Ein hasserfüllter Feind - eine allerletzte Chance. Denn die Zukunft der Welt entscheidet sich in einem gnadenlosen Wettlauf.
Endlich als Taschenbuch! »Die Zukunft der besonderen Kinder« ist der 6. und letzte Teil von Ransom Riggs' abenteuerlicher Fantasy-Reihe über Jacob Portman, die besonderen Kinder und die Ymbrynen, die sie beschützen.
Das Letzte, was Jacob Portman sieht, bevor die Welt untergeht, ist ein schreckliches, vertrautes Gesicht. Dann erwachen er und Noor Pradesh an jenem Ort, an dem alles begann - im Haus von Jacobs Großvater Abe in Florida. Jacob weiß zwar weder, wie sie dort hingelangt sein können, noch, weshalb sie überhaupt noch leben. Aber eines weiß er mit tödlicher Sicherheit: Caul ist aus der Bibliothek der Seelen zurückgekehrt. Jetzt bleibt den besonderen Kindern nur noch eine letzte Hoffnung: Noor zum Treffpunkt der sieben Prophezeiten zu bringen. Falls sie die Hinweise auf dessen geheime Lage entschlüsseln können ...
Auch der 6. Teil der Fantasy-Reihe ist mit geheimnisvollen historischen Fotos ausgestattet, die die mystisch-magische Welt der besonderen Kinder zum Leben erwecken.
Die komplette Fantasy-Reihe des amerikanischen Bestseller-Autors Ransom Riggs im Überblick:
Band 1 - Die Insel der besonderen Kinder
Band 2 - Die Stadt der besonderen Kinder
Band 3 - Die Bibliothek der besonderen Kinder
Band 4 - Der Atlas der besonderen Kinder
Band 5 - Das Vermächtnis der besonderen Kinder
Band 6 - Die Zukunft der besonderen Kinder
Bonus - Die Legenden der besonderen Kinder
Leitfaden: Miss Peregrines Museum der Wunder. Aus der Welt der besonderen Kinder
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
4/5
25.05.2024
eBook (ePUB 3)
Grüner Himmel und Götter
Das Ende der Reihe und ich bin absolut…begeistert!
Das richtige Maß an Spannung macht es möglich, diese Geschichte nicht aus der Hand legen zu wollen.
Es ist mal wieder so eine Reihe, nach der es schwer wird sich von den Charakteren so verabschieden.
(Enoch war eben der Beste!)
Jenny Wons
aus Bergheim
4/5
13.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannender Abschluss
Mit „Die Zukunft der Besonderen Kinder“ liefert Ransom Riggs den sechsten und letzten Band seiner außergewöhnlichen Saga um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder. Die Reihe, die mit einer faszinierenden Mischung aus Fantasy, Mystery und historischem Flair begann, findet hier ihren Abschluss – ein Unterfangen, das sowohl für Autor als auch Leserschaft eine Herausforderung darstellt. Denn eine Welt, die so reich an Fantasie, Symbolik und emotionaler Tiefe ist, zu verlassen, fällt schwer.
Handlung und Aufbau
Die Geschichte setzt dort an, wo der vorherige Band endete. Jacob Portman und seine Freunde, die „besonderen Kinder“, stehen vor ihrer bisher größten Prüfung: Eine uralte Prophezeiung kündigt den Untergang ihrer Welt an, und nur sie können ihn verhindern. Gemeinsam mit Miss Peregrine und anderen Verbündeten begibt sich Jacob auf eine gefährliche Reise, die ihn an düstere, magische und manchmal auch groteske Orte führt.
Riggs versteht es, Spannung von Beginn an aufzubauen. Bereits die ersten Kapitel erzeugen ein Gefühl der Bedrohung, das sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman zieht. Die Handlung schreitet schnell voran, gelegentlich fast zu schnell – insbesondere im letzten Drittel, in dem der große Showdown etwas abrupt und zu einfach wirkt. Dennoch bleibt die Geschichte fesselnd, weil sie den Leser emotional mitnimmt: Es geht nicht nur um den Kampf gegen das Böse, sondern auch um Freundschaft, Vertrauen und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.
