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Mörder Pointen

4

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2022

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-9007-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2022

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/2,7 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-9007-5

Herstelleradresse

Ueberreuter, Carl Verlag
Frankgasse 4
1090 Wien
AT

Email: [email protected]

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Ein Ermittlertrio der besonderen Art gibt sein Bestes

Bewertung aus Issum am 27.05.2022

Bewertungsnummer: 1719446

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchmeinung zu Leo Lukas – Mörder Pointen „Mörder Pointen“ ist ein Kriminalroman von Leo Lukas, der 2022 im Carl Ueberreuter Verlag erschienen ist. Zum Autor: Leo Lukas, geboren in der Steiermark, arbeitete als Lokalreporter, Kulturkritiker und Kolumnist, u. a. bei der „Kleinen Zeitung“. Er hat die österreichische Kabarettszene maßgeblich beeinflusst, ist aber auch einer der meistgelesenen deutschsprachigen SF-Autoren („Perry Rhodan“). Zahlreiche Preise, darunter „Salzburger Stier“, Österreichischer Kabarettpreis „Karl“ und „Goldenes Buch“ (für „Jörgi, der Drachentöter“ mit Gerhard Haderer, bei Ueberreuter). Klappentext: Jemand tötet Kabarettisten. In schöner Regelmäßigkeit. Peter „Pez“ Szily, mäßig erfolgreicher Komiker und Teilzeit-Detektiv wider Willen, fühlt sich gleich doppelt bedroht. Er glaubt zu wissen, wer der Serienmörder ist. Aber auch Chefinspektorin Karin Fux hegt einen Verdacht. Ein neuer Fall für Pez und den Bravo führt das ungleiche Ermittler-Duo hinter die Kulissen des Showgeschäfts. Wo viele ums nackte Überleben raufen, manche zu unsauberen Mitteln greifen – und dabei noch ganz andere Kreise stören. Was hat es mit dem Mega-Freizeitzentrum auf sich, in dem alle drei Mordopfer aufgetreten sind? Was will der Ortskaiser vertuschen? Die Spur der Immobilien-Spekulation reicht bis in die Vorzimmer der Macht … Meine Meinung: Schon der Prolog macht deutlich, das es ein besonderes Buch ist. Die Kontaktaufnahme zwischen Pez und dem Killer Bravo ist unglaublich amüsant. Danach beginnen die achtzehn Kapitel immer mit einer Ballempfehlung für eine Miniaturgolfbahn, einem mehr oder weniger gelungenem Witz und einer Information zu Pointen. Die beiden Hauptfiguren Pez und Bravo bemühen sich mit oder manchmal auch gegen Kommissarin Fux um die Klärung mehrerer Morde. Meist treten Pez oder Bravo als Ich-Erzähler auf und offenbaren Erstaunliches aus ihrer Gefühlswelt. Der Profikiller Bravo leidet ein wenig unter Verfolgungswahn und zieht sich immer wieder zurück. Trotz seines Berufes wirkt er sympathisch und er mag den Pez. Der Pez agiert meist ein wenig chaotisch und wird als Insider von der Kommissarin und dem Bravo genutzt. Es gibt einige Anspielungen auf die österreichische Kabarettistenszene und selbstverständlich bekommen auch Politiker und Baulöwen ihr Fett weg. Das Buch ist in lockerer Art mit vielen Spitzen geschrieben und sollte nicht zu schnell gelesen werden, denn, zumindest bei mir, brauchte es manchmal einen zweiten Gedanken. Zum Ende hin treten die Mordermittlungen deutlich in den Vordergrund und es gibt einen spannenden Showdown, bei dem Pez und der Bravo um ihr Leben fürchten müssen. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. Manche Szenen sind ein wenig überzogen, aber es passt trotzdem. Fazit: Ein ungewöhnlicher Kriminalroman in Stil, Inhalt und Figurenzeichnung, der mich meist ausgezeichnet unterhalten hat. Deshalb bewerte ich das Buch mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

