer Arbeitgeberin angeklagt ist. In abwechselnden Perspektiven erfahren wir Ruth's Geschichte. Sie ist überzeugt, Mithilfe ihrer Nähkunst töten zu können, doch entspricht das der Wahrheit oder ist sie schlicht verrückt? Das versuchen wir als Leser, das ganze Buch über herauszufinden, denn Laura Purcell hat das Talent ihre Geschichten so zu erzählen, dass eine realistische, plausible Erklärung genauso möglich ist wie übernatürliche Geschehnisse. Sie schreibt so wunderbar! Ohne viel Wert auf ausschweifende Beschreibungen zu legen, nimmt sie einen trotzdem sofort mit in die damalige Zeit und kann die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht erhalten. Besonders "Das Korsett" ist nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete, denn die arme Ruth macht so einiges durch, ansonsten kann ich aber nur schwärmen und Laura Purcells Werke jedem Genrefreund empfehlen!

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