Die Figuren – alte Bekannte und neue Facetten
Einer der größten Stärken der Reihe ist ihr Figurenensemble. Ransom Riggs gelingt es erneut, Charaktere zu erschaffen, die gleichermaßen fantastisch und menschlich wirken.
Jacob, der Protagonist, zeigt eine deutliche Entwicklung: Vom unsicheren Teenager, der zu Beginn der Reihe in die Welt der Besonderen hineingezogen wurde, ist er nun zu einem Anführer gereift. Seine innere Zerrissenheit – zwischen Normalität und Anderssein, zwischen Pflichtgefühl und Selbstzweifel – macht ihn zu einer glaubwürdigen und nahbaren Hauptfigur.
Miss Peregrine, die resolute und zugleich mütterliche Leiterin der besonderen Kinder, ist auch in diesem Band die moralische und emotionale Stütze der Gruppe. Ihre ruhige Autorität verleiht der Geschichte Stabilität, besonders in Momenten, in denen Chaos und Gefahr überhandnehmen.
Auch die Nebenfiguren – wie Emma, Noor, Millard oder Bronwyn – erhalten erneut Raum, ihre Persönlichkeit und ihre besonderen Fähigkeiten zu zeigen. Besonders schön ist, dass Riggs die Dynamik innerhalb der Gruppe spürbar macht: Es gibt Spannungen, Loyalitäten, Opferbereitschaft – all das, was eine echte Gemeinschaft ausmacht.
Themen und Motive
Hinter der fantastischen Fassade verbirgt sich wie immer bei Riggs eine tiefere Bedeutungsebene. „Die Zukunft der besonderen Kinder“ thematisiert Identität, Anderssein und den Mut, seinen Platz in der Welt zu finden. Die „besonderen Kinder“ stehen sinnbildlich für Menschen, die aus der gesellschaftlichen Norm fallen, und deren Stärken zunächst als Schwächen missverstanden werden.
Zudem zieht sich das Motiv der Zeit und Vergänglichkeit durch den Roman. Die Zeitschleifen, die bereits in den ersten Bänden eine zentrale Rolle spielten, sind nicht nur magisches Element, sondern auch Symbol für den Wunsch, das Vergehen der Zeit und damit Veränderung und Verlust aufzuhalten. Dieser letzte Band führt diese Idee konsequent zu Ende und zeigt, dass Stillstand keine Lösung ist – dass jede Generation lernen muss, ihren eigenen Weg zu gehen.
Sprache und Stil
Riggs’ Schreibstil ist auch hier wieder atmosphärisch, bildreich und angenehm flüssig. Er verbindet poetische Beschreibungen mit lebendigen Dialogen und versteht es, Spannung und Emotionen in Einklang zu bringen. Besonders hervorzuheben ist seine Fähigkeit, düstere Szenen mit feinem Humor oder zarten Momenten der Hoffnung zu durchbrechen.
Wie schon in den Vorgängerbänden ist auch hier die Gestaltung des Buches Teil des Leseerlebnisses. Die Vintage-Fotografien, die Riggs kunstvoll in die Handlung integriert, erzeugen eine einzigartige Stimmung und machen das Buch zu einem Gesamtkunstwerk aus Text und Bild. Sie sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern erweitern das narrative Universum auf visuelle Weise.