Ein Ermittlertrio der besonderen Art gibt sein Bestes

Bewertung aus Issum am 27.05.2022
Bewertungsnummer: 1719446
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchmeinung zu Leo Lukas – Mörder Pointen „Mörder Pointen“ ist ein Kriminalroman von Leo Lukas, der 2022 im Carl Ueberreuter Verlag erschienen ist. Zum Autor: Leo Lukas, geboren in der Steiermark, arbeitete als Lokalreporter, Kulturkritiker und Kolumnist, u. a. bei der „Kleinen Zeitung“. Er hat die österreichische Kabarettszene maßgeblich beeinflusst, ist aber auch einer der meistgelesenen deutschsprachigen SF-Autoren („Perry Rhodan“). Zahlreiche Preise, darunter „Salzburger Stier“, Österreichischer Kabarettpreis „Karl“ und „Goldenes Buch“ (für „Jörgi, der Drachentöter“ mit Gerhard Haderer, bei Ueberreuter). Klappentext: Jemand tötet Kabarettisten. In schöner Regelmäßigkeit. Peter „Pez“ Szily, mäßig erfolgreicher Komiker und Teilzeit-Detektiv wider Willen, fühlt sich gleich doppelt bedroht. Er glaubt zu wissen, wer der Serienmörder ist. Aber auch Chefinspektorin Karin Fux hegt einen Verdacht. Ein neuer Fall für Pez und den Bravo führt das ungleiche Ermittler-Duo hinter die Kulissen des Showgeschäfts. Wo viele ums nackte Überleben raufen, manche zu unsauberen Mitteln greifen – und dabei noch ganz andere Kreise stören. Was hat es mit dem Mega-Freizeitzentrum auf sich, in dem alle drei Mordopfer aufgetreten sind? Was will der Ortskaiser vertuschen? Die Spur der Immobilien-Spekulation reicht bis in die Vorzimmer der Macht … Meine Meinung: Schon der Prolog macht deutlich, das es ein besonderes Buch ist. Die Kontaktaufnahme zwischen Pez und dem Killer Bravo ist unglaublich amüsant. Danach beginnen die achtzehn Kapitel immer mit einer Ballempfehlung für eine Miniaturgolfbahn, einem mehr oder weniger gelungenem Witz und einer Information zu Pointen. Die beiden Hauptfiguren Pez und Bravo bemühen sich mit oder manchmal auch gegen Kommissarin Fux um die Klärung mehrerer Morde. Meist treten Pez oder Bravo als Ich-Erzähler auf und offenbaren Erstaunliches aus ihrer Gefühlswelt. Der Profikiller Bravo leidet ein wenig unter Verfolgungswahn und zieht sich immer wieder zurück. Trotz seines Berufes wirkt er sympathisch und er mag den Pez. Der Pez agiert meist ein wenig chaotisch und wird als Insider von der Kommissarin und dem Bravo genutzt. Es gibt einige Anspielungen auf die österreichische Kabarettistenszene und selbstverständlich bekommen auch Politiker und Baulöwen ihr Fett weg. Das Buch ist in lockerer Art mit vielen Spitzen geschrieben und sollte nicht zu schnell gelesen werden, denn, zumindest bei mir, brauchte es manchmal einen zweiten Gedanken. Zum Ende hin treten die Mordermittlungen deutlich in den Vordergrund und es gibt einen spannenden Showdown, bei dem Pez und der Bravo um ihr Leben fürchten müssen. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. Manche Szenen sind ein wenig überzogen, aber es passt trotzdem. Fazit: Ein ungewöhnlicher Kriminalroman in Stil, Inhalt und Figurenzeichnung, der mich meist ausgezeichnet unterhalten hat. Deshalb bewerte ich das Buch mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