Stärken und Schwächen
Positives:
Ein atmosphärisch dichter, emotionaler und spannender Abschlussband
Tiefgründige Themen über Identität, Freundschaft und Selbstfindung
Starke Charakterentwicklung, besonders bei Jacob
Brillante Verbindung von Text und Fotografie
Durchgehend hohes Erzähltempo ohne Längen
Negatives:
Das Finale wirkt etwas zu hastig und vereinfacht
Einige Handlungsstränge werden zu schnell aufgelöst
Das offene Ende lässt Fragen unbeantwortet, die man gerne noch geklärt gesehen hätte
Fazit
„Die Zukunft der besonderen Kinder“ ist ein würdiger, berührender und visuell beeindruckender Abschluss einer der originellsten Fantasyreihen der letzten Jahre. Ransom Riggs gelingt es, die einzigartige Atmosphäre seiner Welt zu bewahren und gleichzeitig neue emotionale Tiefe zu schaffen. Auch wenn das Ende etwas überstürzt wirkt, überwiegen die positiven Aspekte deutlich: Spannung, Fantasie, liebevoll gezeichnete Figuren und eine symbolisch aufgeladene Erzählung, die noch lange nachhallt.
Ein Roman, der Fans der Reihe vollends zufriedenstellen wird – und zugleich Lust macht, wieder in die Welt der Besonderen einzutauchen.
4 von 5 Sternen!
Bewertung
4/5
08.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Nach dem Cliffhänger am Ende des...
Nach dem Cliffhänger am Ende des letzten Bandes, schließt dieser hier nahtlos an. Einige Fakten werden wiederholt und dem gedächtnis so auf die Sprünge geholfen. Super!
Die Fortsetzung und der Abschluss der Reihe ist wirklich gut gelungen und ich kann das Buch nur empfehlen.
KittyCatina
3/5
29.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Gelungenes Ende, mit einigen Längen
Nach sechs Bänden habe ich nun auch endlich diese Reihe beendet und muss letztendlich sagen, dass ich inzwischen echt froh darüber bin, denn so richtig umhauen konnte sie mich am Ende dann doch nicht. Dennoch war ich gespannt, wie es mit den besonderen Kindern zu Ende geht und im Großen und Ganzen hat es dieser Band geschafft, die Geschichte rund und zufriedenstellend abzuschließen.
Dennoch gab es auch hier wieder ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben. So hat sich gerade der Anfang wieder recht gezogen und auch, wenn die Geschichte zum Ende hin wieder spannender wurde, so gab es zwischendurch immer wieder Stellen, die mir einfach zu lang waren, zu sehr ausgeschmückt und hier und da gab es auch noch ein paar Wiederholungen, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Zudem wirkte die Geschichte hier und da wieder etwas zu konstruiert.
Es gab allerdings natürlich auch wieder einige Dinge, die mir richtig gut gefallen haben. So zum Beispiel das Setting, welches erneut zwischen ein paar verschiedenen Zeitschleifen und der Gegenwart wechselt. Diese kommen mit unterschiedlichen Bedrohungen daher, denen sich die Kinder, die ja eigentlich gar keine mehr sind, stellen müssen. Dabei wachsen sie noch mehr zusammen, werden erwachsen und auch stärker. Ebenso entwickelt sich im Hintergrund die kleine Liebesgeschichte weiter, während sich Caul zu einem beinahe unbesiegbaren Monster entwickelt und ganz Besonderenwelt bedroht.
Schön war für mich auch, noch einmal Abschied von den lieb gewonnenen Charakteren nehmen zu können, selbst, wenn nicht alle von ihnen hier ihren großen Auftritt haben. Aber es war trotzdem schön, sie alle noch einmal zu begleiten und zu sehen, wie der Autor ihnen ein würdiges Ende geschaffen hat. Vor allem aber war es großartig, Jakobs Reise mit ihm zu beenden, denn er musste sich in der Besonderenwelt erst einmal einfinden, sich seinen Kräften stellen und zum Schluss sogar über sich hinaus wachsen.
Alles in allem bin ich absolut damit zufrieden, wie diese Geschichte endet und habe die Reihe auch recht gern gelesen. Ein Highlight ist sie letzten Endes aber nicht für mich geworden. Trotzdem kann ich sie durchaus weiterempfehlen, wenn man eher langsam erzählte, kindliche Fantasiegeschichten mit außergewöhnlichen Charakteren mag.
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