Ein etwas anderer Krimi - Spannung inklusive facettenreichem Lokalkolorit

Ilses Lesetipps aus Wien am 02.05.2022

Bewertungsnummer: 1705898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Mörder Pointen“, der zweite Kriminalroman aus der Feder von Leo Lukas spielt diesmal in seinem ureigensten Milieu, nämlich jenem der Kabarettisten. Worum geht es? Ein Serienmörder hat es auf Kabarettisten abgesehen. Chefinspektor Fux wird bei ihren Ermittlungen von Peter Szily, der sich in der Szene auskennt, unterstützt, und dessen Freund Bravo, der Auftragskiller, verfolgt seinerseits diverse Spuren, um sich selbst vom Verdacht zu befreien. Der Schreibstil ist flüssig, die immer wieder eingeflochtenen typischen Wienerischen Ausdrücke, wie aufganseln, ausfratscheln oder jemanden häkerln, vermitteln wunderbar das Lokalkolorit, ebenso wie die Beschreibungen sehenswerter Plätze u.a. in Wien, Linz oder Graz, angefangen vom Böhmischen Prater über den Wurstelprater und die Liliputbahn bis zum Kalvarienberg, die Alte Donau oder die Jugendstil-Toilette am Graben, die Murinsel, den Grazer Uhrturm oder das Linzer Hafengelände. Darüber hinaus steckt viel Wissenswertes in dem Text, teils irrelevant für die Mordfall, teils irreführend - Historisches, Skurriles, Skandalöses aus österreichischer Politik und Wirtschaft. Der Roman erschien 2022, die Pandemie wird leicht gestreift. Ungewöhnlich ist der Aufbau des Krimis, nämlich analog einer Minigolfanlage verfügt er über 18 Kapitel, betitelt jeweils mit der entsprechenden Bahn, ergänzt mit der Information über die von Profis dafür bevorzugten Bälle. Ein Witz pro Kapitel dient zur spaßigen Auflockerung, wissenserweiternd fand ich die verschiedenen Definitionen rund um das Wort Pointe. Da ich auch Band 1 kenne, waren mir die handelnden Personen von Anfang an vertraut und ich kam auch problemlos in der Geschichte hinein. Ich kann mir aber vorstellen, dass Quereinsteiger die ungewöhnliche Beziehung zwischen Peter Szilly (Pez) und Bravo, immerhin ist er ein Auftragskiller, nicht sofort durchschauen. Positiv fiel mir auf, dass im Vergleich zum Vorgängerband diesmal den polizeilichen Ermittlungen mehr Raum gegeben wurde, inklusive Informationen über den österreichischen Polizeiapparat. Die Handlung nimmt nur langsam Fahrt auf, die Ermittlungen gehen realitätsnah zäh voran. Die offiziellen Untersuchungen und Recherchen basieren nun einmal auf mühevoller Kleinarbeit. Hinzu kommt auch noch Kompetenzgerangel, weil der Fall Bundesländer übergreifend ist. Man tappt allgemein im Dunkeln, die Ermittler ebenso wie die Leserschaft. Miträtseln erweist sich als schwierig, mangelt es doch an Verdächtigen. Dadurch, dass Chefinspektorin Fux, Pez und Bravo kaum direkt kommunizieren und voneinander unabhängig agieren, ergeben sich drei abwechslungsreiche Handlungsstränge. Neben der Polizeiarbeit eröffnen Pez und Bravo einen Blick auf die österreichische Kabarettszene – es blieb wohl keine der namhaften Kabarettbühnen unerwähnt – und führen den Leser bis in die tiefe Wiener Unterwelt. Reales vermischt sich mit Fiktiven. Als sich erste Spuren verdichten, steigert sich die Spannung, die Protagonisten geraten in brenzlige Situationen, bis letztlich in einem dramatischen Showdown der wahre Täter gefasst wird und sich das wahre Motiv offenbart. Eine überraschende, aber schlüssige Lösung. Die Charaktere der Protagonisten sowie wesentlicher Nebendarsteller sind anschaulich dargestellt, sie zeigen so manche Eigenart und Schwäche, sogar romantische Gefühle. „Mörder Pointen“ (wie auch zuvor „Mörder Quoten“) sticht aus der Masse der Krimis dahingehend hervor, dass man abgesehen von der Mördersuche sehr viel an österreichischer Atmosphäre vermittelt bekommt. Gerne empfehle ich das Buch für jene, die einmal einen etwas anderen Krimi lesen möchten.

Ein etwas anderer Krimi - Spannung inklusive facettenreichem Lokalkolorit

Ilses Lesetipps aus Wien am 02.05.2022
Bewertungsnummer: 1705898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Mörder Pointen“, der zweite Kriminalroman aus der Feder von Leo Lukas spielt diesmal in seinem ureigensten Milieu, nämlich jenem der Kabarettisten. Worum geht es? Ein Serienmörder hat es auf Kabarettisten abgesehen. Chefinspektor Fux wird bei ihren Ermittlungen von Peter Szily, der sich in der Szene auskennt, unterstützt, und dessen Freund Bravo, der Auftragskiller, verfolgt seinerseits diverse Spuren, um sich selbst vom Verdacht zu befreien. Der Schreibstil ist flüssig, die immer wieder eingeflochtenen typischen Wienerischen Ausdrücke, wie aufganseln, ausfratscheln oder jemanden häkerln, vermitteln wunderbar das Lokalkolorit, ebenso wie die Beschreibungen sehenswerter Plätze u.a. in Wien, Linz oder Graz, angefangen vom Böhmischen Prater über den Wurstelprater und die Liliputbahn bis zum Kalvarienberg, die Alte Donau oder die Jugendstil-Toilette am Graben, die Murinsel, den Grazer Uhrturm oder das Linzer Hafengelände. Darüber hinaus steckt viel Wissenswertes in dem Text, teils irrelevant für die Mordfall, teils irreführend - Historisches, Skurriles, Skandalöses aus österreichischer Politik und Wirtschaft. Der Roman erschien 2022, die Pandemie wird leicht gestreift. Ungewöhnlich ist der Aufbau des Krimis, nämlich analog einer Minigolfanlage verfügt er über 18 Kapitel, betitelt jeweils mit der entsprechenden Bahn, ergänzt mit der Information über die von Profis dafür bevorzugten Bälle. Ein Witz pro Kapitel dient zur spaßigen Auflockerung, wissenserweiternd fand ich die verschiedenen Definitionen rund um das Wort Pointe. Da ich auch Band 1 kenne, waren mir die handelnden Personen von Anfang an vertraut und ich kam auch problemlos in der Geschichte hinein. Ich kann mir aber vorstellen, dass Quereinsteiger die ungewöhnliche Beziehung zwischen Peter Szilly (Pez) und Bravo, immerhin ist er ein Auftragskiller, nicht sofort durchschauen. Positiv fiel mir auf, dass im Vergleich zum Vorgängerband diesmal den polizeilichen Ermittlungen mehr Raum gegeben wurde, inklusive Informationen über den österreichischen Polizeiapparat. Die Handlung nimmt nur langsam Fahrt auf, die Ermittlungen gehen realitätsnah zäh voran. Die offiziellen Untersuchungen und Recherchen basieren nun einmal auf mühevoller Kleinarbeit. Hinzu kommt auch noch Kompetenzgerangel, weil der Fall Bundesländer übergreifend ist. Man tappt allgemein im Dunkeln, die Ermittler ebenso wie die Leserschaft. Miträtseln erweist sich als schwierig, mangelt es doch an Verdächtigen. Dadurch, dass Chefinspektorin Fux, Pez und Bravo kaum direkt kommunizieren und voneinander unabhängig agieren, ergeben sich drei abwechslungsreiche Handlungsstränge. Neben der Polizeiarbeit eröffnen Pez und Bravo einen Blick auf die österreichische Kabarettszene – es blieb wohl keine der namhaften Kabarettbühnen unerwähnt – und führen den Leser bis in die tiefe Wiener Unterwelt. Reales vermischt sich mit Fiktiven. Als sich erste Spuren verdichten, steigert sich die Spannung, die Protagonisten geraten in brenzlige Situationen, bis letztlich in einem dramatischen Showdown der wahre Täter gefasst wird und sich das wahre Motiv offenbart. Eine überraschende, aber schlüssige Lösung. Die Charaktere der Protagonisten sowie wesentlicher Nebendarsteller sind anschaulich dargestellt, sie zeigen so manche Eigenart und Schwäche, sogar romantische Gefühle. „Mörder Pointen“ (wie auch zuvor „Mörder Quoten“) sticht aus der Masse der Krimis dahingehend hervor, dass man abgesehen von der Mördersuche sehr viel an österreichischer Atmosphäre vermittelt bekommt. Gerne empfehle ich das Buch für jene, die einmal einen etwas anderen Krimi lesen möchten.

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